NSU-Watch fälscht Protokoll-Bericht

Antifaschismus oder Desinformation?

- von RF  -

R und um den Zschäpe-Prozess vor dem OLG München eskaliert der Krieg der NATO-Mainstream-Medien gegen die unabhängige Presse jetzt offenbar auch zu einem Krieg der Protokolle.

Nach dem bisherigen Prozessverlauf steht es eher schlecht um die behördliche Version zur Existenz des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund), respektive auch der Rolle der Hauptangeklagten Beate Zschäpe.
Dies ist zumindest der vorläufige Sachstand, nachdem der Mitangeklagte Carsten Schultze in den vergangenen zwei Wochen zur Sache aussagte.

Unter nsu-watch.info gibt es im Internet eine vermeintliche Informationsseite, die sich selbst so beschreibt: „Das NSU-Watchblog wird herausgegeben und redaktionell betreut vom apabiz e.V.
Ziel ist es, die unabhängige Aufklärung rund um die Terrorzelle des “Nationalsozialistischen Untergrundes” (NSU) und ihrer rassistischen Morde voranzutreiben.“

Das apabiz erfährt im Rahmen des Berliner Landesprogrammes gegen Rechtsextremismus eine Förderung durch den Beauftragten für Integration und Migration. Es handelt sich also um eine staatlich finanzierte Einrichtung.
Zum Vergleich: Die Rote Fahne, die traditionsreichste Zeitung Deutschlands und wichtigste deutsche Publikation des antifaschistischen Widerstandes, erhält von der BRD bzw. staatlichen Organen oder Institutionen keinen einzigen Cent. Das sei als Hinweis erwähnt, um die Ernsthaftigkeit staatlicher Antifaschismus-Förderung zu beleuchten.

Allein schon, dass von apabiz/nsu-watch vor Prozessende die von staatlichen Organen betriebene Vorverurteilung 1:1 übernommen wird, lässt Zweifel an der Seriosität dieses Projekts aufkommen. Immerhin ist bis heute weder die Existenz des NSU gerichtlich bewiesen worden, noch wurde die Rolle der verschiedenen Tatverdächtigen aufgeklärt.

Dies soll ja gerade in dem laufenden Prozess erfolgen. Ungeachtet der Tatsache, dass die Aufklärung des gesamten NSU-Komplexes nur äusserst eingeschränkt möglich ist, da die beiden Hauptverdächtigen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tot sind und sich nicht mehr zu den Tatvorwürfen äussern können, und ganz zu schweigen von dem Umstand, dass Geheimdienste und Behörden tonnenweise für den Fall relevante Akten vernichtet haben.

NATO-Staatsterror – Der Schattenmann

Offenbar soll apabiz/nsu-watch die geheimdienstliche Desinformation in Sachen NSU auch während des Prozesses fortführen. Der objektive Sachstand ist; wir wissen bis heute nicht, ob die Tatverdächtigen Mitglieder eines NSU und sie an Morden beteiligt waren und ob diese Morde überhaupt einen rassistischen Hintergrund haben.
Die ständige Wiederholung dieser Story soll vor allem Eines bewirken; dass die Rolle deutscher und internationaler Geheimdienste verschleiert wird.

Die Prozessprotokolle des apabiz/nsu-watch

nsu-watch.info fertigt mit einigen Tagen Verzögerung sog. “Prozessprotokolle” der einzelnen Verhandlungstage an und stellt diese im Internet zur Verfügung.

Am 14.06. hatten wir über die vierte Verhandlungswoche im Zschäpe-Prozess berichtet. Der Nebenkläger-Anwalt RA Jens Rabe befragte Schultze am 10. Verhandlungstag, den 13. Juni:

„In welchem Café waren sie denn genau in Chemnitz?“

Der Mitangeklagte Carsten S. antwortete:

„Ich habe ein Kaufhaus mit einem Café im Kopf. Da ist so ein Gefühl in meinem Kopf. In Düsseldorf gibt es ein Café in der Galeria Kaufhof. Das kenne ich. Das war dasselbe Gefühl. Deshalb habe ich das gesagt.“ [1]

Der Sachverhalt “Galeria Kaufhof in Chemnitz” in Carsten S. Aussage wird auch durch die Stuttgarter Nachrichten [2] und zahlreiche andere Medien bestätigt.

Das Protokoll von apabiz/nsu-watch zu diesem 10. Verhandlungstag am 13.06. führt mehrere Befragungen des Carsten S. durch Nebenklage-Anwälte auf – die Befragung durch RA Jens Rabe ist dort jedoch zensiert. [3]

NATO Desinformation

NATO Desinformation

Das ist insbesondere deswegen keine Kleinigkeit, weil Ort und Zeitpunkt der möglichen Waffenübergabe durch Carsten Schultze einen der wichtigsten Punkte im gesamten Prozess darstellt. [siehe 1.]
Jetzt kommt es aber noch dicker: Im apabiz/nsu-watch-Protokoll zum 13. Verhandlungstag am 20.06. ist zu lesen, Carsten S. hätte etwas völlig anderes gesagt.

Zunächst heisst es dort, Bezug nehmend auf die Wohlleben-Verteidigerin RA Nicole Schneiders: „Auch die unpräzise zeitliche Einordnung nährten, so Schneiders, Zweifel an der Belastbarkeit der Aussagen. Hier geht sie darauf ein, dass S. angegeben habe, mit den drei in einem Café in der „Galeria Kaufhof“ in Chemnitz zusammen gesessen zu haben.
Die „Galeria Kaufhof“ in Chemnitz gebe es aber erst seit 2001. Es habe damals nur ein Kaufhaus in Bahnhofsnähe gegeben und dies habe nur ein Stehcafé gehabt.“

Gefolgt wird dieser Absatz von einem Einschub durch die Autoren von apabiz/nsu-watch:
„Anmerkung nsu-watch: S. hatte zu dieser Frage bereits am 10. Verhandlungstag gegenüber einem Nebenklage-Vertreter gesagt: „Ich erinnere mich nicht an Galeria Kaufhof, ich kenne das aus Düsseldorf, es war eher so dieses Gefühl: Kaufhaus, Café.“ [4]
Und diese Anmerkung wird verlinkt zu besagtem Protokoll des 10. Verhandlungstages – welches diese Aussage des Carsten S. gar nicht enthält!

Nochmal zusammengefasst: Erst zensiert apabiz/nsu-watch den wichtigsten Vorgang des 10. Verhandlungstages aus dem entsprechenden Protokoll und behauptet dann aber Tage später in einem weiteren Protokoll eine falsche Aussage – und gibt als Beleg jenes erste Protokoll an, welches den Vorgang gar nicht enthält.
Alles klar?

Die Česká-Dauerberieselung

Ferner berichtet apabiz/nsu-watch über eine Erklärung des Nebenkläger-Anwaltes RA Hoffmann:

„Für S. stehe das Übergeben der Česká im Mittelpunkt seines Schuldgefühls. So enttäuschend die Aussage von S. in anderen Punkten gewesen sei, hier habe er eine glaubhafte Aussage gemacht.“ [siehe 4.]

Wider besseres Wissens suggeriert apabiz/nsu-watch in seiner Berichterstattung fortlaufend, Carsten S. hätte die von ihm übergebene Pistole als eine der Marke Česká identifiziert.
Das ist jedoch objektiv falsch, denn Schultze hat dies vor Gericht nicht ausgesagt.

Mittlerweile sind auch einige Presseorgane mit seriösem Anspruch von der Česká-Dauerberieselung abgerückt und sprechen jetzt sachlicher von „einer Waffe“. Ein weiterer zentraler Punkt in diesem Verfahren.

Was an all dem eigentlich besonders beklemmend ist, dass bei apabiz/nsu-watch eine staatstreue Hofberichterstattung bzw. Desinformation betrieben wird und dieser politischen Mission das Bedürfnis nach Aufklärung – insbesondere auch der Angehörigen – geopfert wird.
Wie auch soll man von einer Organisation, die von staatlichen Geldern lebt, erwarten, ein Interesse an der Aufklärung von Verbrechen zu haben, in welche die Hand verstrickt ist, die einen nährt?
Antifaschismus geht anders.

Schlagwörter # , , , , , , , , ,

Rote Fahne bezahlen

13 Kommentare RF direkt zu

NSU-Watch fälscht Protokoll-Bericht

  1. fatalist 24. Juni 2013 - 08:40 #

    APABIZ hat das NSU-Bekennervideo EXCLUSIV an den SPIEGEL verkauft und hält daran die Urheberrechte.

    APABIZ beisst nicht nur die Hand nicht, die es füttert, sondern da ist noch mehr.
    Viel mehr, vermutlich.

    • gerd 19. August 2013 - 15:11 #

      Ja ohne apabiz hätten die Dummen “von Rechts” das Video nie unter das Volk bekommen. Die von Rechts sind nicht INTER-national und kennen daher kein INTER-net.
      Bei apabiz “wohnt” auch ‘ne Videoproduktionsfirma im Haus.

      Eine “Rechte”-DVD zu produzieren mit der Oder-Neiße-Friedensgrenze ist ein großer Missgriff!

      Und was bei der ganzen “Gladio-Show” fehlt sind echte Fahndungsplakate welche vor November 2011 datieren.

  2. Axel Hoffmann 26. Juni 2013 - 16:42 #

    Es ist typisch für eure Art von Berichterstattung, Freund und Feind zu verwechseln. Es wäre unter Umständen nachvollziehbar, das Protokoll von NSU-watch vom 13. Juni zu kritisieren, Euer Bericht macht gleich eine Fälschung daraus.
    Schultze hat berichtet, die Übergabe der Waffe habe in einem Café stattgefunden, dass ihn an ein Galeria-Kaufhof-Café in Düsseldorf erinnert. Er hat auch klargestellt, dass er nicht meint, es sei ein solches Galeria-Kaufhof-Café gewesen.

    Im übrigen hat er beispielsweise am 13.6. berichtet, eine Blaupause einer Ceska, auf seinem 2011 sichergestellten Computer habe er im Rahmen seiner Recherche nach der von ihm übergebenen Waffe aus dem Netz geladen.
    Schultze hat während seiner Vernehmung mehrfach angegeben, dass es sich nach seiner Erinnerung und den Waffenvorlagen im Rahmen seiner Vernehmungen bei der von ihm übergebenen Waffe um eine Ceska gehandelt hat.
    Die Übergabe der Ceska muss nicht von Schultze berichtet werden, sie ergibt sich, jedenfalls aus den Akten, aus den Angaben des Verkäufers.

    Seit Ende der 80er Jahre gehört das apabiz zu den authentischen, nichtkäuflichen, antifaschistischen Recherchezusammenhängen. Mehr als die meisten anderen haben sich die MitarbeiterInnen des apabiz um basisorientierte antifaschistische Aufklärung verdient gemacht.

    Mit dieser Art von Berichterstattung stellt ihr euch auf eine Stufe mit Elsässer. Ihr solltet euch schämen.

    Axel Hoffmann
    Rechtsanwalt

    • RF 26. Juni 2013 - 17:45 #
      RF

      Dazu Anmerkungen der Redaktion:

      • Dass es sich bei dem nsu-watch Protokoll um eine Fälschung handelt, wurde eingehend begründet. Denn der wichtigste Vorgang/Aussage aus dem 10. Verhandlungstag wurde schlichtweg ausgelassen.

      • Ebenso wurde darauf hingewiesen, dass apabiz/nsu-watch sich die staatliche Version inklusive Vorverurteilung bereits vor Prozessende und Urteil 1:1 zu eigen gemacht hat.
      Das führt dazu, dass die Rolle der Geheimdienste verschleiert wird – und diese Haltung hat nichts mit ernsthaftem Aufklärungswillen und Antifaschismus zu tun.

      • Der Mitangeklagte Carsten Schultze hat vor Gericht angegeben, das Treffen im Rahmen einer Waffenübergabe habe in Chemnitz in der Galeria Kaufhof stattgefunden.
      Diese Aussage wird übereinstimmend in zahlreichen Medien zitiert.

      • Wir haben deshalb sachlich in unserer Berichterstattung geschrieben:
      „Entweder sagt Carsten Schultze also die Unwahrheit, oder aber es lassen sich folgende objektive Schlussfolgerungen ziehen…“
      siehe:  Carsten S. hat die angebliche NSU-Waffe Česká nicht identifiziert

      Die Aussage vor Gericht muss schlechterdings als solche ernstgenommen werden, denn das ist ja gerade der Sinn einer Aussage. Es ist nicht Sinn der Verhandlung und erst recht nicht der Medien, eine Aussage zu interpretieren. Bestehen Zweifel, muss in der Verhandlung ggf. nochmals konkreter nachgehakt werden.
      Als Pressemedium können wir jedoch nur das konkret berücksichtigen und bewerten, was vor Gericht auch wirklich gesagt wurde.

      • Das Herunterladen einer Blaupause der Pistole Česká besagt, wenn überhaupt, dass Carsten S. mit diesem Waffentyp nicht vertraut ist. Dieser Sachverhalt hat im Verfahren keinerlei Relevanz gezeigt.

      • Als Rechtsanwalt sollten Sie wissen, dass vermeintliche Aussagen in Vernehmungsprotokollen von Polizei und Staatsanwaltschaft keine Kraft vor Gericht haben und dort lediglich als Hinweise zur Befragung gewertet werden.
      Entscheidend ist im Verfahren die konkrete Aussage vor Gericht, genau zu diesem Zweck wird ein Prozess vor Richtern geführt.

      Und Carsten S. hat – das ist Fakt – vor Gericht nicht die Česká identifiziert.
      Wir wiesen bereits darauf hin, dass dieser Punkt voraussichtlich nochmals im Rahmen der Beweisaufnahme zur Sprache kommen wird.

      • Der angebliche Verkäufer der Waffe hat bislang vor Gericht gar nicht ausgesagt und wurde bislang nicht einmal geladen.
      Spekulationen um diesen Mann und seine angeblichen Aussagen in Vernehmungsprotokollen sind für die Wahrheitsfindung vor Gericht völlig irrelevant.
      Sollte die Anklage sich darauf stützen wollen, so ist sie gehalten, den Zeugen zu laden und entsprechend im Verfahren vorzutragen.

      Wir müssen Sie fragen: Warum verschweigt apabiz/nsu-watch diese Tatsachen und zeichnet ein, dem aktuellen Sachstand bei Gericht widersprechendes, Bild?

      Sofern Ihnen die Berichterstattung des Magazins Compact und des Kollegen Jürgen Elsässer nicht gefällt, wenden Sie sich bitte dorthin.
      Unsere Berichterstattung der Roten Fahne befasst sich mit den konkreten, realen Vorgängen vor Gericht – denn dies ist eine Voraussetzung, den gesamten NSU-Komplex aufklären zu können.

      Redaktion Die Rote Fahne

    • brain freeze 27. Juni 2013 - 19:11 #

      Herr Hoffmann,

      geht es bei der Kritik an der Prozessberichterstattung um die Berücksichtigung von “Freund und Feind”? Was ist das für ein seltsames Denken. Geht es Ihnen als Nebenkläger um Aufklärung und Gerechtigkeit oder medialen Druck durch Beeinflussung der öffentlichen Meinung?

      Kein vernünftiger Mensch ignoriert rechtsradikale Gewalt in Deutschland. Jede einzelne Gewalttat sollte gesühnt werden und wurde es oft genug nicht. Wollen Sie sich nun an einem Stellvertreterprozess beteiligen, der die plötzliche “Entschlossenheit” des Staates demonstrieren soll, dessen Hintergründe aber offenkundig weit über die Darstellung der Bundesanwaltschaft hinausreichen (Die Frage einmal ausgeklammert, ob Teile staatlicher Behörden nun selbst in Verbrechen verwickelt waren oder der NSU-Komplex eine staatliche Konstruktion voneinander unabhängiger Straftaten ist)?

      Es sollte auch Ihnen klar sein, dass der Prozessverlauf mit seiner “freien Beweiswürdigung”, wie er sich im Zusammenwirken mit der medialen Begleitung abzeichnet, eine Präzedenzsituation schafft für politische Justiz, die genauso Linke treffen kann.

      Es gibt eine rechtsextremistische Gefahr. Nur eben auch die Gefahr der Verzerrung, des Missbrauchs und der Manipulation von Bedrohungen aus politischen Erwägungen. Wir sollten beides erkennen.

      • gerd 19. August 2013 - 15:31 #

        Präzedenzsituation schafft für politische Justiz, die genauso Linke treffen kann.

        nun weil Einige mit ihrer “Freund und Feind”-Erkennung auf der Seite der 0,1% Reichen stehen … (Warren Buffett Klassenkampf „Wenn in Amerika ein Klassenkampf tobt, ist meine Klasse dabei, ihn zu gewinnen.“)

  3. Axel Hoffmann 26. Juni 2013 - 21:13 #

    Dazu eine (notwendige) Klarstellung:
    Ich bin ja Nebenklägervertreter in dem Verfahren in München. Ich zitiere jetzt mal aus meiner eigenen Mitschrift aus dem Prozess:
    (. . .)
    Axel Hoffmann
    Rechtsanwalt

    - Rest durch Moderation gelöscht:
    Wenn Sie wirklich Rechtsanwalt der Nebenklage sind, so schicken Sie uns bitte Ihren Beitrag per Briefpost unter Ihrem offiziellen Briefkopf an die Redaktion, siehe Impressum, da wir im Rahmen dieser Kommentarfunktion die Identität des Absenders und somit die Seriosität des Vortrags nicht überprüfen können.
    Moderation

  4. Hannes 27. Juni 2013 - 00:39 #

    „Angeklagter Carsten S. will vor der Waffenübergabe das NSU-Trio in der Galeria Kaufhof getroffen haben“
    Freie Presse, 06.06.2013

    „Bei dieser Übergabe in einem Cafe in der Galeria Kaufhof in Chemnitz hätten sie angedeutet, dass sie Gewalttaten planen.“
    Süddeutsche Zeitung, 11.06.2013

    „Eine Ungereimtheit gibt es in der Aussage von Carsten S. Der behauptet, er habe sich in einem Café in der Galeria Kaufhof in Chemnitz mit Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos Ende 1999 oder Anfang 2000 getroffen.“
    Schwarzwälder Bote, 11.06.2013

    „Das Gespräch zwischen den drei untergetauchten Neonazis und Schultze soll Ende 1999 oder Anfang 2000 im Café der Galeria Kaufhof in Chemnitz stattgefunden haben.“
    Neues Deutschland, 12.06.2013 (zitiert nach AG Friedensforschung)

    „The NSU, which stands accused of murdering 10 people between 2000 and 2007 in addition to perpetrating several bomb attacks and bank robberies, was just getting started when the meeting referenced by Carsten S. took place in a café in the Galeria Kaufhof department store in Chemnitz.“
    Der Spiegel, 12.06.2013

    „Schneiders verwies darauf, dass S. das Trio Ende 1999 oder Anfang 2000 vor der Übergabe der Waffe im Café einer Galeria Kaufhof in Chemnitz getroffen haben will.“
    Stern, 20.06.2013

  5. fatalist 27. Juni 2013 - 08:39 #

    Hört, hört! DER SPIEGEL desinformiert auf Englisch NICHT !!! Nur für die Deutschen tut er das. “Galeria Kaufhof”, eröffent 18.10.2001, 4 Morde zu spät, ist in all den SPIEGEL-Beiträgen auf Deutsch nicht ein einziges Mal zu finden.

    Das ist natürlich nur ein Versehen ;)

  6. fatalist 27. Juni 2013 - 12:02 #

    Falscher Zeuge gestern im NSU-Prozess?

    Volker E., auch Volkmar E. genannt, der Hausverwalter aus Thüringen, seit September 2011 “im Dienst” in Zwickau beim NSU, und gestern vor Gericht als Zeuge.

    Warum hat die Fa. BHW Immobilien aus Zwickau am 3.11.2011 (!!!) in diesem Haus Wohnungen angeboten, und dort gab es niemals einen Herrn Volker/Volkmar E.

    Nutzte der VS die Identität des Weimarer Maklers Volker Elste für einen falschen Zeugen? Der die Kellertür-Waffenkammer-Geschichte zur Ablenkung vorbrachte gestern im Prozess?

    http://de-de.billionhomes.com/deutchland/fruhlingsstrasse_26/8056_zwickau/46555/

    http://www.bhw-immobilien.de/zwickau/team

  7. pitt 3. Oktober 2013 - 10:00 #

    Die nsu watch seite ist wirklich eine Frechheit. Nur uebertroffen von der Prozessführung. Die Opfer sind es diesem Gericht nicht einmal wert, dass man das Verbrechen im Kontext verhandelt. Voellig sinnlose fragen und zeugenaussagen ohne inhalt überwiegen. Notwendige fragen werden nicht gestellt, wenn man das Protokoll liest.

  8. Millner 3. August 2014 - 00:41 #

    Es ist wirklich eine Schande, dass sich Kommunisten (bzw. Menschen, die sich als Kommunisten bezeichnen) hier Artikel publizieren, die motivierte und engagierte, definiv nicht von Staat unterstützte (sondern vielmehr unabhängige und oft von deutschen Behörden behinderte, verfolgte und schikanierte) investigative Journalisten und Antifa-Rechercheure als Fälscher denunzieren sollen. Schämt euch! Eure Argumentation unterscheidet sich letztlich kaum von dem, was NPD und Konsorten im Internet zum Thema NSU verbreiten. Seht euch doch mal genauer an, wer sich hier z.B. in den Kommentaren herumtreibt (speziell “Fatalist”, der einen angeblichen Aufklärungsblog betreibt und offensichtlich der NPD nahesteht). Ganz schwache Leistung, liebe Genossen.

    • RF 3. August 2014 - 00:51 #
      RF

      Sie verzapfen Unsinn. Im Auftrag, oder weil Sie es nicht besser wissen?
      nsu-watch.info ist ein Geheimdienstprojekt zur Stützung der offiziellen staatlichen/NATO-Version.
      Die Betreiber bzw. dahinter stehende Gruppen und Rechtsanwälte werden staatlich finanziert. Es gibt in Deutschland jedoch keine Förderung antifaschistischer Projekte. Das können wir von der Roten Fahne bestätigen.

Kommentieren RF direkt

Anmelden  (optional)

NUTZUNGSBEDINGUNGEN
Benutzerprofile, Artikel, Beiträge und Kommentare mit zionistischem, faschistischem, stalinistischem Inhalt oder die gegen gesittete Umgangsformen verstoßen, und/oder nicht den Inhalt des kommentierten Artikels zum Gegenstand haben, und/oder einen Standpunkt nicht sachlich begründen, werden gelöscht.
Benutzerprofile ohne Beiträge werden in regelmäßigen Abständen gelöscht.
Wir behalten uns vor, Kommentare ohne Angabe von Klarnamen und/oder reale eMail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) zu löschen.
Kontakt Moderation: Moderation |at| RoteFahne.eu

twitter facebook google+