Die Friedensbewegung darf sich nicht spalten lassen – Raus aus der NATO!

CIA und NATO-Dienste versuchen alles, um eine einheitliche, starke Friedensbewegung zu verhindern

- von Stephan Steins  -

F riedensaktivisten sehen sich derzeit mit einer Flut von Desinformation konfrontiert, die durch Internet, Medien und auch gezielte Ansprache über eMails auf sie einprasselt. Bürger mit friedenspolitischem Engagement sollen durch gezielte Desinformation verunsichert werden.
In erster Linie geht es um eine inhaltliche Frage, nämlich jene nach der Position: Austritt aus der NATO ja oder nein?

Mobilisierungs-Video URL: https://vimeo.com/184113192

Die Geschichte der BRD ist geprägt von dem erfolgreichen Kanalisieren von Widerstandspotenzial durch die CIA und ihre deutschen Ableger. Sozialer und demokratischer Widerstand, der insbesondere in Krisenzeiten sprunghaft anwächst, ist naturgemäß unvermeidbar.
Die Geheimdienste sind sich dieser gesellschaftlichen Wechselwirkung natürlich bewusst. Eine Friedensbewegung können diese ebensowenig verhindern wie eine Gewerkschaft – was sie aber tun können, ist Widerstandspotenzial in für das System ungefährliche Bahnen zu kanalisieren. So wie dies den Geheimdiensten bspw. im Falle der Gewerkschaften aber auch der bürgerlichen Parteien und grossen Institutionen erfolgreich gelungen ist.

Friedensbewegung - In den Geschichtsbüchern wird stehen, dass der 8. Oktober 2016 der Anfang vom Ende der US-Dominanz über Europa war

Friedensbewegung – In den Geschichtsbüchern wird stehen,
dass der 8. Oktober 2016 der Anfang vom Ende der US-Dominanz über Europa war

Die entsprechenden Operationen sind auch in der Friedensbewegung bereits in vollem Gange. Verstärkt seit 2014 müssen wir beobachten, wie jene Kräfte die konsequent für den NATO-Austritt einstehen, wahlweise mittels nichtöffentlicher Intrigen durch Desinformanten innerhalb der Friedensbewegung, aber auch durch Kampagnen der NATO-Presse und deren Laufburschen in linken Strukturen diffamiert werden.
Das entspricht einer operativen Standardvorgehensweise von Geheimdiensten. Flankiert wird diese Zersetzung durch vermeintliche Friedenskampagnen, die zwar durchaus auch einzelne richtige friedenspolitische Forderungen enthalten, gleichwohl aber jegliche konsequente realpolitische Handlungsperspektive vermissen lassen.

Deutlich wird diese Desinformationstechnik zum Beispiel in der nachstehenden Aussage von Gregor Gysi, die er in einem ARD-Interview machte:

Kein Austritt aus der NATO – Linkspartei bleibt auf imperialem Kurs
Gregor Gysi im ARD-Sommerinterview mit Ulrich Deppendorf und Rainald Becker

Im Juni 2015 organisierte die Friedensbewegung Planungsgruppe, die sich 2016 in FbK (Friedensbewegung bundesweite Koordination) umbenannte, die erste Ramstein-Demonstration und präsentierte dort öffentlich das Grundsatzpapier der Friedensbewegung, das als gemeinsamer Grundkonsens ebenfalls im Juni 2015 durch die Mehrheit der zu diesem Zeitpunkt noch aktiven Friedensbewegung beschlossen wurde. [1]
Dieser Grundkonsens steht unter der zentralen Forderung der Friedensbewegung Raus aus der NATO!
In diesem Sinne adressiert sich die Friedensbewegung an alle Friedensinitiativen und friedensbewegte Bürger, konstruktiv zu kooperieren und gemeinsam diesen friedenspolitischen Weg mit einer realen Handlungsperspektive zu gehen.

Diese konsequente Friedensbewegung zu zersetzen und bereits im Keim zu ersticken, ist der Auftrag der Geheimdienste.

Im Unterschied zu den Gewerkschaften, grossen Parteien und Institutionen, ist die Friedensbewegung derzeit noch die einzige unabhängige, systemkritische Organisation mit Massenpotenzial in Deutschland.
Sorgen wir durch eine klare inhaltliche Position gemeinsam dafür, dass das auch so bleibt!

Deshalb mobilisiert die Friedensbewegung zur → bundesweiten Friedensdemonstration am 8. Oktober in Berlin.

Raus aus der NATO! - Bundesweite Friedensdemonstration am 8. Oktober 2016 in Berlin

ROUTE: Bundesweite Friedensdemonstration 8. Oktober Berlin - Friedensbewegung: Raus aus der NATO!

Aktiv werden – lokale Friedensgruppe gründen!

→ Friedensbewegung.info

Da wiederholt die Frage aufkam, was man denn selbst vor Ort tun könne, um die Friedensbewegung weiter aufzubauen:

• Machen Sie sich mit dem vergangenes Jahr beschlossenen Grundsatzpapier der Friedensbewegung vertraut. Dieser gemeinsame Grundkonsens enthält neben der zentralen Forderung Raus aus der NATO! weitere Punkte, welche die friedenspolitischen inhaltlichen Schwerpunkte zusammenfassen.
→ Grundsatzpapier der Friedensbewegung (Druckversion DIN A4)

• Wenn Sie auf dieser inhaltlichen Grundlage eine lokale Friedensgruppe gegründet haben, vernetzen Sie sich mit der FbK (Friedensbewegung bundesweite Koordination) unter:
presse(at)friedensbewegung.info
Teilen Sie die Namen und eMail-Adressen ihrer Gruppenmitglieder sowie geplante Aktionen/Veranstaltungen mit, Sie werden dann in den Verteiler aufgenommen sowie zu künftigen Treffen eingeladen.

• Sie haben dann die Möglichkeit, vor Ort selbst kreativ und aktiv zu werden und die Friedensbewegung nebst Kampagne Raus aus der NATO! zu stärken.

• Idealerweise lassen Sie auch Fahnen der Friedensbewegung (siehe Bild) drucken, um bei öffentlichen Aktionen die Friedensbewegung entsprechend zu symbolisieren.
Nachstehend 2 Dateien mit denen Fahnen der Friedensbewegung im Format 150 x 100 cm gedruckt werden können.

Fahne der Friedensbewegung

Da Druckereien unterschiedliche Druckverfahren nutzen, haben wir 2 verschiedene Dateien zur Verfügung gestellt, besprechen Sie mit ihrer Druckerei, welche Datei besser geeignet ist. Sollten Sie mehrere Fahnen in Auftrag geben, lassen Sie sich auf jeden Fall zuerst ein Muster drucken und beurteilen dann, ob bspw. der Blauton zufriedenstellend ist.
Beachten Sie: Farbtöne werden auf ihrem Monitor anders dargestellt als im Druckergebnis.
Eine preisgünstige Online-Druckerei ist bspw. → bannerstop.com

→ Druckdatei Fahne Friedensbewegung 1 (jpg)

→ Druckdatei Fahne Friedensbewegung 2 (tiff)

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