Mobile World Congress 2014

YotaPhone stellte sein neues Modell vor - HighTech-Industrie schweigt sich zur Totalüberwachung aus

- von Presseticker  -

D er Mobile World Congress in Barcelona, Europas grösste Mobilfunk-Messe, ist beendet. Smartphones, Zubehör und Programme: Die Aussteller präsentierten zahlreiche Neuigkeiten und Neuheiten, Nützliches und Unnützes, längst sind die Geräte Multifunktionsmaschinen.

Der japanische Hersteller Sony versuchte seine jüngste App anzupreisen, mit der alles und im wahrsten Sinne des Wortes jeder Schritt des täglichen Lebens festgehalten wird: Die totale Kontrolle eben.

Mobile World Congress 2014

Santiago Fernandez von Sony Spanien sagt: „Wir werden in der Lage sein, alle unsere täglichen Aktivitäten aufzuzeichnen: wie wir gehen, wie viele Schritte wir machen, wie viele Kalorien wir verbrennen, wie wir schlafen. Und all das können wir dann dank der App ‘LifeLog’ nachvollziehen.“

Der russische Anbieter YotaPhone stellte sein neues Modell vor. Wie der Vorgänger verfügt es über zwei Bildschirme: ein LCD und einen matten Bildschirm zum Lesen. Noch mehr Funktionen, noch mehr interaktive Möglichkeiten sollen das neue YotaPhone auszeichnen, sagt der Hersteller.

Das Yotaphone 2 löst das Versprechen seines Vorgängers ein, auf der modern gestalteten, dunkelgrauen Rückseite stellt das eInk-Display twitter-Streams und Photos so gut dar, dass man sie für aufgedruckt halten könnte. Dazu kommt ein tolles AMOLED-Display auf der Vorderseite.

Next Generation YotaPhone

Wer schon immer seine Zahnreinigung aufzeichnen wollte, auch der wurde in Barcelona fündig. Eine Zahnbürste, die festhält und überprüft, ob man auch richtig und ordentlich putzt. Und bei Bedarf können die Daten auch dem Zahnarzt zur Verfügung gestellt werden.

Ob angesichts der imperialen Totalüberwachung man überhaupt noch Telephone kaufen und bei sich tragen sollte, muss kritisch hinterfragt werden.
Zu dieser Problematik äusserte sich die HighTech-Industrie auf der Messe nicht.

RF/euronews

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Ein Kommentar zu

Mobile World Congress 2014

  1. Setzen, Secsh! 4. März 2014 - 14:24 #

    Handys und vor allem das Mobilfunknetz selbst als Mittel zur totalen Überwachung ist das eine Thema. Die Zerstörung unserer Gesundheit durch die immense Mikrowellenbelastung das Andere.

    Völlig grundgesetzwidrig werden wir heute sogar in unseren eigenen 4 Wänden bestrahlt. Die Folgen reichen von Schlaganfall, Allergien, Burn-Out, Tinnitus bis hin zum Krebs. Leider muss man bei Aufklärungsversuchen im eigenen Umfeld immer wieder feststellen, dass die Leute einen bestenfalls belächeln oder genervt sind. Frei nach dem Motto: Ich sehe die Strahlung nicht, also ist sie auch nicht schädlich. Ob sie dasselbe auch bei Radioaktivität sagen würden? Selbst bei einer Krebsrate von 99 % würden die Leute nicht wach werden. Vermutlich wird dann neben den Bundesliga-Ergebnissen das beste Krebsmedikament diskutiert.

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