Bourgeoisie in China schickt ihre Kinder im Ausland auf die Schule

Chinas kapitalistische Eliten fügen sich in die sog. "Globalisierung" ein

- von RF  -

D ie überwältigende Mehrheit der reichsten Chinesen schickt ihre Kinder auf eine Schule oder Universität ausserhalb Chinas, um, wie es heisst, eine gute Ausbildung zu erhalten. Die USA und Grossbritannien sind dabei laut “Hurun Report” die erste Wahl der Reichen und Superreichen.

China: Soziale Ungleichheit im Bildungswesen

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In dem Bericht heisst es, dass gut 80 Prozent der reichsten Chinesen ihre Kinder ins Ausland schicken wollen. Das sei unter allen Ländern weltweit der höchste derartige Anteil an Auslandsverschickung von Jugendlichen in Bildungseinrichtungen.
Im Vergleich dazu haben in Japan weniger als 1 Prozent aller Eltern derartige Pläne für ihre Kinder, in Deutschland immerhin weniger als 10 Prozent.

Neben den USA und Grossbritannien sind noch die Länder Australien, Kanada, Schweiz, Neuseeland, Singapur, Frankreich und Deutschland zu erwähnen, in welche die chinesische Bourgeoisie ihre Kinder vorzugsweise schickt.

Dabei ist besonders auffällig, dass die im Ausland ausgebildeten chinesischen Schüler im Durchschnitt immer jünger werden. Heutzutage sind die Kinder chinesischer Millionäre im Durchschnitt 16 Jahre alt, wenn sie ins Ausland gehen, dies beinhaltet Schul- und Universitätsbesuche.

Laut Rupert Hoogewerf, dem Herausgeber des “Hurun Reports”, konnten die Kinder wohlhabender Chinesen noch vor 10 Jahren ihre Kinder nur in Kanada oder Australien zur Schule schicken, wegen der grossen Anzahl an Chinesen, die dort leben.
„Heutzutage haben die reichen Chinesen in vielen Ländern viel breitere Netzwerke, die es ihnen gestatten, überall auf der Welt vertrauenswürdige Menschen zu finden, denen sie ihre Kinder anvertrauen können“, erläutert Hoogewerf.
„Lange Auslandsaufenthalte chinesischer Schüler und Studenten sind auf jeden Fall gut für die Globalisierung der chinesischen Wirtschaft“, argumentiert Hoogewerf.

Die möglichen Auswirkungen auf die kulturelle und politische Entwicklung Chinas durch Ausbildung der herrschenden Eliten im Ausland wurden in dem Bericht nicht thematisiert.

RF/china.org.cn

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