100 Jahre Weltkrieg: Blutige Jahrestage

Niemals war der Kampf für Frieden und gegen Krieg und Imperialismus so wichtig wie heute - von Jorge Cadima

- von RF  -

H undert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs und fast 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs, ist der Imperialismus im Begriff, die Menschheit in einen neuen schrecklichen Konflikt mit gewaltigen Dimensionen zu stossen.

Das israelische Massaker im Gaza und der ukrainische Faschismus im Donbass haben mehr gemeinsam, als auf den ersten Blick scheint. Die Kriege in Irak, Syrien, Afghanistan, Libyen kommen an kein Ende.
Die militärischen Angriffe mittels unbemannter Flugzeuge (Drohnen) säen den Tod und die Zerstörung in diesen Ländern, aber auch in Yemen, Pakistan, Somalia und anderen.

Mysteriöse terroristische Banden spielen das Spiel des Imperialismus bei der Zerstörung von Nigeria, Irak und dem Sudan. Der Planet wird von den Herren des imperialistischen Kriegs in Flammen gesetzt.
Die jetzt offen Russland, China und jedes andere Land bedrohen, das die imperialen Befehle nicht ausführen will. Ein dekadentes und altersschwaches, aber bis an die Zähne bewaffnetes System ist bereit, die Völker zu opfern, um die eigene Herrschaft aufrechtzuerhalten.

100 Jahre Weltkrieg: Blutige Jahrestage

100 Jahre Weltkrieg: Blutige Jahrestage

Für einen wichtigen Teil der Welt ist es keine Übertreibung, heute von einem neuen grossen Krieg zu sprechen. Und niemand kann garantieren, dass wir nicht vor einem neuen Weltkrieg stehen, mit noch grösseren und zerstörerischen Proportionen, der das Überleben der Menschheit überhaupt in Frage stellt.

Die über tausend Toten von Gaza, mehrheitlich Zivilisten und zum guten Teil Kinder, sind wohl ein Spiegel der Barbarei des Kapitalismus unserer Tage.
Wie nicht weiter überraschend, schweigen die Förderer der sogenannten “humanitären Kriege”. Allzeit bereit zu sagen, dass es notwendig sei, das Land X zu bombardieren oder zu invadieren, weil dessen Volk angeblich Opfer irgendeiner Barbarei (die meistenteils fiktiv und durch die Propaganda der Kriegspartei erfunden ist), schweigen angesichts der täglichen Gemetzel an einer Bevölkerung, die in einem riesigen Freiluftgefängnis eingepfercht ist und die sich fast vollständig aus Flüchtlingen früherer Kriege und ethnischer Säuberungen des zionistischen Ungeheuers zusammensetzt.

Oder sie stimmen sogar in den Chor derer ein, die über die Gleichsetzung von Opfern und Aggressoren noch hinausgehen und die Dreistigkeit besitzen, die Opfer der Aggression zu beschuldigen.

Dasselbe geschieht, in einem noch grösseren komplizenhaften Schweigen, mit dem Blutbad an der Bevölkerung des Donbass in der Ostukraine.
Die Dörfer und Städte werden täglich von den Truppen Kiews von Kanonen, Flugzeugen und Mehrfachraketenwerfern aus bombardiert. Das russische Verteidigungsministerium bezichtigte das Putsch-Regime öffentlich des Einsatzes von weissem Phosphor und Splitterbomben gegen zivile Ziele. Das Internet ist voll von Videos mit zivilen Opfern, Häusern und Gebäuden, die von den Faschisten der von USA und EU beschirmten Junta zerstört wurden.

Aber die Fernseh-Bildschirme schweigen still.

Die imperiale Oligarchie und ihre Strukturen, die NATO, USA und EU, sie alle hassen das internationale Völkerrecht wie der Teufel das Weihwasser.
Denn es ist das Selbstbestimmungsrecht der Völker, welches der globalen Diktatur im Wege steht.

Stephan Steins

Ebenso verschweigen sie die Einleitung eines juristischen Verfahrens zur Illegalisierung der Kommunistischen Partei der Ukraine (KPU), die bei den letzten Wahlen vor dem Putsch 13,2 Prozent der Stimmen erhalten hatte, wie auch die Abänderung des Parlamentsregimes zwecks Auflösung der KPU-Fraktion, die fortgesetzten Aggressionen gegen ukrainische Kommunisten und andere Antifaschisten, den unter Folter erlittenen Tod von lokalen Parteiführern der KPU, die in die Hand der Nationalgarde gerieten und den Nazi-Schocktruppen ausgeliefert wurden, welche den Februarputsch durchgeführt hatten.

Für die etablierten Medien ist das alles in­exis­tent. Sie ereifern sich in einer hysterischen Kampagne von Fälschungen, die bezweckt, das Terrain für eine direkte Konfrontation mit Russland vorzubereiten.
Als ob ein militärisches Aufeinanderprallen unter den beiden wichtigsten Nuklearmächten des Planeten eine Kleinigkeit wäre.

Die kriegstreiberische Verrücktheit des Weltkapitalismus von 2014 ist keine Neuigkeit. Es wiederholen sich die Tragödien von 1914 und 1939. Das kapitalistischen System, vor allem in seinem imperialistischen Stadium, ist dies: ein System, das auf Ausbeutung, Aggression, Unterdrückung und Krieg basiert.
Das ist es, was die gesamte Geschichte des letzten Jahrhunderts zeigt. Der Krieg kann verhindert werden, durch den Eingriff der Völker. Dieser Eingriff setzt Aufklärung, Information und Mobilisation voraus.

Niemals war der Kampf für den Frieden und gegen die Kriege des Imperialismus so wichtig wie heute.

RF/PCP/Avante

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Ein Kommentar zu

100 Jahre Weltkrieg: Blutige Jahrestage

  1. Toby 2. August 2014 - 22:32 #

    Man bräuchte doch unbedingt eine sozialistische Partei die sich für das Völkerrecht eintritt in der BRD! Kann man die DKP oder eben kleinere K-Gruppen zu unterwandern? Ich kenne da so eine trotzkistische Organisation namens Spartakist-Arbeiterpartei Deutschlands. Passt doch zum Spartakusprogramm der “Roten Fahne” nach dem Namen gerichtet.

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