Waffenexperte: Keine Selbstmorde – NSU-Story bröckelt weiter

Staatliche Version zur Existenz des NSU wird immer unglaubwürdiger

- von RF  -

D as vor dem Oberlandesgericht (OLG) München stattfindende Strafverfahren, das in den NATO-Mainstreammedien als “NSU-Prozess” gehandelt wird, was dieses Verfahren jedoch objektiv nicht leisten kann [1], war bislang weder in der Lage, die Tatvorwürfe gegen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe zu erhärten, noch überhaupt die behördliche Version zur Existenz des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) zu bestätigen, wir berichteten:
→ DOSSIER – NSU: Nazi oder NATO?

Zu den immernoch völlig ungeklärten Fragen gehören u.a. jene nach der Tatwaffe, Stichwort Česká, bzw. ob überhaupt und ggf. wann sich eine solche Pistole in wessen Besitz befand, ebenso wie die ganz grundsätzliche Frage, in welchem Verhältnis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die am 04.11.2011 unter bislang ungeklärten Umständen ums Leben kamen, zu den sog. “Döner-Morden” standen?

Der ganz nüchterne Fakt lautet: Wir wissen bis heute nicht, ob es den NSU überhaupt gegeben hat und welche Taten auf das Konto des Trios Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe gehen.

Die Medien der imperialen NATO kolportieren auch in Sachen NSU lediglich das, was staatliche Behörden und Politiker – ohne Grundlage einer gerichtlichen Beweisführung – dazu verlauten lassen. Gespeist durch jene Behörden, die sämtliche relevanten Akten selbst vernichtet haben.

Dabei ist es höchst bedenklich, wie der Grossteil der Medien unbewiesene Behauptungen fortwährend als Fakten präsentiert und ohne den Fall kritisch zu hinterfragen.

Was wirklich hinter “Döner-Morden” und NSU-Komplex steckt und welche Rolle die Geheimdienste der imperialen NATO dabei spielen, wird die Öffentlichkeit möglicherweise nie erfahren, da die Justiz dazu gar nicht ermittelt.

Die offizielle, staatliche Politik und die offenbar als Feigenblatt dienenden sog. Untersuchungsausschüsse haben ihren Aufklärungswillen ebenfalls eingestellt (sofern je vorhanden) und geben sich mit der Aktenvernichtung zufrieden.
Konsequenzen? Fehlanzeige!

Auch eine parlamentarische Opposition ist nicht wahrnehmbar, ganz im Gegenteil: Petra Pau, die für die pseudolinke sog. Linkspartei im Untersuchungsausschuss saß, fasste zusammen, worin “Die Linke” ihre Aufgabe sah:
„Es gibt viel Raum für Verschwörungstheorien. Und immer wieder spielen dabei Geheimdienste eine Rolle. Und jede im Nachhinein vernichtete Akte und jede verweigerte Auskunft nährt natürlich Verschwörungstheorien. Ebenso Erinnerungen aus der Geschichte westlicher Geheimdienste. Ich nenne hier als Stichwort nur Gladio“.
Dann fügt sie hinzu: „Gleichwohl haben wir uns als Linke im Bundestags-Untersuchungsausschuss nie darauf eingelassen.“

Die Inszenierung der staatlichen Story begann am 04. November des Jahres 2011, als in Eisenach in einem Wohnwagen die Leichen von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gefunden wurden.

Die Umstände ihres Todes sind bis heute ungeklärt. Dennoch demonstrierten bereits zwei Tage später am darauffolgenden Sonntag Politiker der imperialen Rechten (= Kartell der bürgerlichen Parteien pro imperiale NATO/USA/EU), allen Voran Claudia Roth und andere Grüne in Berlin vor dem Brandenburger Tor mit Plakaten und Losungen wie: „Rassismus tötet“.

Obwohl also noch völlig unklar war (und bis heute ist), was sich tatsächlich ereignet hat, wurden die Vorgänge um die angebliche Existenz des NSU umgehend politisch und medial instrumentalisiert.

NATO-Presse im Dienste der Desinformation

NATO-Presse im Dienste der Desinformation

Von Anfang an widersprachen sich die Meldungen zum Tatort in Eisenach. Widersprüche und Zweifel begleiteten seit dem ersten Tag die Debatte rund um die Ereignisse, die nach der Auffindung der Leichen Böhnhardt und Mundlos, und der bis heute ebenfalls nicht aufgeklärten Brandstiftung im Wohnhaus des Trios, von “Döner” in NSU umfirmiert wurden.

Bereits in jenem November 2011 meldeten sich Anwohner zu Wort, die eine dritte Person am Ort bzw. Wohnwagen gesehen haben. Ausserdem seien keine Schüsse zu hören gewesen, so Zeugen.
Die Generalbundesanwaltschaft hat jedoch diese Zeugenaussagen später aus dem Verfahren zensiert.

Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt haben nicht Selbstmord begangen. Zu diesem Schluss kommt der Waffenexperte Siegmund Mittag. Dieser hat das Szenario der angeblichen Selbstmorde unter kriminalistischen Aspekten durchgespielt, mit dem Ergebnis: So wie von den Behörden behauptet, wonach Mundlos zunächst Böhnhardt erschossen und sich dann selbst getötet haben soll, kann es nicht gewesen sein.
Mittag ermittelte, dass u.a. die Funktionsweise der Waffen und die Anzahl der Patronenhülsen, die im Wohnmobil der beiden gefunden wurden, gegen die Selbstmordtheorie sprechen.

Seine Erkenntnisse hat Siegmund Mittag im Rahmen einer N24-Reportage in einem Interview erläutert, deren Ausstrahlung für den morgigen Montagabend auf dem TV-Nachrichtensender N24 um 22.10 Uhr unter dem Titel “Der NSU – Eine Spurensuche” angekündigt ist.
Der Waffenexperte hält die offizielle Version für „unmöglich“. Abgesehen von der Anzahl der Patronenhülsen, ist zudem in dem Wohnmobil eine unbekannte DNA-Spur entdeckt worden. Diese Spur sowie Zeugenaussagen deuten darauf hin, dass sich noch eine weitere Person im Wohnmobil befunden hat.

Je tiefer man gräbt, desto weniger bleibt von der staatlichen Version zur Existenz des NSU übrig. Im Gegenteil verdichten sich zunehmend die Hinweise, dass die NSU-Story dazu dient, einen anderen Hergang der Ereignisse zu vertuschen und nicht zuletzt daraus politisches Kapital zu schlagen, indem der gesellschaftliche Diskurs im Interesse der imperialen Hegemonie manipuliert wird.

→ N24: Der NSU, eine Spurensuche – War es wirklich Selbstmord?

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4 Kommentare RF direkt zu

Waffenexperte: Keine Selbstmorde – NSU-Story bröckelt weiter

  1. Rolf 13. November 2013 - 03:56 #

    NSU-Prozess mit Sensation, die die MSM verschweigen: Kein NSU-Wohnmobil in der Ringfahndung Heilbronn gesehen!

    Wo er sich am 25. April 2007 aufgehalten habe, dem Tag des Heilbronner Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter, wollte einer der Opferanwälte wissen. Genau könne er das nicht sagen, entgegnete der Chemnitzer. Ob es sein könne, dass er selbst in Heilbronn gewesen sei, fasste der Anwalt nach. Könne sein, sagte der Zeuge, der schon in seiner Polizeivernehmung daraufhin abgeklopft worden war. An jenem Tag habe er ein gebrauchtes Wohnmobil bei einem Händler im Raum Heilbronn angeschaut, räumte Alexander H. ein, ob das direkt in Heilbronn gewesen sei, wisse er nicht mehr.

    http://www.freiepresse.de/POLITIK/DEUTSCHLAND/Die-eigene-Wahrheit-zweifelhafter-Zeugen-artikel8602292.php

    @RF
    Der Verleiher war dort, nicht Böhnhardt und Mundlos.
    Völlig harmlos, der wollte ein Wohnmobil anschauen.

    Steht auch hier: http://www.jungewelt.de/2013/11-13/021.php

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