Assange sieht in Wikileaks-Film Propaganda-Angriff

Geschichtsfälschung á la Hollywood

- von RF  -

D er Wikileaks-Gründer Julian Assange hat sich zu dem geplanten Hollywood-Film über Wikileaks geäussert und nennt den Streifen „einen massiven Propaganda-Angriff“. Auch würde der Film Kriegshetze gegen Iran beinhalten.

Die US-Produktionsfirma DreamWorks Studios kündigte gestern an, den Film “The Fifth Estate” mit dem britischen Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch (bekannt u.a. als Sherlock Holmes in der BBC-Fernsehserie “Sherlock”) als Julian Assange am 15. November in den USA herauszubringen. In Deutschland soll das Machwerk Winter 2013/2014 starten.

Assange sieht in Wikileaks-Film Propaganda-Angriff

Die Produzenten gaben bekannt, dass sie nicht beabsichtigen, den Inhalt des Films mit Julian Assange zu erörtern. Somit wird auf authentische Informationen aus erster Hand verzichtet, was die Seriosität des Projekts deutlich in Frage stellt.
Enthüllungspublizist Assange liegt eine Kopie des Drehbuchs vor. Er sprach am Mittwoch via Video-Schaltung aus seiner Zuflucht in der Botschaft Ecuadors in London mit Studenten der englischen Oxford Universität über das Projekt.

„Der Film reiht Lüge an Lüge, er ist ein massiver Propaganda-Angriff auf Wikileaks und entstellt den Charakter der Mitarbeiter“, sagte Assange dem Oxford Union Debattierclub.

“The Fifth Estate”, der Titel ist eine Anspielung auf die Rolle der demokratischen Zivilgesellschaft als “fünfte Gewalt”, zeichnet nach Angaben von DreamWorks die turbulenten frühen Tage von Wikileaks nach, die zu spektakulären Enthüllungen geführt hatten.

Zu diesen im Film präsentierten Enthüllungen gehöre laut der Hollywood-Firma auch, dass der Iran angeblich an der Herstellung der Atombombe arbeite.
Julian Assange wies diese Behauptung als reine Kriegspropaganda zurück, die nur dem Zweck dient, einen Krieg gegen Iran vorzubereiten.
„Das hat mit uns, mit Wikileaks nicht das Geringste zu tun“, erklärte Assange.

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