UdK: Das Bild hinter dem Bild – zur Lage der Kunst in China

Kurator am Wendepunkt, Talk mit Li Zhenhua, Kurator Zürich/Beijing

- von Presseticker  -

D ie Strukturen der Kunstlandschaft Chinas haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten rapide verändert. Das betrifft die Galerien wie auch die Off-Spaces, die Rolle der Kuratoren und der Sammler aus dem Aus- und Inland, den Boom der in den letzten fünf Jahren neu entstandenen und entstehenden Museen und die Kunstbiennalen.

Was sind die Konsequenzen dieser Entwicklungen und wie wirken sie sich auf die Arbeitsweise der Künstler und Kuratoren aus?

20. Juni, 17 Uhr
UdK Berlin, Raum 310
Hardenbergstr. 33
Berlin-Charlottenburg
Eintritt frei

Über die Veranstaltungsreihe
Unter dem Titel „Das Bild hinter dem Bild – zur Lage der Kunst in China“ lädt die UdK Künste Berlin Künstlerinnen, Künstler, Kulturschaffende und Intellektuelle aus der Volksrepublik China nach Berlin ein.

In Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt eröffnet die UdK Berlin damit innerhalb eines Jahres eine Gesprächsreihe über die Gegenwartskunst in China, welche die vielschichtigen Perspektiven der bewegten Kunstlandschaft dieses grossen Landes vor Augen führt und sie in einen gesellschaftlichen Kontext setzt.
In Form von Gesprächen, Ringvorlesungen und Künstlerworkshops werden Protagonistinnen und Protagonisten der chinesischen Gegenwartskunst im Dialog mit internationalen Experten Einblicke in die rasanten Entwicklungen der jüngsten Kunstgeschichte Chinas vermitteln und eine intensive Begegnung mit chinesischer Kunst ermöglichen.

Universität der Künste Berlin (UdK)

Universität der Künste Berlin (UdK)

Die Diskussionen spiegeln das Spannungsfeld zwischen politischen und poetischen Strategien wider. Sie stellen Fragen nach der gesellschaftlichen Rolle der Künstler sowie den künstlerischen Visionen, die das Land bewegen.
Im Blickwechsel zwischen hier und dort kreuzen sich die Perspektiven aus und auf die Kunst Chinas. Sie enthüllen ein unbekanntes und vielgestaltiges Bild – das Bild, das hinter dem Bild erscheint.

Die Veranstaltungsreihe wird kuratiert von den Künstlern und Chinaexperten Andreas Schmid und Bignia Wehrli. Zur Auftaktveranstaltung diskutierten der chinesische Künstler und Leiter der diesjährigen Shanghai Biennale Qiu Zhijie, der Leiter von Arthub Asia, Shanghai, Davide Quadrio und der Schriftsteller Tilman Spengler aus München.

Die Universität der Künste Berlin ist weltweit eine der grössten künstlerischen Hochschulen und die einzige, die alle Disziplinen der Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung werden über 40 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten.
Von rund 4.000 Studierenden stammt etwa ein Fünftel aus dem Ausland. Die Geschichte der UdK Berlin reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preussischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt sie 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK).
Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Präsident ist seit Januar 2006 Prof. Martin Rennert. Mit mehr als 500 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei.

RF/UdK

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