Syrien bietet Opposition gemeinsame Front gegen Islamisten an

Der imperiale Krieg soll die Region destabilisieren

- von Presseticker  -

A ngesichts des Erstarkens der vom Ausland ausgerüsteten und finanzierten Terror-Islamisten in Syrien hat die Regierung in Damaskus der innersyrischen bewaffneten Opposition eine Zusammenarbeit im Kampf gegen diese Gruppen vorgeschlagen.

„Das Hauptanliegen des syrischen Volkes ist der Kampf gegen und der Sieg über den Terrorismus“, sagte der syrische Aussenminister Walid al-Muallem heute in Moskau bei einem Treffen mit dem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow.
„Deshalb sind wir bereit, mit der anderen Seite für die Erreichung dieses Ziels zusammenarbeiten“, so der syrische Diplomat.

Von der imperialen NATO und arabischen Oligarchen ausgerüstete Terroristen der Al-Nusra Front, Syrien 01.2013

Von der imperialen NATO und arabischen Oligarchen ausgerüstete Terroristen der Al-Nusra Front, Syrien 01.2013

Die Regierung in Damaskus werde auch weiterhin die Streitkräfte gegen Terroristen einsetzen.

In Syrien dauern seit März 2011 Kämpfe zwischen der Armee und, von der imperialen NATO und arabischen Oligarchen ausgerüstete und finanzierte, Söldnerbanden an, die sich grösstenteils aus dem Ausland rekrutieren.
Laut Angaben der UNO und anderer internationaler Organisationen wurden bei Gefechten und Terroranschlägen bereits zigtausende Menschen getötet.

Gegen Syrien kämpfen vor allem islamistische Söldner, die in der Region den imperialen Krieg vorantreiben, um die bestehende Ordnung geostrategisch zu destabilisieren und somit den Schutz durch die Normen des internationalen Völkerrechts zu zerschlagen.

In den vergangenen Monaten kam es zunehmend auch zu Kämpfen zwischen den islamistischen Söldnerbanden und der säkularen syrischen Opposition. Im September begann ein Ableger des US-gesteuerten internationalen Terrornetzwerks “al-Qaida” eine Offensive gegen seinen ehemaligen Bündnispartner, die sog. “Freie Syrische Armee” (FSA), die wiederum selbst ein Produkt der imperialen NATO ist.

Walid al-Muallem, Aussenminister Syrien und Sergej Lawrow, Aussenminister Russland, Moskau 17.01.2014

Walid al-Muallem, Aussenminister Syrien und Sergej Lawrow, Aussenminister Russland, Moskau 17.01.2014

Desweiteren erklärt sich die syrische Regierung zu einem Gefangenentausch mit der bewaffneten Opposition bereit. „Ich habe Aussenminister Lawrow über unsere prinzipielle Bereitschaft informiert, Insassen syrischer Gefängnisse gegen Gefangene der anderen Seite zu tauschen“, sagte al-Muallem.
Hierfür sei Syrien bereit, Gefangenenlisten zu tauschen und einen Tauschmechanismus zu vereinbaren.

Unterdessen hat im Vorfeld der Syrien-Konferenz Russlands Aussenminister Sergej Lawrow die Regierung in Damaskus davor gewarnt, sich auf Provokationen einzulassen.
„Jetzt werden Versuche unternommen, künstliche Hindernisse auf den Plan zu rufen, um die Konferenz zu vereiteln oder deren Arbeit zu erschweren“, sagte Lawrow heute in Moskau bei dem Treffen mit Walid al-Muallem.

Es müsse alles nur Mögliche getan werden, damit diese Versuche nicht ihr Ziel erreichen. Dafür müsse man politischen Willen und Ausdauer aufbringen und sich auf keine Provokationen einlassen.
Al-Muallem versprach seinerseits im Scherz eine Million Dollar Belohnung für jeden, „der es schafft, einen syrischen Minister zu etwas zu provozieren“.

RF/RIA Novosti

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