Albrecht Müller (Nachdenkseiten) im Interview

KenFM im Gespräch mit dem Herausgeber der Nachdenkseiten Albrecht Müller

- von Presseticker  -

D er Publizist Albrecht Müller ist der Betreiber der NachDenkSeiten im Internet. Das SPD-Urgestein ist gelernter Ökonom und gehört zu den schärften Kritikern der heutigen Mediengesellschaft. Sein 2009 erschienenes Buch „Meinungsmache – Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen“ leistete einen wichtigen Beitrag zum Medien-Diskurs.

Albrecht Müller war Manager des Wahlkampf-Teams unter Willy Brandt und leitete später das Planungsbüro des Kanzleramtes unter Helmut Schmidt. Damit ist er auch Zeitzeuge der BRD-Entspannungspolitik, die im Kalten Krieg von der damaligen SPD vorangetrieben wurde.

KenFM im Gespräch mit Albrecht Müller (Teil 1)

Das Ergebnis der damaligen Politik der Annäherung wird in den letzen Jahren federführend von den USA und deren NATO-Partnern vorsätzlich zerstört, so Müller. Er sieht die friedliche Koexistenz der vergangenen Jahrzehnte gefährdet. Selten war der Friede zwischen Ost und West brüchiger als seit der von USA/NATO/EU provozierten Ukraine-Krise.

KenFM traf Albrecht Müller an seinem Wohnsitz in Pleisweiler. Hier finden auch die regelmässig von ihm initiierten “Pleisweiler Gespräche” statt.
Das Gespräch mit dem SPD-Urgestein dauerte rund zweieinhalb Stunden und wird in zwei Teilen veröffentlicht.

Die Botschaft Müllers vor allem an die jüngere Generation kommt, wenn man sich die aktuelle Entwicklung in Europa ansieht, zu einer Zeit die passender nicht sein könnte. Sie lautet grob zusammengefasst:
Frieden gibt es nicht zum Nulltarif. Es reicht nicht, den Satz Willy Brandts „Mehr Demokratie wagen“ nur zitieren zu können. Man muss diesen Satz auch vorleben. Im Alltag. Aber vor allem dann, wenn man als Bürger erkennen muss, dass die politische Führung des eigenen Landes eine militärische Konfrontation mit dem Nachbarn Russland nicht mehr als etwas betrachtet, das auf gar keinen Fall in Frage kommt.

RF/KenFM

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