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15. Januar 1919 - 2019 100 Jahre Gedenken an die Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

15. Januar 1919 – 2019 100 Jahre Gedenken an die Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

Zwischen 1990 bis 1995 gab es die KPD (Initiative), die ein ZK (Zentrales Koordinationskomitee) bildete, dem u.a. die Parteivorstände von DKP, KPD/Ost, KPF der PDS, USPD und zeitweise noch weitere sozialistische Organisationen wie “Die Nelken” angehörten, sowie auch Einzelpersonen wie Wolfgang Harich und Stephan Steins.
Der Philosoph Prof. Dr. Wolfgang Harich war der prominenteste Vertreter der klassischen KPD im ZK.

Das Ziel der KPD (Initiative) war die Rekonstitution der gesamtdeutschen KPD Ernst Thälmanns. Das damalige ZK ist jene Organisation, die der klassischen KPD und ihres letzten gesamtdeutschen Parteitages 1946 politisch wie juristisch am nächsten kam.
(Anmerkung: KPD (Initiative) und KPD/Ost sind zwei verschiedene Organisationen, die KPD/Ost war eine Mitgliedsorganisation in der KPD (Initiative).)

Anfang der 1990er Jahre bestand, unter dem Eindruck des Niedergangs des “Realsozialismus” und der DDR, innerhalb des sozialistischen Spektrums eine umfassende Kritikbereitschaft. Diese ermöglichte für ein paar Jahre, dass überhaupt ein Vereinigungsprojekt wie die KPD (Initiative) und die Rekonstitution der gesamtdeutschen KPD angegangen werden konnte.

1992 beschloss das ZK der KPD (Initiative) die Wiederherausgabe der 1918 von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg begründeten “Die Rote Fahne” und wählte auf Initiative von Prof. Dr. Wolfgang Harich als juristischen Vertreter und Chefredakteur das ZK-Mitglied Stephan Steins, der diese Aufgabe im Auftrag wahrnimmt. 1993 bestätigte der Börsenverein des deutschen Buchhandels, dass die Rechte am Titel “Die Rote Fahne” beim Chefredakteur Stephan Steins liegen. Damals verfügte das ZK über keine Rechtsform, um den Titel “Die Rote Fahne” schützen zu können, weil die angestrebte Rekonstitution der gesamtdeutschen KPD nicht vollzogen wurde. Man wollte im ZK auch nicht, dass einer einzelnen Partei innerhalb der KPD (Initiative) der Titel zufiel. Deshalb entschied man sich für diese Lösung.

Im Jahr 1994 spaltete sich die KPD/Ost und die verschiedenen Organisationen verfielen wieder in ihre alten Sektenmuster.
Die DKP orientierte jetzt auf die Gewinnung von eigenen Mitgliedern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und die KPD/Ost, die vorher seit ihrer Gründung Ende 1989 eine antistalinistische Partei war, bzw. zu Stalin die kritische Haltung der SED nach 1953 vertrat, machte jetzt auf Stalin-Kult.
Die bereits gespaltene KPD/Ost spaltete sich später nochmal in KPD und KPD(B). In der Folge all dieses Chaos sank die Mitgliederzahl der KPD/Ost von vormals bis zu 4.000 auf das heutige Sektenniveau von ca. 50.

Ferner benannte 1994 jener Teil der KPD/Ost, dem es gelungen war, in einer Nacht- und Nebelaktion die Geschäftsunterlagen an sich zu reissen, die Parteizeitung “Trotz Alledem” in “Die Rote Fahne” um. Diese Zeitung wurde durch alle Kommunisten ausserhalb dieser Gruppe nur “Spalterfahne” genannt.
Der dafür verantwortliche Redakteur wechselte später zur DKP.

1995 verstarb Prof. Dr. Wolfgang Harich, der so etwas wie eine Integrationsfigur war und in der Folge zerfiel die KPD (Initiative). Übrig blieb “Die Rote Fahne”, sie ist das letzte noch existierende Projekt der klassischen KPD.

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  Stephan Steins - Philosoph, Publizist, Chefredakteur Die Rote Fahne

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