Terror-Söldner rücken auf Bagdad vor

Der Irak steht vor einer möglichen Teilung

- von Presseticker  -

D erzeit wird noch spekuliert, wer die Terrorgruppe “Isis” finanziert und mit welchem Ziel, der US-Kollaborateur Saudi-Arabien bzw. die dort herrschende Oligarchie werden genannt.

Medienberichten zufolge haben die islamistischen Söldner eine weitere Stadt im Irak eingenommen. Wie der Nachrichtensender al Arabija meldete, übernahmen die Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat im Irak und Syrien (Isis) die Stadt Dschalula, rund 125 Kilometer nordöstlich von Bagdad (Baghdad), in der auch viele Kurden leben. Örtliche Aufständische sollen auf der Seite der Söldnertruppen gekämpft haben.

Islamisten rücken auf Bagdad vor

Kämpfer der Isis rückten bis auf 60 Kilometer an die Irakische Hauptstadt Bagdad heran. Sie drangen bis zur Provinz Dijala knapp 60 Kilometer nördlich von Bagdad vor. Rund 50 Kämpfer sollen dort laut Medienberichten bei Gefechten mit der irakischen Armee getötet worden sein.

Irakische Truppen bildeten in Bakuba, der Provinzhauptstadt Dijalas, eine gemeinsame Front mit Polizeikräften und freiwilligen Stammeskämpfern. Unter dem Druck der Isis-Kämpfer droht der Irak zu zerbrechen.

Die Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki erhielt im Parlament keine Unterstützung für Notstandsmaßnahmen.

RF/euronews

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Rote Fahne bezahlen

2 Kommentare zu

Terror-Söldner rücken auf Bagdad vor

  1. Tray 16. Juni 2014 - 13:29 #

    Es gibt keinen Terroranschlag, keinen bewaffneten Aufstand, keinen Mord und Totschlag den man sogenannten “Islamisten” zuschreibt, wo das saudische Regime nicht seine Finger drin hat und aktiv unterstützt. Die Wahhabiten, diese pervertierte Sekte des Islam, fördert und verbreitet den weltweiten Terrorismus mit ihrer unermesslichen Menge an Petrodollars und die westlichen Regierungen schauen tatenlos zu. Nicht nur das, die westlichen Politiker und Wirtschaftsbosse küssen ständig den Mitgliedern des saudischen Herrscherhauses die Füsse, nur damit sie dicke Geschäfte machen können.

    Die schwarze Flagge der ISIS über Mosul im Irak:
    http://www.myimg.de/?img=IrakSchwarzeFlaggeMosulfad12.jpg

    Jeder der sich mit 9/11 befasst entdeckt, das saudische Regime war massgeblich am Anschlag beteiligt, lieferte 16 der 19 Attentäter, die man zu Sündenböcke machte. Prinz Bandar ben Sultan ben Abdelaziz Al Saoud war von 1983 bis 2005 saudischer Botschafter in Washington, war engster Freund von George W. Bush, besuchte Bush oft im Weissen Haus, hatte deshalb den Spitznamen Bandar-Bush. Die Al-Kaida und Osama Bin Laden waren ein Kind der CIA und des saudischen Geheimdienstes. Bandar wurde ab 2005 Generalsekretär des saudischen Sicherheitsrates und von 2012 bis 2014 Geheimdienstchef von Saudi-Arabien.

    Der Krieg gegen die libysche und syrische Regierung, in Zusammenarbeit mit Washington, durch Einschleusung von Terroristen, um Gaddafi und Assad zu stürzen, hat Bandar zu verantworten. Auch der Giftgasanschlag in Syrien, den man Assad in die Schuhe schob, damit die „rote Linie“ überschritten wird und Washington einen Kriegsvorwand hat, geht auf das Konto von Bandar. Die sogenannten syrischen „Rebellen“ werden von Riad bezahlt und wurden mit den Chemiebomben ausgestattet.

    Der neueste monströse Beitrag zum internationalen Terrorismus ist die Finanzierung, Ausstattung und Kontrolle der Terrororganisation “Islamic State in Iraq and the Levant” oder “Islamic State in Iraq and Syria”, abgekürzt ISIL oder ISIS. Diese mörderische Bande hat gerade Mosul und Tikrit im Irak erobert und steht vor den Toren Bagdads. Die grösste Ironie ist, damit ist die ganze Kriegspolitik von Bush und auch Obama was den Irak betrifft ein kompletter Scherbenhaufen.

    Unter Saddam Hussein gab es keinen islamischen Terrorismus, war der Irak ein säkularer Staat. Jetzt sieht es aus wie wenn die extremste Form des sunnitischen Islam, die den Feinden die Köpfe abschlägt, Organe rausreisst und Kreuzigungen vornimmt, den Irak überrennt. Diese Verbrechen kann man nicht mit dem Koran rechtfertigen, sondern es handelt sich um gottlosen Massenmord.

    Die Saudis betreiben eine hinterfotzige Politik, in dem sie nach aussen mit dem Westen militärisch und wirtschaftlich kooperieren, aber hinter den Kulissen alles tun um Terror weltweit zu verbreiten, um Staaten zu destabilisieren und zu terrorisieren. Von Allepo in der Nähe des Mittelmeer über den Norden von Syrien bis in den Irak zur Grenze mit dem Iran, wüten die blutrünstigen Horden der ISIS, die von den saudischen Wahhabiten bezahlt werden. Dabei mischen auch noch die kriminellen Despoten der anderen Golfemirate mit, wie die Scheichs von Kuwait, Katar und Bahrain.

    Was wir in Libyen erlebt haben, der Regimewechsel durch den Einsatz von Terroristen und NATO-Bomben, die völlige Zerstörung eines funktionierenden Landes, die Herrschaft durch Terrorbanden und Verwandlung in einen “gescheiterten Staat”, wo nur noch Angst und Not herrscht, setzt sich in Syrien fort und hat jetzt auch den Irak erreicht. Die Situation in Syrien und Irak ist ähnlich. Zwei Staatsführer, einer ein Alawit, der andere ein Schiit, kämpfen gegen ein sunnitische Terrorarmee die von den Saudis massiv gefördert wird.

    Das völlig absurde dabei ist, die Amerikaner unterstützen Nouri al-Maliki und seine schiitische Regierung im Irak, gleichzeitig wollen sie aber Bashar al-Assad in Damaskus mit allen Mitteln stürzen, obwohl beide die gleichen Feinde in Form von der ISIS-Terrorbande haben. Noch absurder ist die Tatsache, die ganzen amerikanischen und britischen Soldaten die im Irak gefallen sind oder ihre Gesundheit opferten, die 600 Milliarden Dollar die der 12-jährige Irakkrieg gekostet hat, ist alles vergeblich, da die übelsten Terroristen jetzt das Land erobern.

    Lassen wir mal beiseite, dass der Angriffskrieg gegen den Irak den Bush und Blair befohlen haben mit den unverschämtesten Lügen begründet wurde und 1,4 Millionen Iraker das Leben gekostet hat. Oder beide den Sieg über den Irak verkündet haben und behaupteten, die Welt wäre jetzt sicherer mit der Entfernung von Saddam Hussein. Tatsächlich haben sie eine totale Niederlage eingefahren. Die US-Soldaten mussten mehrmals in blutigen Kämpfen Mosul, Tikrit und Fallujah von den Terroristen befreien. Es ist alles umsonst. Jetzt hockt die extremste Form der Islamofaschisten wieder dort, dank den Saudis die aber angeblich “Alliierten” der Amerikaner sind.

    Maliki ist in der selben Situation wie Assad. Er muss jetzt auch die von den Terroristen eroberten Städte zurückholen, wenn er den Irak zusammenhalten will. Der Versuch Mosul wieder zurück zu gewinnen wird genau so blutig und zerstörerisch ablaufen wie der Kampf den Assad in Syrien führt, um die von Terroristen besetzen Gebiete zu befreien. Völlig schizophren ist aber, in einem Fall hilft Washington im Kampf gegen die Dschihadisten, im anderen werden die Dschihadisten mit Waffen beliefert. In Syrien soll das Kalifat die säkulare Staatsform ersetzen, aber im Irak nicht.

    Jetzt gibt es unterschiedliche Vermutungen, warum Saudi-Arabien die irakische Regierung stürzen und durch die eigene Terrorbande ersetzen will. Ich meine, es hat nur bedingt mit dem andauernden Glaubenskrieg zwischen Schiiten und Sunniten zutun. Es geht wie immer um handfeste Wirtschaftsinteressen. Der Irak ist was das Öl betrifft und von den Reserven her der grösste Konkurrent für Saudi-Arabien und den anderen Golfstaaten.

    Das war ja überhaupt der Grund warum das saudische und kuwaitische Regime den Krieg der Amerikaner gegen Saddam Hussein massiv unterstützt haben und amerikanische Militärbasen auf ihrem Territorium erlaubten. Einen lästigen Konkurrenten loszuwerden, der zu viel Öl förderte und damit den Preis verdarb. Unter Saddam lag der Ölpreis bei 24 Dollar das Fass, viel zu billig. Aktuell ist der Preis für Brent Crude Oil 113 Dollar.

    Jetzt wo die Infrastruktur zur Förderung des Öls nach dem verheerenden Krieg wieder aufgebaut wurde und der Irak in der Lage ist grosse Mengen auf den Weltmarkt zu liefern, greifen die Saudis mit ihrer Terrorarmee ein und erobern einer der wichtigsten irakischen Ölregionen, nämlich Mosul. Die Saudis wollen durch Terror und Zerstörung den Irak daran hindern sein Öl zu verkaufen, wollen das Unruhe herrscht und der Irak instabil bleibt.

    Die Terrororganisation “Islamic State in Iraq and Syria” oder ISIS wird von Abu Bakr al-Baghdadi im Namen von Prinz Abdul Rahman al-Faisal, den Bruder des saudischen Aussenminister und des Botschafters in Washington, geführt. Die Waffen kommen aus der Ukraine, wo die Saudis eine Rüstungsfabrik gekauft haben, und werden über die Türkei nach Syrien und den Irak an die Terroristen geliefert.

    Als Dank an Ankara hat die ISIS jetzt 80 türkische Staatsbürger in Mosul als Geiseln genommen und Ankara schreit nach der NATO um Hilfe, hat eine Sondersitzung in Brüssel verlangt. Erdogan lernt auch nichts dazu, meint er muss die Terroristen in Syrien und Irak unterstützen, damit sie ihn in Ruhe lassen. Denkste, die Türkei kommt auch noch dran und die von den Saudis finazierten Terroristen werden dort bald losschlagen.

    Die fanatischen Kämpfer der ISIS sind aber nur nützliche Idioten die man wüten lässt, redet ihnen ein sie kämpfen in Syrien und Irak für den Islam. Dabei sind die Wahhabiten die grössten Feinde des Islam.

    Warum zerstören sie sonst alle historischen Bauten aus der Zeit Mohammeds in Mekka und Medina und errichten Hotels und Supermärkte darüber???

  2. Peter Hof 17. Juni 2014 - 16:06 #

    Ist es nicht pervers,im durch die USA destabilisierten Irak,tauchen plötzlich islamistische Umstürzler auf,die in Syrien unter anderem von den USA finanziert und gefördert gegen Assad in Stellung gebracht wurden.
    Und siehe da,plötzlich will die US-Baracke im Irak gegen solche Islamisten vorgehen,na der Nachschub dürfte so schnell nicht ausgehen,schicken die USA doch über die Türkei jene Islamisten nach Syrien,die sie dann im Irak bekämpfen helfen wollen.

    Der Hintergrund dürfte wohl in den verlegten US-Flugzeugträgern zu suchen sein,die sind nicht nur gross sondern auch im Unterhalt sehr sehr teuer,warum die USA dauernd versuchen diese Geld verschlingenden Monster zu vermieten.
    Dazu muss man wissen,das wann immer die USA im Auftrag von Nato oder UN einen Einsatz durchführen,diese Organisationen über ihre ständigen Mitglieder den US-Einsatz finanzieren.
    Frei nach dem Motto wir schicken Truppen und Material und ihr bezahlt dafür,so kann sich selbst ein Pleiteladen wie die USA seine viel zu teuren Militäramhäufung gerade noch so leisten.
    Wenn nicht Nato oder UN bezahlen,dann stellt man seine freizügige Hilfe den Geholfenen in Rechnung,der Irak dürfte da Erfahrung haben,hat man ihm ja nicht zuletzt die Kosten für die eigene unbedingt notwendige “Befreiung” aufgebürdet.

    Diese Hilfeleistung wird ebenfalls der Geholfene mit Unmengen an Öl bezahlen dürfen,und die Baracke freut sich kann er doch wieder in seiner Promi-Hütte vom Sofa aus mit seinem Lieblingsspielzeug den Killerdrohnen spielen…hihihi ein Schelm der da böses denkt.

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