BRD-Bürger bei US-Drohnenangriff getötet

Neues US-Kriegsverbrechen

- von Presseticker  -

B ei einem US-Drohnenangriff im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet soll Medienberichten zufolge ein deutscher Konvertit getötet worden sein. Dies gehe aus einer Videobotschaft deutscher Islamisten hervor, berichtet u.a. die Süddeutsche Zeitung.

Der 27-jährige Patrick K. aus Offenbach/Hessen sei demnach am 16. Februar 2012 in der Nähe der Stadt Mir Ali getötet worden. Eine Bestätigung war dafür am Sonntagabend von offizieller Seite in Berlin zunächst nicht zu erhalten.

Imperiale US/NATO Predator Drohne

Imperiale US/NATO Predator Drohne

Nach Angaben der Zeitung wäre es der erste deutsche Konvertit, der von einer US-Drohne getötet wurde. Allerdings wurden schon vorher Bürger mit BRD-Pass getötet: Am 04. Oktober 2010 starb der 20-jährige Bünyamin E. aus Wuppertal nahe der gleichen Stadt und am 09. März 2012 der Tunesier Samir H. aus Aachen ebenfalls in Waziristan.

Angeblich war Patrick K. von BRD-Behörden als Informant der islamistischen Szene angeworben worden. Nach eigenen Angaben stand er in engem Kontakt mit einem Beamten vom BKA (Bundeskriminalamt) in Hessen, der ihn erfolgreich angeworben haben soll.
Auch der sog. “Verfassungsschutz” soll ihn kontaktiert haben.

Patrick K. war im Vorfeld des Bonner Deutschlandfestes 2011 in Offenbach festgenommen worden. Es hatte in der islamistischen Szene Gerüchte wegen eines möglichen Anschlags in Bonn gegeben. Der Verdächtige wurde aber bereits einige Stunden später wieder auf freien Fuss gesetzt, da es keine konkreten Hinweise auf einen angeblich geplanten Anschlag gab.
Einige Tage später reiste K. nach Pakistan aus. Angeblich wollte er in Kontakt mit dem BKA bleiben, er setzte sich jedoch in die Stammesgebiete ab.

Bei dem Drohnenangriff am 16. Februar war er angeblich mit mehreren usbekischen Kämpfern in einem Pickup unterwegs. Diese fuhren rund 35 Kilometer südlich von Mir Ali in Richtung Südwaziristan, als Raketen der MQ-1 Predator Drohne ihr Fahrzeug trafen.

RF/dpa

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