Taliban schicken Kämpfer nach Syrien

Konkurrierende Terrorgruppen gegen Syrien aktiv

- von Presseticker  -

W ie die Nachrichtenagentur Reuters meldete, haben afghanische oder pakistanische Taliban „mehrere Hundert Kämpfer“ nach Syrien geschickt, um die NATO-Söldner-Terroristen zu verstärken.
Darüber hinaus bekommen diese Unterstützung von Terroristen aus Libyen, Tunesien und anderen Ländern der Region.

Dass die Taliban im Syrien-Konflikt mitmischen, ist bislang offiziell nicht bekannt gewesen.

Dem russischen Islam-Experten Georgi Engelhardt zufolge entsenden die Taliban schon seit längerer Zeit Kämpfer nach Syrien, sind damit jetzt aber erstmals an die Öffentlichkeit gegangen.
„Meines Erachtens wollen sie einfach Werbung in eigener Sache machen. Ableger der al-Qaida sowie Kämpfer aus dem russischen Nordkaukasus nutzen den syrischen Bürgerkrieg, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Taliban wollen ihren Bekanntheitsgrad steigern.“

NATO-Terror-Söldner in Syrien (Archivbild)

NATO-Terror-Söldner in Syrien (Archivbild)

Zudem schloss Engelhardt nicht aus, dass die Ereignisse in Pakistan die Taliban dazu bewegt haben, in den Syrien-Konflikt einzugreifen. „Sie wollen demonstrieren, dass sie weltpolitisch eine Rolle spielen.“

Die Taliban und die al-Qaida seien sehr unterschiedliche Gruppierungen, ergänzte der Islam-Kenner. Sie haben dieselben Geldgeber im Hintergrund, vermutlich aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die von der imperialen NATO finanzierten und ausrüsteten Terroristen in Syrien sind jedoch über diese “Unterstützung” alles andere als begeistert.
Die Kontroversen zwischen den NATO-Söldnern der sog. “Freien Syrischen Armee” (FSA) und anderen islamistischen Gruppen werden zunehmend sichtbar. Es kam sogar zu einem blutigen Zwischenfall, als der hochrangige FSA-Vertreter Kamal Hatami von Radikalen getötet wurde.

„Wir haben die Taliban nicht eingeladen“, sagte Mahmud al-Hamsa vom sog. “Syrischen Nationalrat”. Nach seinen Worten gibt es keine Absprachen und gemeinsamen Aktivitäten mit den Extremisten.
„Mehr als 90 Prozent der Kämpfer vertreten die FSA. Auf die al-Nusra-Front entfallen höchstens fünf Prozent, aber ihre Kämpfer sind gut bewaffnet und werden ausreichend finanziert.“

RF/RIA Novosti

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