Wie die Friedensbewegung unterstützen, was kann ich tun?

Die NATO will keine Friedensbewegung, aber deren Aufbau ist einfach

- von RF  -

E ine Friedensbewegung als Massenbewegung liegt natürlich nicht im Interesse des US-Kriegskommandos NATO. Der militärisch-industrielle Komplex und die das System stützenden NATO-Parteien tun alles, um den erfolgreichen Aufbau der Friedensbewegung als breites Bürgerbündnis zu stören bzw. nach Möglichkeit zu verhindern.

Zum einen versuchen Desinformanten von innen heraus, die zentrale Forderung Raus aus der NATO! aus der Friedensbewegung heraus zu halten. Von aussen sind verschiedene Sekten bestrebt, mit immer neuen Positionspapieren und vermeintlichen Initiativen zu friedenspolitischen Detailfragen eine kontinuierliche, professionelle Arbeit der Friedensbewegung zu unterlaufen.
Ziel all dieser Aktivitäten ist im Ergebnis immer nur eines: Eine realpolitische Mobilisierung der Gesellschaft für den Austritt aus der imperialen NATO zu verhindern.

Reale Friedenspolitik, gemeinsam handeln - Raus aus der NATO!

Die Forderung “Für Frieden” klingt gut, steht allerdings auch schon seit jeher auf Wahlplakaten jeder Kriegspartei. Daran können wir erkennen, dass abstrakte Forderungen allein sicher noch keine Friedensbewegung konstituieren.
Der imperiale Krieg (der globale Krieg der USA/NATO) ist ohne die Militärbasis BRD, 1949 durch die USA gegen das internationale Völkerrecht installiert, in dieser Form nicht aufrecht zu erhalten. Die BRD dient dem imperialen Krieg als Standort der Kriegslogistik und geheimdienstliche wie militärische Aufmarschbasis. Zudem werden im Rahmen der NATO und der sog. “Westbindung” die Kriegsbeteiligungen Deutschlands kontinuierlich ausgeweitet.

Der Austritt aus dem US-Kriegskommando NATO ist daher von zentraler Bedeutung für die weitere globale Entwicklung im 21. Jahrhundert. Den ganz konkreten und mit Abstand grössten Beitrag, den wir in Deutschland für den Frieden und die internationale Solidarität leisten können, ist aus der imperialen NATO auszutreten. Kein anderes friedenspolitisches Projekt ist dringlicher und wirkmächtiger.

Die Friedensbewegung hatte bereits traditionell stets die Funktion, die Gesellschaft auf ein konkretes friedenspolitisches Ziel zu fokussieren. Nicht mehr und nicht weniger.
Im Juni dieses Jahres hatte sich daher eine Mehrheit der aktiven Friedensbewegung auf das Grundsatzpapier 2015 der Friedensbewegung verständigt, das eine solide Arbeitsgrundlage auf der Basis eines Minimalkonsens bildet.
Ein solcher Minimalkonsens ist unverzichtbar, da die Friedensbewegung nicht der Ort ist und es ihrer originären Sinnstiftung diametral entgegen steht, unterschiedliche Philosophien, Ideologien und Weltanschauungen zu verhandeln. Entscheidend ist allein das übergeordnete Ziel; der Frieden.

Die zentrale Forderung der Friedensbewegung Raus aus der NATO! ist kein Abstraktum, für das man Menschen mobilisiert, um gelegentlich Latschdemos zu organisieren, um mal Dampf ablasen zu können und anschliessend wieder nach Hause zu trotten – nein, wir verfolgen tatsächlich Friedenspolitik mit einer realpolitischen Handlungsperspektive!
Am Ende dieses Prozesses steht unsere Unterschrift unter die NATO-Austrittserklärung, was nicht zuletzt einen erheblichen Schritt Richtung Souveränität bedeutet.

OK, habs´ begriffen, was kann ich tun?

Die Dinge einfach halten, so dass es jeder verstehen kann, dabei gleichwohl stets konsequent das friedenspolitische Ziel im Auge behalten – diese Voraussetzung für eine erfolgreiche mediale und gesellschaftliche Kommunikation wurde mit dem Grundsatzpapier 2015 der Friedensbewegung geschaffen.

Lassen Sie uns gemeinsam als Friedensbewegung arbeiten, nicht von Bedenkenträger ablenken und landesweit die Forderung erschallen:
Raus aus der NATO!

→ Grundsatzpapier 2015 der Friedensbewegung

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