Streiks in Belgien und Frankreich

Die Proteste richteten sich vor allem gegen den Plan das Eintrittsalter für den Vorruhestand von 60 auf 62 Jahre zu erhöhen

- von Presseticker  -

I n Belgien hat ein Streik gegen das Sparprogramm der Regierung den Zugverkehr lahmgelegt. Auch der Busverkehr war beeinträchtigt. Der Betrieb an den Flughäfen verlief allerdings fast normal. Die Proteste richteten sich vor allem gegen den Plan das Eintrittsalter für den Vorruhestand von 60 auf 62 Jahre zu erhöhen.

Streiks in Belgien und Frankreich

Bei den Reisenden liegen wenige Tage vor Weihnachten die Nerven blank: “Uns wird schon irgend etwas einfallen, um den Flughafen doch noch zu erreichen. Ich bin nicht von hier, ich bin aus Frankreich.” Eine Studentin meinte: “Ich hoffe nur, dass der Bus auch wirklich kommt, ansonsten muss ich über Weihnachten hier bleiben. Nein, das kommt nicht in Frage. Notfalls teilen wir uns ein Taxi.”

Auch in Frankreich müssen sich die Reisenden auf Verzögerungen einstellen. Seit einer Woche streikt das Sicherheitspersonal der Flughäfen. Sie fordern eine Gehaltserhöhung von 200 Euro, die Gespräche stecken fest.

Die französische Regierung will kurz vor Weihnachten Störungen vermeiden. Solange der Streik anhält, werden Polizisten unter anderem am Flughafen Roissy Charles de Gaulle bei der Bodenabfertigung eingesetzt. Sehr zum Missfallen des streikenden Sicherheitspersonals, das sein Streikrecht gefährdet sieht.

2011-12-22 11:33:13 – RF/euronews

Schlagwörter # , , , ,

Rote Fahne bezahlen

Kommentieren

Anmelden  (optional)

NUTZUNGSBEDINGUNGEN
Benutzerprofile, Artikel, Beiträge und Kommentare mit zionistischem, faschistischem, stalinistischem Inhalt oder die gegen gesittete Umgangsformen verstoßen, und/oder nicht den Inhalt des kommentierten Artikels zum Gegenstand haben, und/oder einen Standpunkt nicht sachlich begründen, werden gelöscht.
Benutzerprofile ohne Beiträge werden in regelmäßigen Abständen gelöscht.
Wir behalten uns vor, Kommentare ohne Angabe von Klarnamen und/oder reale eMail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) zu löschen.
Kontakt Moderation: Moderation |at| RoteFahne.eu

twitter facebook google+