Linkspartei erleidet erneut Wahldebakel – zu Recht!

Ein Kommentar von Chefredakteur Stephan Steins

- von Stephan Steins  -

S ahra Wagenknecht schreibt in ihrer Stellungnahme zur den gestrigen Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt:

„Es ist in diesem politischen Klima sehr schwer, mit linken Positionen zu punkten.“

Mit Verlaub Sahra, aber das Gegenteil ist der Fall! Die sog. Linkspartei täte gut daran, die Ursachen ihrer Wahldebakel im eigenem Versagen zu identifizieren, statt die Verantwortung von sich zu schieben. Eine Verantwortung die vor allem eine historische ist.

Lied des Volkes, Les Misérables

In ganz Europa punkten Parteien der nationalen Rechten gegen die imperiale Rechte gerade MIT klassisch linken Themen, weil vermeintlich „linke“ Parteien längst im Arsch des globalen Imperialismus angekommen sind (und sich dies fürstlich bezahlen lassen).
Wer sich wie die sog. Linkspartei hartnäckig weigert, an der Seite der sozial Deklassierten zu kämpfen, die Friedensbewegung und den Austritt aus der imperialen NATO zu unterstützen, nationale Souveränität und Widerstand gegen Imperialismus und NATO-Faschismus vollkommen ausblendet, ja der brauch sich dann auch nicht wundern, wenn andere Akteure die politische Bühne erklimmen.

Die sog. Linkspartei ist längst zu einer systemtreuen sozialdemokratischen Partei verkommen, die in ihren Reihen sogar rechtsextreme Zionisten nicht nur duldet, sondern solche auch noch auf leitende Positionen hievt.
Die Partei respektive die durch das System gut bezahlten Kader schwimmen längst im imperialen Mainstream mit – und der Wähler erkennt das.
Mit Euren neuerlichen Krokodilstränen können wir nicht das geringste Mitleid haben.

Stephan Steins, Chefredakteur der Roten Fahne

Stephan Steins, Chefredakteur der Roten Fahne

Sahra Wagenknecht wirft in ihrer Stellungnahme dann zwar Fragen zum Versagen ihrer Partei auf – allein, all diese Defizite sind seit Jahren hinreichend bekannt und Gegenstand unserer sozialistischen Kritik.
Daher müssen wir davon ausgehen, dass den Worten in der Woche nach der Wahl erneut keinerlei Taten folgen werden.

Und wer wie die sog. Linkspartei den vermeintlichen „Kampf gegen Rechts“ postuliert, im selben Atemzug aber Koalitionen anstrebt mit den NATO-Parteien von Hartz IV, Imperialismus und Krieg und den Unterstützern des US-finanzierten faschistischen Putschs in der Ukraine, ja welche Glaubwürdigkeit glaubt eine solche Partei eigentlich noch zu besitzen?

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