False Flag und Zensur – die EU hat ihr 9/11 in Kiew

Die Faschisten in der Ukraine werden durch USA/NATO/EU gedeckt

- von RF  -

W eite Teile der Weltöffentlichkeit wissen es, Sie als Leser der Roten Fahne wissen es, und natürlich wissen es die Politiker und Funktionäre der USA, der NATO, der imperialen Institution EU (Europäische Union) und die Parteien im Deutschen Bundestag; die Maidan-Scharfschützen schossen auf Polizisten und Demonstranten.

False Flag und Zensur

Am gestrigen Nachmittag drang die spektakuläre wie skandalöse Nachricht an die Weltöffentlichkeit, Die Rote Fahne berichtete als erste deutsche Zeitung. [1]
Die Scharfschützen, welche bei den gewalttätigen Ausschreitungen durch Faschisten auf dem Maidan-Platz in der Hauptstadt der Ukraine Kiew Menschen ermordeten und verletzten, haben laut Erkenntnis des EU-Politikers Urmas Paet, seines Zeichens Aussenminister der Republik Estland, sowohl auf Polizisten, als auch auf Demonstranten geschossen.
Dies geht aus einem abgehörten Telephonat zwischen der EU-Funktionärin für Aussen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton und Urmas Paet hervor.

Maidan-Scharfschützen schossen auf Polizisten und Demonstranten, Kiew, Ukraine

Maidan-Scharfschützen schossen auf Polizisten und Demonstranten, Kiew, Ukraine

Das bedeutet tödlicher Terror unter falscher Flagge, den die USA/NATO/EU dazu benutzt haben, den faschistischen Putsch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gegen die demokratisch gewählten Institutionen des Landes durchzusetzen und bis heute zu rechtfertigen.

Diese wichtigste und folgenschwerste Nachricht – die Echtheit des Telephongesprächs wurde offiziell bestätigt [2] – wird im BRD-Staatsfernsehen jedoch zensiert.
Was normalerweise, wenn dies im Interesse der imperialen NATO liegen sollte, Sondersendungen und 24stündige Dauerberieselung auf allen Kanälen zur Folge hätte, wurde in der ARD Tagesschau am Abend mit keiner Silbe erwähnt.
Auch die ZDF-Nachrichten im Morgenmagazin (7.00 Uhr) haben die Topmeldung zensiert.

Diese eklatante Zensur markiert eine neue Qualität in der Desinformation des Imperiums und seiner Medien. Was wir hier erleben müssen, ist nunmehr reine Kriegsberichterstattung mit all ihren Begleiterscheinungen aus Lügen und Verschweigen der wichtigsten Nachrichten und tatsächlichen Ereignisse.

Nach und nach tauchen jetzt auch Berichte in bürgerlichen Medien auf, meist jedoch versteckt “auf Seite drei” oder in relativierender Form. So kommentiert bspw. die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung), die am gestrigen Abend Stunden nach der Roten Fahne als erste deutsche Mainstream-Zeitung den Fall aufnahm: „soll Paet in dem Gespräch am 26. Februar gesagt haben“.
Was der Estnische Aussenminister Urmas Paet sagte, liegt jedoch im Originalton vor – Spekulationen darüber erübrigen sich.

Und ebenfalls am gestrigen Abend fragt BILD: „Ist das ein abgehörtes Telefonat unter Diplomaten oder ein konstruiertes Propaganda-Instrument?“ – obwohl zu diesem Zeitpunkt die Republik Estland bereits die Echtheit des abgehörten und veröffentlichten Telephonats bestätigt hatte. [siehe 2.]

Dokumentation: NATO-Staatsterror – Der Schattenmann

Am späten Abend dann kam auch Der Spiegel in seiner Onlineausgabe als Nachzügler hinzu. Dort vernehmen wir: „Eine solche Interpretation wies die estnische Regierung am Mittwochabend scharf zurück: Der Aussenminister beschuldige in dem Gespräch nicht die Gegner Janukowitschs, die Scharfschützen engagiert zu haben. „Er gibt einen Überblick darüber, was er am vorangegangenen Tag in Kiew gehört hat und drückt seine Betroffenheit über die Situation vor Ort aus“, heisst es in der Stellungnahme der estnischen Regierung.“
Die Wahrheit ist jedoch, Urmas Paet sagte wörtlich: „Es zeichnet sich stärker und stärker heraus, dass nicht Janukowitsch hinter den Scharfschützen steckt, sondern jemand von der neuen Koalition.“ [siehe 1.]

Kriegspropaganda: Einmarsch der Russen auf der Krim

Statt also die Wahrheit zu berichten, verlagern sich die NATO-Medien weiterhin aufs Lügen und Manipulieren. Der Dauerbrenner heisst; Russland sei mit Truppen in der Ukrainischen Autonomen Republik Krim einmarschiert.

Russische Schwarzmeerflotte in der Ukraine, Krim

Russische Schwarzmeerflotte in der Ukraine, Krim

Das ist eine glatte Lüge. Wahr ist vielmehr: 2010 hatten die damaligen Präsidenten Russlands und der Ukraine, Dmitri Medwedew und Viktor Janukowitsch, einen Vertrag zwischen der Ukraine und Russland geschlossen, der besagt, dass die russische Schwarzmeerflotte und dazugehörige Truppenteile in Sewastopol auf der Krim bis 2042 präsent sind.

Dafür bezahlte Russland die Ukraine mit einem Rabatt von 100 US-Dollar für je 1.000 Kubikmeter Erdgas.
Der, völkerrechtlich gültige, Vertrag enthält keine Kündigungsklauseln, deswegen ist bislang völlig unklar, wie die Ukraine im Falle einer Vertragskündigung Schadensersatz leisten könnte.

Die ursprünglich russische Halbinsel Krim war in der Regierungszeit von Nikita Sergejewitsch Chruschtschow 1954 innerhalb der UdSSR symbolisch an die Sowjetrepublik Ukraine übergeben worden. Sewastopol ist Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte.

Russlands Präsident hat laut UNO-Botschafter Vitali Tschurkin noch keinen Beschluss über den Einsatz russischer Streitkräfte auf dem Territorium der Ukraine getroffen. „Und die Tatsache, dass wir diese Sitzung einberufen haben, bedeutet nicht, dass dieser Beschluss gleich sofort getroffen wird“, sagte der Diplomat am Dienstag im UNO-Sicherheitsrat.
In der Sitzung hatten die NATO-Staaten erklärt, dass Russland zusätzliche Militärkräfte auf dem Territorium der Ukraine stationiert hätte.

Tschurkin erwiderte darauf, dass dort momentan weniger russische Militärs präsent sind, als dies das Abkommen über die Schwarzmeerflotte gestattet.

Propaganda Watch: War of words amid Ukraine unrest

Putsch-Regime will NATO-Beitritt

Jetzt ist die Katze endgültig aus dem Sack. Der faschistische Terror ging also, wie wir jetzt wissen, von Mordbanden des neuen Putsch-Regimes in Kiew aus.
Wer sich fragt, wem dies nützt, wird schnell aufgeklärt: Die Fraktion Batkiwschtschyna der EU-Marionette und Oligarchin Julija Timoschenko hat gestern im Parlament der Putschisten in Kiew einen Gesetzentwurf eingebracht, der eine Wiederaufnahme der Integration der Ukraine in die NATO beinhaltet.

Der veröffentlichte Entwurf erklärt eine Mitgliedschaft in der NATO zum Ziel und schafft den blockfreien Status der Ukraine ab.

Die Ukraine hatte 2002 den Kurs auf einen NATO-Beitritt angekündigt. Nach dem Amtsantritt von Präsident Viktor Janukowitsch 2010 gab die Ukraine die Beitrittspläne auf und erklärte sich zum blockfreien Staat.

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