NSU: NATO-Desinformation mitten in Kreuzberg

Propaganda für die bildungsferne Basis im öffentlichen Raum

- von RF  -

N achdem was die Öffentlichkeit bis heute erfahren musste und dem Verlauf des Gerichtsprozesses gegen Beate Zschäpe vor dem Oberlandesgericht (OLG) München, stimmt die offizielle Darstellung seitens staatlicher Organe in Bezug auf die angebliche Existenz des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) und der sog. Döner-Mordserie nicht.
Nur wer sich hartnäckig den bereits bekannten Fakten verweigert, ist weiterhin für die imperiale Desinformation zugänglich.

Nun soll auch ein Transparent im öffentlichen Raum die NATO/Geheimdienste/BRD-Staatsversion der Ereignisse in die Köpfe der Leichtgläubigen dieser Welt hämmern. Offenbar ist den imperialen Strategen mittlerweile aufgegangen, dass eine wachsende Zahl an Menschen durch die NATO-treuen Mainstream-Medien nicht mehr erreicht wird. Da hilft nur noch, sich mit Nachdruck direkt ins Sichtfeld zu schieben.

NSU: NATO-Desinformation mitten in Kreuzberg, Berlin 25.03.2014

NSU: NATO-Desinformation mitten in Kreuzberg, Berlin 25.03.2014

In einer Presserklärung eines sog. “Bündnis gegen Rassismus” lesen wir heute u.a.:
„Seit heute, den 25.03.2014, hängt mitten in Kreuzberg an der Wand des Hauses Oranienstr./Ecke Manteuffelstr. ein 3×6 Meter grosses Wandbild weithin sichtbar über die gesamte Kreuzung am Görlitzer Bahnhof.
Zu sehen: zwei Porträts. Zu lesen: die Namen Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat (…) Eingerahmt vom Text: „In Gedenken an“, „ermordet vom NSU“ und „Rassismus tötet“. (…)
Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat wurden vor 8 Jahren von der rechten Terrorzelle “Nationalsozialistischer Untergrund” am 04. bzw. am 06. April 2006 ermordet.“

Fakt ist: Bis heute ist weder gerichtlich ermittelt worden;
1. dass es überhaupt den NSU gegeben hat, und
2. dass Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe die ihnen zur Last gelegten Taten begangen haben.
Das ist der objektive juristische Sachstand, ganz unabhängig davon, wie man die Ereignisse politisch bewerten möchte.

Wie kommt es also zu dieser Desinformation in luftiger Höhe über Berlin-Kreuzberg? Warum wird nicht der Opfer gedacht, ohne dabei die staatliche NSU-Version zu popularisieren?
Warum wird mit dem “Wandbild” das Augenmerk von NATO und Geheimdiensten weggelenkt?

Dokumentation: NATO-Staatsterror – Der Schattenmann

Unter dem Label “Bündnis gegen Rassismus” firmieren als Einzelgruppen vornehmlich solche, die durch staatliche Stellen finanziert werden. Während der Name also eine Art Bürgerbündnis von unten assoziieren soll, handelt es sich in Wahrheit um Einrichtungen mit ganz konkreten Verdienstmöglichkeiten.
Zudem offenbart weitere Recherche, dass auch politisch eine Nähe zur imperialen Rechten (= Kartell der bürgerlichen Parteien pro imperiale NATO/USA/EU) besteht.

So gehört zu den Schnittstellen staatlicher Organe mit der Bürgerbasis auch der Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK), Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) und des Projekts Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins.

Unter den dort Verantwortlichen finden sich auch Anetta Kahane, Mitgründerin und Vorsitzende der rechtsextremen, zionistischen Amadeu Antonio Stiftung (AAS), sowie Politiker der Kriegs- und Hartz IV-Parteien SPD und Grüne.
Die Amadeu Antonio Stiftung finanziert auch den nationalzionistischen Desinformaten Patrick Gensing, der im Internet Falschmeldungen gegen die antifaschistische und sozialistische Presse verbreitet.
Ebenso zählt dazu der Migrationsrat Berlin-Brandenburg. Dieser wird nach eigenen Angaben finanziert u.a. durch den Berliner Senat, namentlich die Stelle Beauftragter für Integration und Migration des Landes Berlin.

Kennt man diese Hintergründe, wird klar, warum über Kreuzberg die mediale NSU-Desinformations-Kampagne ihr Haupt erhebt, statt folgende Losung:
Internationale Solidarität!
Raus aus der NATO!

siehe zu den Hintergründen


 DOSSIER: NSU – Nazi oder NATO?
DOSSIER: NSU - Nazi oder NATO?

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4 Kommentare RF direkt zu

NSU: NATO-Desinformation mitten in Kreuzberg

  1. Lux 27. März 2014 - 01:03 #

    Stay behind! ;-)

  2. fatalist 28. März 2014 - 06:57 #

    Aus aktuellem Anlass:
    Daniel Neun hat sehr gute Tweets abgesetzt, an die “junge Welt” in Sachen NSU:

    Ich frage mich wirklch welchen Dreck ihr Schwachsinnigen euch von euren angeblichen Gegnern NICHT erzählen lasst. Daniel Neun (@Daniel_Neun) 26. März 2014
    https://twitter.com/Daniel_Neun/status/448777171822444544

    Am Montag wird der “Held des 4.11.2011″ vor dem Erfurter Untersuchungsausschuss befragt werden: LTD PD Michael Menzel.

    NIEMALS thematisiert bisher wurde eines der schönsten NSU-Märchen überhaupt: Die fehlenden Fahrräder im Eisenacher Wohnmobil, und die aufgefundenen Fahrräder nach dem Bankraub in Arnstadt.

    1. Wo sind die Fluchtfahrräder vom Bankraub Eisenach?
    (im Womo waren sie nicht!!)

    2. Warum suchte man am 4.11.2011 in Eisenach nach “Fahrzeugen in die die Täter Fahrräder einladen konnten”, obwohl in Arnstadt die Fahrräder aufgefunden wurden, 2 km von der Sparkasse entfernt, an einem Dönerstand?

    Zeuge für Sachverhalt Frage Nr.1 ist Thomas Moser sowie das Asservaten-Gesamtverzeichnis (erfragen zum Beispiel bei Lena Kampf vom STERN) !!!KEINE FAHRRÄDER!!!
    https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2014/januar/der-nsu-komplex-wer-ermittelt-gegen-den-verfassungsschutz

    Zeuge für Sachverhalt Frage Nr.2 ist die TA, diverse Berichte dort:

    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Einsatz-nach-Eisenacher-Bankueberfall-haette-schiefgehen-koennen-1884469167

    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Gothaer-Polizei-Chef-offenbart-Details-zu-Eisenacher-Bankraub-1229938459

    Zusatzfrage:
    Warum ist in der Anklageschrift eine “zeitlich passende Wohnmobil-Ausleihe” für den Bankraub in Arnstadt enthalten, für ein Wohnmobil in das die Fluchtfahrräder NICHT eingeladen wurden?

    Man sollte vielleicht mal den Erfurter PUA anmailen, damit diese ganz einfachen Fragen dem “Helden von Eisenach” endlich gestellt werden.
    Beim NSU-Prozessauftritt des PD Menzel war dazu niemand in der Lage.

    Auch das Schweigen der Medien “passt irgendwie”, denn die fehlenden Fluchtfahrräder von Eisenach sind den Journalisten allgemein bekannt. Die aufgefundenen Fahrräder in Arnstadt hingegen nicht.

    Man muss an der Erfurter PUA ran, 31.3.2014 ist bald! Sehr bald!
    Gruß

  3. Clara 29. März 2014 - 10:40 #

    Auf der Webseite “Amadeu Antonio Stiftung stellt sich vor” kann man lesen:

    „Antisemitismus, auch in Form von Israelfeindlichkeit, und Rassismus sind ein in Deutschland weit verbreitetes Problem, das noch zu wenig wahrgenommen wird.“

    http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wir-ueber-uns/

    Kritik an der faschistischen Politik Israels (Zionismus) ist bei denen also “Antisemitismus”, damit ist klar, dass Amadeu Antonio Stiftung nur NATO-Desinformation ist.
    Das ist ganz klar ein Dienst für Propaganda. Das ist das Gegenteil von “Kampf gegen Rechts und Rassismus”, denn die sind ja selber rechts und rassistisch in Israel.

  4. Robert 29. März 2014 - 11:06 #
    Robert

    seht euch das amadeu antonio stiftung video an, wie die zionistischen nato-faschisten arbeiten unter dem deckmantel von kampf gegen rechts. man muss dabei immer im hinterkopf haben dass die neonazi szene ja auch von den geheimdiensten finanziert wird.
    die bauen also eine kulisse aus nazis und “kampf gegen rechts” gleichzeitig auf und so manipulieren sie die öffentliche meinung.
    mit “demokratie” meinen die das imperium usa/nato/eu, also kriege, drohnen, guantanamo, folter, terror libyen/syrien, faschisten in der ukraine und so weiter.
    um von diesem imperialismus und faschismus abzulenken machen die geheimdienste diese propaganda und stellen sich selbst als “demokraten” dar.

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