BRICS-Staaten für Reform der UNO

In diesem Zusammenhang bestätigen wir die Notwendigkeit einer allumfassenden Reform der UNO, den Sicherheitsrat eingeschlossen.

- von RF  -

S anya, Beijing (RF/RIA Novosti) – Die führenden Repräsentanten der grossen Schwellenländer haben am Donnerstag im südchinesischen Touristenort Sanya auf der Insel Hainan ihre Gipfelgespräche aufgenommen. Im Mittelpunkt der Beratungen der sogenannten BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und neuerdings auch Südafrika standen der Ausbau der Kooperation untereinander, die Probleme der Weltwirtschaft, die geplante Reform des globalen Finanzwesens und Entwicklungsfragen.

BRICS-Gipfel in Sanya, China 14.04.2011

BRICS-Gipfel in Sanya, China 14.04.2011

Unter Vorsitz von Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao kamen Russlands Präsident Dmitri Medwedew, Indiens Ministerpräsident Manmohan Singh, Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff und Südafrikas Präsident Jacob Zuma hinter verschlossenen Türen zusammen.
Auch die Entwicklung der Rohstoffpreise und der Klimawandel standen nach Angaben der chinesischen Staatsagentur Xinhua auf der Tagesordnung.

Russland und China, die beiden ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates im BRICS-Verband, unterstützen das Streben ihrer Partnerländer Indien, Brasilien und Südafrika, in den Vereinten Nationen eine grössere Rolle zu spielen.

„Wir sind der multilateralen Diplomatie sehr ergeben, die sich den globalen Herausforderungen und Gefahren stellt und in der die Organisation der Vereinten Nationen eine zentrale Rolle spielt. In diesem Zusammenhang bestätigen wir die Notwendigkeit einer allumfassenden Reform der UNO, den Sicherheitsrat eingeschlossen“, heisst es in einer Deklaration, die nach dem BRICS-Gipfel in Sanya verabschiedet wurde.

Derzeit sind Indien, Brasilien und Südafrika nichtständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates. Zugleich bestehen diese Länder auf einer Reformierung dieses Gremiums zur Erhöhung des Status der grossen Schwellenländer.

Die BRICS-Staaten verurteilen den Krieg der NATO gegen Libyen: „Wir teilen den Grundsatz, dass der Einsatz von Gewalt vermieden werden sollte“, erklärten sie. Die fünf Länder zeigten sich „tief besorgt über die Turbulenzen“ im Nahen Osten, Nord- und Westafrika und forderten diplomatische Lösungen.

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