Lateinamerika verlangt Entschuldigung wg. Kaperung der Präsidentenmaschine

Imperiale Verletzung des internationalen Völkerrechts verurteilt

- von Presseticker  -

N ach der völkerrechtswidrigen Kaperung bzw. erzwungenen Landung der Präsidentenmaschine von Boliviens Präsident Evo Morales in Wien Anfang der Woche haben mehrere lateinamerikanische Staatschefs bei einem Gipfel in Bolivien eine Erklärung und Entschuldigung von Frankreich, Spanien, Italien und Portugal verlangt.
Zumindest ein Teil der Länder hatte dem aus Moskau kommenden Morales am Dienstag die Überflugrechte verweigert , weil sich der US-amerikanische Whistleblower Edward Snowden an Bord seines Fliegers befunden haben könnte.

Lateinamerika verlangt Entschuldigung Morales-Zwangslandung

Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner: „Da geben die hochentwickelten Länder so viel Geld für ihre Geheimdienste und Sicherheitsorgane aus, und auf einmal liefern diese Dienste ihren Regierungen falsche Informationen.
Denn sie haben ganz klar gesagt, dass sich in dem Flugzeug von Präsident Evo Morales jemand befinde, der sei Recht auf Asyl beansprucht.“

Frankreichs Aussenminister Laurent Fabius drückte seinem bolivianischen Amtskollegen David Choquehuanca in einem Telephonat sein Bedauern über die Verzögerung bei der Ausstellung der Flugerlaubnis aus, teilte das Ministerium in Paris mit. Es habe angeblich Verwirrung über den Eigentümer der Maschine gegeben, hiess es.

Escobar: ‘Imperial hijack’ reopens asylum bid for Snowden in Latin America

Spanien wies den Vorwurf Boliviens zurück, die Überflugrechte verweigert zu haben. Madrid habe dem bolivianischen Staatschef bereits am Dienstagabend die Erlaubnis zu einer Zwischenlandung auf Gran Canaria erteilt, behauptete Aussenminister José Manuel García-Margallo in Madrid. „Wenn es zu Schwierigkeiten kam, lag das daran, dass andere Länder die Überflugrechte verweigert hatten.“

Unterdessen drohte Präsident Morales damit, die US-Botschaft in La Paz zu schliessen. Bolivien vermutet die USA als Strippenzieher hinter der Zwangslandung.

RF/euronews

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