Gazprom beginnt Bau der Gaspipeline nach China

Sila Sibiri ist derzeit das grösste Bauprojekt der Welt in dieser Branche

- von RF  -

D er russische Energiekonzern Gazprom hat heute mit dem Bau der Gaspipeline Sila Sibiri (Kraft Sibiriens) begonnen, durch die russisches Erdgas ab 2019 nach China strömen soll. Der russische Präsident Wladimir Putin wohnte der feierlichen Zeremonie in der Ortschaft Us Chatyn in Jakutien persönlich bei.

Die Pipeline mit einer Jahresleistung von 38 Milliarden Kubikmetern wird 3.000 km lang sein und umgerechnet rund 16 Milliarden Euro kosten. Sie soll zuerst das Gasvorkommen Tschajanda in Jakutien mit Lensk verbinden.
Von dort aus soll die Rohrleitung über Swobodny bis nach Blagoweschtschensk an der Grenze zu China verlängert werden.

Gazprom beginnt Bau der Gaspipeline nach China - Sila Sibiri ist derzeit das grösste Bauprojekt der Welt in dieser Branche

Gazprom beginnt Bau der Gaspipeline nach China
Sila Sibiri ist derzeit das grösste Bauprojekt der Welt in dieser Branche

Beide Staaten haben im Mai einen 30-jährigen Gasvertrag im Wert von umgerechnet über 300 Milliarden Euro abgeschlossen.

Sila Sibiri ist mittlerweile das grösste Bauprojekt der Welt in dieser Branche, erklärte Putin. Ihm zufolge bekommt Russland mit der neuen Pipeline künftig die Möglichkeit, die Gaslieferungen je nach Marktsituation von West nach Ost und umgekehrt umzuleiten.

Doch werde die neue Pipeline nicht nur dem Exportgeschäft dienen, sondern auch die Gasifizierung von Ostsibirien und des Fernen Ostens voranbringen, so der russische Staatschef weiter.
Der Maschinenbau und die Metallurgie würden dadurch zusätzliche Impulse erhalten und es würden neue Arbeitsplätze entstehen. Putin würdigte „das hohe Niveau der Zusammenarbeit zwischen Russland und China“.

China werde im kommenden Jahr den Bau seines Abschnittes der Pipeline beginnen, kündigte Chinas Vizepremier Zhang Gaoli bei der Zeremonie in Jakutien an. „Wir müssen Anstrengungen unternehmen, um den Bau 2018 abzuschliessen und diese Pipeline in Betrieb zu nehmen.“

RF/RIA Novosti

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