Willy Wimmer: Europa soll wieder fit gemacht werden für den Krieg

KenFM im Gespräch mit Willy Wimmer, ehemaliger Staatssekretär des Verteidigungsministeriums unter Helmut Kohl

- von Presseticker  -

D ie Bundesrepublik Deutschland wird vom grossen Bruder USA konsequent abgehört und gleichzeitig gezwungen, gegen europäische Interessen zu verstoßen, wie einem entspannten Verhältnis zum Nachbarn Russland.
Welche Folgen hat diese Politik für die BRD, aber eben auch für Europa?

„Europa soll wieder fit gemacht werden für den Krieg”, zu diesem niederschmetternden Urteil gelangt aktuell der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer, früherer Staatssekretär des Verteidigungsministeriums während der Kanzlerschaft Helmut Kohls (CDU).

Willy Wimmer: Europa soll wieder fit gemacht werden für den Krieg

Wimmer begleitete als Diplomat die 2+4-Gespräche zur sog. “deutschen Wieder-vereinigung”. Von 1994 bis 2000 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE.
Die OSZE Konferenzen gehören zu den erfolgreichsten Staatentreffen in der Geschichte Europas, denn hier begegneten sich alle Teilnehmer auf Augenhöhe. Leben und leben lassen, war das gemeinsame Credo bei allen unterschiedlichen Interessen, so Wimmer.

Geschichte ist kein Zufall. Hinter ihr stecken Kräfte mit persönlichen Interessen. Diese Interessen decken sich in der Regel nicht mit den Wünschen der Mehrheit.
Wer Geschichte verstehen will, muss jeden Abschnitt, auch die Gegenwart, als Teil eines grossen Puzzles begreifen. Im Gespräch mit Willy Wimmer versucht Journalist Ken Jebsen dieses Gesamtbild zu skizzieren.

Willy Wimmer zitiert auch den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter, welcher der US-amerikanischen Demokratie ein ersthaftes Problem attestiert hat. Was ist los in den USA und wie sollen Deutschland und Europa damit umgehen?

Willy Wimmer (Jahrgang 1943) ist Politiker der CDU, der 33 Jahre dem Bundestag angehörte. Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.
Von 1994 bis 2000 war er Vizepräsident der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

RF/KenFM

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5 Kommentare RF direkt zu

Willy Wimmer: Europa soll wieder fit gemacht werden für den Krieg

  1. Aufreger 10. Juni 2014 - 14:10 #

    In dem Zusammenhang, Entschuldigung für die harten Worte, aber den “Linken” oder besser “Pseudo-Linken” hat man wohl völlig ins Hirn “gesch…”.
    Es ist unglaublich was sich hier, ich kann nur für D. sprechen abspielt.
    Auf der “Linkspartei-Hauptseite” ist zu Brasilien der letzte Artikel von 2012 zu dem Suchwort Fußball ebenfalls, ansonsten gibts ein Tipp-Spiel zur WM 2014, der Störsender verbreitet seit heute ein Video mit dem Thema “Equal Rights” zur WM 2014 gegen Homophobie. Sorry geht’s noch?
    Auf ach so “rechten” verbreitet sich das Video über die Zustände zur WM 2014 ein
    Dokumentarfilm „The Price of the World Cup“ des dänischen Journalisten Mikkel Keldorf. Ca. 30 Minuten, weltweite Beachtung.

    The Price of the World Cup

    Vielleicht müssen die Demos unter der “Regenbogenfahne” laufen, damit “links” wach wird.
    Himmel, haben die alle nicht erkannt was hier läuft?
    Ist D.Dehm (& Co.) der einzige?
    Ich schäme mich als “links” eingestuft zu haben.

    • Fx 11. Juni 2014 - 21:47 #

      Der Hinweis auf die Regenbogenfahne ist sehr treffend (ebenso wir der restliche Kommentar). Die “Linke” ist zu einer quasi-religiösen Sekte verkommen, in der man permanent bestimmte Trigger-Begriffe, Pseudo-Aktivitäten und rituelle Popanz-Ächtungen vorweisen muss, um nicht als Ketzer exkommuniziert zu werden. Inzwischen schäme ich schon fast, Begriffe wie “links” oder “Antifa” in den Mund zu nehmen.

    • RF 11. Juni 2014 - 12:51 #
      RF

      Sie schreiben in dem verlinkten Artikel, der Journalist Ken Jebsen verbreite Desinformation.
      Das wollen wir so nicht stehen lassen. Jebsen interviewt den ehemaligen Staatssekretär des Verteidigungsministeriums Willy Wimmer und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Beleuchtung der deutschen und internationalen Entwicklung, indem Jebsen Wimmer zu Wort kommen lässt.
      Es geht bei Interviews nicht darum, dass sich der Fragesteller mit dem Befragten gemein macht oder in allen Punkten übereinstimmt, sondern darum, der Öffentlichkeit die Sichtweise des Interviewten zugänglich zu machen.
      Ferner ist auch die Beurteilung der Regierung Kohl ein anderes Thema. Entscheidend bei diesem Interview ist, dass mit Willy Wimmer ein ehemaliger Funktionär aus dem System seine heutige kritische Sichtweise erläutert.
      Ken Jebsen leistet durch dieses Interview den verdienstvollen Beitrag, diese in der NATO-Presse zensierte Stimme hörbar zu machen und der Öffentlichkeit somit eine breitere Perspektive zu geben.

  2. Fx 11. Juni 2014 - 21:34 #

    Schade, dass es nicht mehr solche aufrechten Politiker wie Willy Wimmer gibt. So einer ist mir tausendmal lieber, als die ganzen pseudo-linken Heuchler.

    Eines ist inzwischen auch klar: die “alte” CDU war gegenüber den heutigen neoliberalen und imperialen Extremisten der “kapitalistischen Einheitspartei” allemal das kleinere Übel. Und will einiges heißen…

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