Krieg gegen Syrien könnte radioaktive Konsequenzen haben

Russische Waffenlieferungen verstoßen nicht gegen Völkerrecht

- von Presseticker  -

E in Angriff auf Syrien kann laut dem russischen Atomsicherheitsexperten Rafael Arutjunjan zu einer massiven radioaktiven Verseuchung mehrerer Staaten führen, wenn dabei medizinische Zentren zerstört werden, die radioaktive Isotopen benutzen.

Nach einem militärischen Angriff auf Zentren, in denen es medizinisch genutzte Isotopen gibt, wäre eine Evakuierung auf Flächen von mehreren hundert Quadratkilometern erforderlich, so Arutjunjan, Vize-Direktor des Moskauer Forschungsinstituts für sichere Atomenergie, heute in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Betroffen wären nicht nur Syrien, sondern auch Nachbarstaaten.

Syrien - ein Schauplatz des imperialen Krieges

Syrien – ein Schauplatz des imperialen Krieges

Darüber hinaus könnten medizinische radioaktive Materialien durch die Zerstörung der Zentren in die Hände der Terroristen gelangen. Dem Experten zufolge beträgt die Aktivität eines Gramms eines radioaktiven Isotops rund 1.000 Ci und kann riesige Gebiete verseuchen.

Russlands Waffenlieferungen an Syrien verstoßen nicht gegen Völkerrecht

Russland verstößt mit seinen Lieferungen von Militärtechnik und Waffen an Syrien nicht gegen das Völkerrecht, betonte Dmitri Peskow, Pressesekretär des russischen Präsidenten.

„Russland erfüllt weiter seine Verpflichtungen, die in entsprechenden Verträgen zwischen russischen und syrischen Unternehmen verankert sind“, sagte er im Fernsehsender RT (Russia Today).
„Gegen Syrien gelten keine Einschränkungen in der Form von internationalen Sanktionen, und Russlands Aktivitäten stehen mit dem Völkerrecht völlig im Einklang. Ich wiederhole: Mit seinen Aktivitäten verstößt Russland gegen keinen einzigen Punkt und gegen keinen einzigen Artikel des Völkerrechts.“

In seinem Interview für das 1. Russische Fernsehen und AP hatte Präsident Wladimir Putin am Mittwoch mitgeteilt, dass Russland einzelne Teile für das Fla-Raketensystem S-300 geliefert habe. Die Lieferungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen.
Bei ihren weiteren Schritten auf diesem Gebiet werde Moskau von der Entwicklung der Situation ausgehen, hiess es.

Moskau verurteilt Erfindungen über angebliche C-Waffen-Lieferungen

Die Behauptungen, laut denen das russische Verteidigungsministerium C-Waffen und Herstellungstechnologien dafür an Syrien liefert, entsprechen nicht der Wirklichkeit und sind darauf gemünzt, neue Vorwände für eine Aggression gegen diesen souveränen Staat zu erfinden, erklärte heute der russische Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow.

„Russland war und bleibt ein verantwortungsbewusster und voraussagbarer Partner und Verbündeter im Kampf gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen“, so Antonow vor Journalisten. „Wir erfüllen alle unsere Verpflichtungen gemäß der Konvention über das C-Waffen-Verbot wie auch die Konventionen über das Verbot der biologischen und der toxischen Waffen.“
„Die Versuche einiger Staaten, die Verantwortung auf andere abzuschieben“, rufen bei ihm Befremden hervor, so Antonow. Man habe versucht, Russland zu beschuldigen, Syrien bei der Herstellung des C-Waffen-Potenzials geholfen zu haben.

„Bei mir entsteht der Eindruck, dass all diese antirussischen Erfindungen einem Ziel dienen: einen neuen Vorwand für eine Aggression gegen den souveränen Staat zu unternehmen“, betonte der russische Vizeverteidigungsminister.

RF/RIA Novosti

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3 Kommentare zu

Krieg gegen Syrien könnte radioaktive Konsequenzen haben

  1. Iris Zeis 10. September 2013 - 12:26 #

    Natürlich haben Syrer und Nachbarvölker dann eine strahlende Zukunft vor sich! Die tapferen US-Invasoren setzen nämlich zudem routinemässig Geschosse aus abgereichertem Uran ein, da sie nur panzerbrechende Munition dieser Art besitzen, wie zum Beispiel im ehemaligen Jugoslawien, im Irak und Libyen. Der “Todesstaub” führt dann zu grässlichen Mutationen, zig Krebstoten und bei den GIs zum “Golfkriegs-Syndrom”.

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