Ukraine: Massenproteste gegen Putsch-Regime

Die sog. "Orangene Revolution" ist mittlerweile eine braune geworden

- von RF  -

D er durch die USA und imperiale Institution EU (Europäische Union) organisierte und bezahlte Putsch in der Ukraine [1] hat in weiten Teilen des Landes keine Unterstützung durch das Volk.

Die Mehrheit des Volkes lehnt den Putsch ab

Die Mehrheit der Ukrainer orientiert sich weiterhin Richtung Russland, was nicht zuletzt auch der kulturellen Geschichte des Landes geschuldet ist. Diese, vorwiegend im Osten der früheren Sowjetrepublik angesiedelte, Bevölkerungsmehrheit kann der globale Imperialismus allenfalls mit militärischer Gewalt unterwerfen.

Die nachstehenden Photos zeigen eine antifaschistische Massendemonstration am gestrigen Sonntag in Sewastopol (Krim, Ukraine), auf welcher die Menschen das Putsch-Regime in der Hauptstadt Kiew ablehnen. Insbesondere der faschistische Charakter der Gewalt gegen die demokratisch gewählten Institutionen des Landes ruft in der Bevölkerung blankes Entsetzen hervor.

Massenproteste gegen Putsch-Regime, Sewastopol (Krim), Ukraine 23.02.2014

Antifaschistische Massenproteste gegen Putsch-Regime, Sewastopol (Krim), Ukraine 23.02.2014

Massenproteste gegen Putsch-Regime, Sewastopol (Krim), Ukraine 23.02.2014

Antifaschistische Massenproteste gegen Putsch-Regime, Sewastopol (Krim), Ukraine 23.02.2014

Faschisten kontrollieren derzeit Kiew

So ist bspw. Aleksandr Musytschko (Alexander Muzychko) Anführer der Partei “Rechter Sektor” in der West-Ukraine und eine zentrale Figur der militärischen Gewalt beim Putsch gegen die demokratisch gewählten Institutionen der Ukraine.

Eine kurze Vorstellung dieses vermeintlichen “Freiheitskämpfers” im Auftrag des globalen Imperialismus, Aleksandr Musytschko, zeigt das nachstehende Video:

Vorsicht Ukraine: Faschistischer Oppositionsführer Muzychko

Die sog. “Orangene Revolution” ist mittlerweile eine braune geworden. Im Rathaus von Kiew hängen aktuell ein Portrait des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera und Symbole der Ukrainischen Faschisten.

Bandera war im zweiten Weltkrieg der Führer der “Organisation der ukrainischen Nationalisten“ (OUN). Für Ukrainer aus den zentralen, östlichen und südlichen Teilen repräsentiert er die Zusammenarbeit mit den Nazis im zweiten Weltkrieg und den Massenmord an sowjetischen Zivilisten.
Banderas OUN arbeitete schon vor Krieg mit Nazi-Deutschland zusammen und am 30. Juni 1941 versuchte er einen unabhängigen ukrainischen Staat unter dem Schutz der Nazis in der westukrainischen Stadt Lwiw (Lemberg) zu errichten. Bandera wurde später von den Deutschen verhaftet und im KZ Sachsenhausen eingesperrt.

Portrait des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera und Symbole der Ukrainischen Faschisten, Rathaus Kiew, Ukraine 24.02.2014

Portrait des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera und Symbole der Ukrainischen Faschisten,
Rathaus Kiew, Ukraine 24.02.2014

Die ukrainische UPA (Ukrainische Aufständische Armee), der militärische Arm der OUN, war für den Mord von rund 50.000 Polen in Wolynien 1943 verantwortlich. UPA Rekruten waren auch Mitglieder in Polizeibataillonen, die an Massenmorden an Juden teilnahmen.

Oleh Tjahnybok ist Vorsitzender der antisemitischen und antipolnischen Partei “Allukrainische Vereinigung Swoboda” und seit 2012 auch Fraktionsvorsitzender der Swoboda-Fraktion im ukrainischen Parlament.

BRD-Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) traf sich mit Tjahnybok und briefte diesen und andere USA/NATO/EU-Kollaborateure. Steinmeier war bereits Geheimdienst-Koordinator im imperialen Krieg gegen Jugoslawien.

Swoboda-Führer Oleh Tjahnybok auf einer Versammlung und neben Vitali Klitschko und BRD-Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Ukraine

Swoboda-Führer Oleh Tjahnybok auf einer Versammlung und neben Vitali Klitschko
und BRD-Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Ukraine

Ukrainisches Parlament als Inszenierung für die Medien

Was derzeit im Ukrainischen Parlament vor sich geht, ist völlig unklar. Berichten zufolge werden Abgeordnete bedroht, einige werden vermisst, die reguläre Arbeit des Parlaments ist nicht gewährleistet.
Dennoch behaupten die NATO-Medien fortgesetzt, es gäbe in Kiew ein funktionierendes Parlament der Ukraine, das diese und jene Beschlüsse fassen würde.
Die vermeintliche “Machtübernahme” durch das “Ukrainische Volk” findet lediglich in den Medien der imperialen Hegemonie statt.

Um seine geostrategischen Ziele durchsetzen zu können, reanimiert das Imperium und seine Medien aktuell auch seine Kollaborateurin, die wegen krimineller Geschäfte verurteilte hübsche Mafia-Braut Julija Timoschenko. [2]
Timoschenko hat heute eine Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angenommen, zur medizinischen Behandlung in die Berliner Charité zu kommen, wie Timoschenkos Pressedienst mitteilt.

Der Ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch befindet sich Medienberichten zufolge weiterhin im Land. „Er ist in der Ukraine. Das weiss ich“, sagte Janukowitschs Beraterin Anna German heute nach Angaben der Nachrichtenagentur Ukrinform.

„Wir rufen alle, die in die Krise in die Ukraine involviert sind, auf, Verantwortung an den Tag zu legen und den nach der Macht greifenden Extremisten mit Härte Einhalt zu gebieten“, erklärte heute das russische Aussenministerium.
Das Ministerium beschuldigt die EU-Vertreter, den von ihnen vermittelten Kompromiss zwischen Präsident Janukowitsch und der Opposition als Deckmantel für den Putsch genutzt zu haben.

Ferner bezweifelt Russland die Legitimität des derzeitigen Parlaments in Kiew. „Unter Berufung auf die sog. “revolutionäre Zweckmäßigkeit” werden in Kiew “Beschlüsse” und “Gesetze” gestempelt, die u.a. darauf gerichtet sind, humanitäre Rechte der Russen und anderer nationaler Minderheiten in der Ukraine zu schmälern“, heisst es in dem Papier.
„In der Ukraine wurde Kurs darauf genommen, Andersdenkende in verschiedenen Regionen des Landes mit Diktat und mitunter auch mit terroristischen Methoden zum Schweigen zu bringen.“

RF/RIA Novosti

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