Frankreich: Marine Le Pen will als Präsidentin Volksabstimmung über EU-Austritt

Territoriale, gesetzgebende und wirtschaftliche Souveränität soll wieder hergestellt werden

- von Presseticker  -

M arine Le Pen, Abgeordnete des sog. EU-Parlaments und Vorsitzende der Partei Front National in Frankreich, äusserte, sie beabsichtige im Falle ihres Sieges bei der französischen Präsidentenwahl 2017, ein Referendum über den Austritt Frankreichs aus der Institution EU (Europäischen Union) durchzuführen.

Marine Le Pen, Vorsitzende des Front National, Frankreich

Marine Le Pen, Vorsitzende des Front National, Frankreich

„Wenn ich zur Präsidentin der Republik gewählt werde, so werde ich die Verpflichtung vor den Franzosen übernehmen, innerhalb von sechs Monaten ein Referendum über den EU-Austritt Frankreichs zu organisieren“, zitiert die französische Tageszeitung Le Figaro die Politikerin.

Die Abgeordnete wies darauf hin, dass sie die Absicht habe, innerhalb von sechs Monaten mit den europäischen Behörden über die Rückgabe der territorialen, gesetzgebenden und wirtschaftlichen Souveränität sowie der Souveränität im Valutabereich an Frankreich übereinzukommen.

„Danach gibt die EU entweder diese vier Elemente dem französischen Volk zurück oder verweigert dies. Dann werde ich die Franzosen bitten, durch Volksabstimmung für den EU-Austritt zu stimmen“, erläuterte Le Pen.

Sie hob hervor, vom Amt der Präsidentin zurückzutreten, wenn die Franzosen gegen den EU-Austritt stimmen sollten. „Wenn die Franzosen gegen den EU-Austritt stimmen werden, so werde ich gehen. Denn ich werde ihnen nie ein Versprechen geben, das ich nicht halten kann“, so Marine Le Pen.

RF/RIA Novosti

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Ein Kommentar zu

Frankreich: Marine Le Pen will als Präsidentin Volksabstimmung über EU-Austritt

  1. dildoldi 29. November 2014 - 13:02 #

    Bis 2017 ist es noch eine Weile hin, da kann schon mal das eine oder andere passieren. Ob es von ihr klug war, sich schon jetzt so weit aus dem Fenster zu lehnen, sei dahingestellt. Sie sollte in ihrer Position aber wissen, dass die relevanten Entscheidungen garantiert nicht in “Wahlen” , und ganz bestimmt nicht von “den Franzosen” getroffen werden. Aber vielleicht war das ja nur ihre Verhandlungsofferte an die, die entscheiden…

    MfG

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