Warum gibt es in Deutschland keine Antifa?

Wie der Imperialismus Widerstand als Farce inszeniert

- von RF  -

A m 11. Mai 1945, drei Tage nach dem offiziellen Ende des zweiten Weltkrieges, gründete sich in Hamburg die Sozialistische Freie Gewerkschaft (SFG). Versammelt hatten sich rund 40 Sozialdemokraten und Kommunisten. Innerhalb weniger Wochen lagen etwa 50.000 Aufnahmeanträge vor.
Doch die Britischen Besatzungsbehörden verboten diese sozialistische Organisation bereits am 20. Juni 1945. [1]

Direkt nach Kriegsende begann somit der Einfluss der Siegermächte auf den demokratischen Wiederaufbau Deutschlands, genauer gesagt dessen Verhinderung. Im Westen übernahm schliesslich der US-Geheimdienst CIA die führende Rolle bei der Manipulation, Finanzierung, Aufbau und Steuerung der politischen und kulturellen Organisationen, Strukturen und Medien in Deutschland.
Dokumentiert wird diese Entwicklung u.a. in der Phoenix-TV-Dokumentation von Joachim Schröder Germany made in USA – Wie US-Agenten Nachkriegsdeutschland steuerten, die immerhin die Spitze des Eisbergs beleuchtet.

Germany made in USA – Wie US-Agenten Nachkriegsdeutschland steuerten

Die Besatzungsmacht USA bzw. die CIA gründete und lenkte, nachdem die echte, sozialistische Gewerkschaft verboten wurde, 1949 schliesslich den systemtreuen Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Dieser Vorgang blieb jedoch nur einer unter vielen weiteren, welche die Identität des US-Vasallenstaates BRD determinieren sollten.

Aktuell erleben wir in Deutschland und weltweit die tiefgreifendste Faschisierung im internationalen Verhältnis der Staaten seit Menschengedenken. Die Ausweitung des imperialen Krieges seit 1991 zieht ihre grausame Spur aus Massenmord, Terror, Folter, Hunger und sozialem Elend rund um den Globus, von Irak über Jugoslawien, von Afghanistan über Libyen weiter nach Syrien, den Iran bereits im Visier.

Dem imperialen Krieg folgt seit 2001, dem Jahr der 9/11-Terroranschläge unter falscher Flagge, der massive Ausbau der imperialen Totalüberwachung. Der Gewalt nach aussen folgt die Gewalt nach innen.

Angeblich sollen die dafür geschaffenen Ermächtigungsgesetze der Abwehr des “internationalen Terrorismus” dienen. Wie wir spätestens heute wissen, ist dies eine Lüge, denn die Lauschangriffe richten sich sogar auch gegen NATO-Staaten und deren Repräsentanten, auch wenn diese, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel und die anderen Funktionäre der imperialen Rechten, treue Kollaborateure des imperialen Krieges sind. [2]
Die Totalüberwachung dient ergo dem absoluten Herrschaftsanspruch der imperialen Oligarchie.

Nun könnte man annehmen, dass sich gegen diese imperiale, faschistische Entwicklung organisierter antifaschistischer Widerstand regen sollte. Tut es aber nicht – und es gilt zu hinterfragen, warum?

In aller Regelmäßigkeit vernimmt man in den Medien des NATO-Mainstream sowie der Pseudo-Linken Berichte, wonach eine organisierte “Antifa” (Kürzel abgeleitet von Antifaschistische Aktion) gegen Neonazis demonstriert, sowohl in deutschen Grosstädten, als auch in der Provinz.
Die Bezeichnung “Antifa” wird dabei gleichlautend auf Gruppen und Initiativen angewendet, unabhängig von einer nachvollziehbaren einheitlichen organisatorischen Struktur.

Es handelt sich nicht zuletzt deshalb um eine Phantom-Erscheinung, weil trotz der scheinbar allgegenwärtigen Präsenz dieser “Antifa” keine Verantwortlichen und Ansprechpartner öffentlich in Erscheinung treten.
Dies ist in der Geschichte einzigartig, da auch politische Organisationen, deren Mitglieder staatliche Repression befürchten müssen oder die gar im illegalen Widerstand gegen ein Regime operieren, stets darauf bedacht sind, zur Aufrechterhaltung der medialen Kommunikation dafür geeignete Personen zu präsentieren (ggf. im Ausland im Exil).

Die sog. “Antifa” jedoch geistert völlig anonym durch Medien und Gesellschaft. Unter der zur Schau gestellten Maskerade kann sich ergo Gott weiss wer verbergen. Wir wollen daher unser Augenmerk auf das politische Wirken dieser vermeintlichen “Antifaschisten” lenken.

Betrachtet man die Aktivitäten dieser Leute (jener “Antifa”, die pressenotorisch wahrnehmbar ist), so fällt sofort auf, dass der Begriff Faschismus, respektive dem Entgegentreten gegen faschistische Gefahr, ausschliesslich und in plakativer Weise auf die NS-Szene in Deutschland angewendet wird.
Der Zusammenhang von Kapital/Kapitalismus und Faschismus wird dabei vollständig ausgeblendet.

Erinnern wir uns: Die Machtergreifung in Deutschland 1933 durch die NSDAP unter Adolf Hitler, die Errichtung des NS-Regimes, war nur möglich, weil das Kapital seit den 20er Jahren diesen Aufstieg finanziert hatte, namentlich Medien, Infrastruktur, Reise- und Auftrittstätigkeit etc.
Ohne diese Investitionen wäre Hitler als Hinterzimmerredner, wie zahlreiche andere Akteure jener Zeit, in den Gasthäusern der Weimarer Republik versauert und hätte es NS-Deutschland nicht gegeben.

Die Nazis dienten dem Kapital als Werkzeug, in dem Bestreben eine sozialistische Revolution in Deutschland abzuwenden. Es gilt hier, Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten, denn die faschistische Gefahr wurde erst dann zu einer, als der Kapitalismus seine Klassenherrschaft nicht mehr im Rahmen der bürgerlichen Demokratie zu sichern wusste.

Pseudolinke sog. "Antifa" - das Produkt der NATO-Geheimdienste

Pseudolinke sog. “Antifa” – das Produkt der NATO-Geheimdienste

Ernst Thälmann, seinerzeit Vorsitzender der KPD (Kommunistische Partei Deutschlands), erklärte 1932 auf die Frage „Was will die Antifaschistische Aktion?“:
„Kampf gegen den Faschismus, das ist Kampf gegen das kapitalistische System.“

Ohne Kapital kein Faschismus. Das Kapital wird aber heute nicht durch Neonazis vertreten, sondern durch die Parteien im BRD-Bundestag.

Wir wissen spätestens seit dem NPD-Verbotsverfahren in den Jahren 2001-2003, wie auch dieser Bereich mit Geheimdienstagenten und V-Leuten durchsetzt ist. Und rund um die, immer noch nicht aufgeklärten, Geheimdienstoperationen unter dem Stichwort NSU-Komplex drang an die Öffentlichkeit, dass deutsche Behörden auch erhebliche Gelder in die Gruppen der Neonaziszene pumpen.
Sogar in Kreisen der nationalen Rechten jenseits der NS-Folklore wird konstatiert, dass die überschaubaren Neonazi-Gruppen ohne staatliche Unterstützung kaum noch existenzfähig wären.

So unappetitlich diese Rechtsextremisten auch sind, sie sind heute nicht die Quelle der real existierenden faschistischen Gefahr. Guantánamo wird durch das US-Regime betrieben. Die mit den USA in dem imperialistischen Militärblock NATO vereinten Staaten, werden durch die Funktionäre der imperialen Rechten (= Kartell der bürgerlichen Parteien pro imperiale NATO/USA/EU) administriert.
Der Ausbau der imperialen Totalüberwachung geschieht unter Kollaboration der nationalen Geheimdienste – mithin auch des deutschen Bundestages. Auch deutsche Geheimdienste liefern Daten für den Massenmord per Drohnen – Gewaltakte jenseits demokratischer und völkerrechtlicher Normen, die faschistischen Regimen würdig sind.

Gegen all dies demonstriert die, durch den Mainstream in Szene gesetzte, skurrile sog. “Antifa” nicht. Nicht die Bekämpfung des Faschismus haben sich diese Leute auf die Fahnen geschrieben, vielmehr sind sie Teil einer hollywoodreifen Inszenierung, einer Kostümklamotte dazu angelegt, junge Leute zu entbilden und von antifaschistischem Widerstand abzuhalten.

Das ist eine Strategie der Desinformation und psychologischen Kriegsführung, die auch bei nicht wenigen subjektiven Linken Wirkung zeigt:
Indem man die Gefahr einer Wiederkehr des Hitler-Faschismus projiziert, soll die Aufmerksamkeit des antifaschistischen Widerstandes von der machtpolitisch realen imperialen und faschistischen Entwicklung abgelenkt werden.
Während man 1933 in Wiederaufführung als Farce inszeniert, stolziert der neue, imperiale NATO-Faschismus ganz ungeniert durchs´ Hauptportal.

Bei dieser Aufführung lassen die Regisseure in den NATO-Diensten und deren Medien jene selbst bezahlten und ausgestatteten Neonazigruppen auf der einen, und die, von jeglicher wissenschaftlicher und linker Grundlage gesäuberten, “Antifa”-Poser auf der anderen Seite gegeneinander antreten. Es geht hierbei um die Bilder, die man produzieren und medial verwerten kann.
Hat man je vernommen, dass eine Antifaschistische Aktion einen Parteitag der Hartz IV- und Kriegs-Partei Die Grünen blockiert hätte, an deren Händen das Blut hunderttausender Opfer des imperialen Krieges klebt?

Wer spätestens angesichts der aktuellen Enthüllungen rund um die globale Totalüberwachung immer noch nicht begriffen hat, wohin die Reise geht, ist merkbefreit.
Diejenigen, die nicht widerstandslos in der imperialen Diktatur aufwachen wollen, sind aufgerufen, den Kampf gegen die globale Faschisierung aufzunehmen.
Eine echte Antifaschistische Aktion wird hierbei von Nutzen sein.

  1. Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten (AvS) – Wegweiser zu den Stätten von Verfolgung und sozialdemokratischem Widerstand in Hamburg, Holger Mertens, Hrsg., Teil I S. 47: Die innere Stadt. Hamburg 2005
  2. Auch Bundeskanzlerin Merkel ist für die USA eine Terroristin, 24.10.2013

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15 Kommentare zu

Warum gibt es in Deutschland keine Antifa?

  1. khaos 30. Oktober 2013 - 01:49 #

    woher nehmt ihr bitte eure informationen über “die antifa”?
    ich kenne keine antifaschistische gruppe die sich nicht ebenfalls gegen kapitalismus und staat engagiert. dass das in den medien so dargestellt wird ist hinreichend bekannt.
    aber zu sagen die heutigen antifaschist_innen seien ein “phantom” oder entbehrten jeder linken theorie ist schlichtweg blödsinn. nur weil sie nicht den hierarchischen organisationsformen der 20er Jahre nachhängen und sich unabhängig voneinander und anonym organisieren?
    bitte ein bisschen weniger nostalgie und etwas mehr realitätsbewusstsein.

    • Robert 30. Oktober 2013 - 07:59 #
      Robert

      Der Artikel erklärt es ja schon ganz gut, deine Frage ist irgendwie eigenartig. Informationen kann man aus allen Medien bekommen Mainstream und linke Zeitungen, ergibt das gleiche Bild. Das Thema Totalüberwachung was das wichtigste antifaschistische Thema in der Nachkriegsgeschichte ist, da kommt garnichts. Beim Thema NSU wo noch nichts aufgeklärt ist wird die Desinformation vom Staat übernommen, garniert mit etwas Geheimdienstkritik aber nicht wirklich konsequent.
      Alles sehr strange und Sekte. Du sagst man soll nicht 20er Jahre nachhängen, kann ja jeder andere Politik machen, aber dann muss man sich auch nicht Antifa nennen mit Symbol aus der Zeit.
      Gibt auch eine guten Artikel in der Jungen Welt dazu:
      Verschwinden in der Nebelregion
      Die Einsicht, daß Antifaschismus und Antikapitalismus zusammengehören, droht verlorenzugehen

      https://www.jungewelt.de/2012/10-24/024.php

    • annegret 30. Oktober 2013 - 19:57 #

      Hallo khaos, ich versteh den Artikel ganz gut. Trotz Totalüberwachung hört man von “Antifa” nix. Komisch oder?
      Anderes Beispiel: Auf antifa.de kann man grad lesen (30. Oktober 2013):

      „Im November 2013 jährt sich das Auffliegen der faschistischen Terrorzelle “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) zum zweiten Mal. Die aus rechten Strukturen stammenden Mörder sind jahrelang durch die BRD gezogen und haben zum Teil unter den Augen staatlicher Geheimdienste neun Menschen getötet und mit mindestens zwei Bombenanschlägen viele weitere verletzt.“

      Das ist die staatliche Version – ist aber nicht im geringsten bewiesen ob es den NSU überhaupt gab. Wie kann das sein dass “Antifa” die staatlichen Geschichten für bare Münze nimmt? Auch komisch oder?

      • Lux 31. Oktober 2013 - 00:18 #

        Weil sie es aus ihrer ideologischen Verblendung heraus nicht anders kann.

        Die “Antifa” ist doch nichts anderes als die “SA des internationalen Kapitals“.
        Messt sie an ihren Taten und ihr kommt an dieser Feststellung nicht vorbei.

        Deren primitive Heuchelei stinkt doch zum Himmel:
        Selbstbestimmungsrecht der Völker – gilt nur nicht für europide Völker!
        Gegen Meinungsdiktatur – gilt nur nicht für missliebig Denkende!
        Gegen Rassismus – gilt nur nicht für nichteuropide Rassisten und sie selbst!
        Gegen Faschismus – gilt nur nicht für sich selbst!

        Kann man beliebig weiterführen.
        All ihre hohlen Kampfparolen sind doch nur für ungebildete Möchtegernrebellen, die noch nicht ihre Eierschalen hinter den Ohren gegen funktionstüchtige Grauzellen eingetauscht haben.

    • Toby 19. Dezember 2013 - 19:44 #

      Antideutsche sind hier vermutlich gemeint und diese angebliche “Antifa” ist keine Antifa, weil sie Israel und die USA verherrlicht, aber Deutschland das Existenzrecht entnimmt. Diese sind nichts anderes als antideutsche Faschisten und Zionazis. Ein Pseudolinker und konsumkapitalistischer Haufen SCHEISSE.

    • spacemarine 27. August 2014 - 17:14 #

      Diese Antifanten tauchen immer dann auf, wenn normale Bürger gegen Gendermainstream, und diesen ganzen grünen Quatsch und gegen die Islamisierung und unkontollierte Zuwanderung
      demonstrieren ect…Diese prügeln dann auf normale Passanten ein und bewerfen Polizisten mit Steinen und mit allem was sie kriegen können und demolieren dazu noch die Gegend und zünden PKWS und Polizeifahrzeuge an..

      • spacemarine 27. August 2014 - 17:27 #

        Diese vermeintlich Linken alias Grüne, SPD arbeiten gegen ihr eigenes Volk und dulden diese Chaoten und fördern sie auch noch mit Geldmitteln, damit sie weiterhin Passanten einschüchtern und politische Gegner drangsalieren, die nicht deren Meinung teilen.

    • Benny 5. März 2016 - 00:07 #

      Die ANTIFA ist pro-Merkel, pro-NATO, pro-Regierung und vor allem massiv pro-Israel d.h. pro-Krieg. Wo das bitteschön “Anti-Kapitalistisch” sein soll, würde ich gerne mal sehen.

  2. Nur-logisch 31. Oktober 2013 - 22:30 #

    Guter Artikel. Seit knapp 40 Jahren sehe ich in Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Köln, Erlangen Aufkleber, Demoaufrufe von Antifagrüppchen. Dass die real nicht existieren, ist mir an “deren” Demos aufgefallen, an denen ich mit K/M/L-Gruppen teilgenommen hatte. Die Leute, die nach Antifa aussahen, waren meist verwöhnte Akademikerkinder, die ein,zwei Jahre ihre pflichtmässige, spätpubertäre Trotzphase absolvieren. Gut Manche leisten sie auch als Rucksacktourist mit Mammies Scheckkarte lieber in Indien oder Californien für 6 Monate ab. Oder machen Musik wie die für den damaligem Mainstream optisch zu hässlichen, untalentierten und neiderfüllten antikommunistischen Proseccolinken (BAP, Udo Lindenberg, Tote Hosen, Ärzte, …Für die sind Ausländer nur toll, wenn sie den Lohn der deutschen Arbeiter drücken oder ein exotisches Flair in Problemstadtteilen verbreiten. Aber wehe die Ausländer sollen in deren Villenvierteln einziehen, oder lassen sich als osteuropäische Zahnärzte, russische Orthopäden oder iranische Schönheitschirurgen oder als türkische Rechtsanwälte nieder.
    Komische Antifaschisten, die gegen Kommunismus und für einen bunten Kapitalismus eintreten. Klar wird das, wenn man seit ca. 40 Jahren deren Kontaktadressen beleuchtet. Meist immer dieselbe Fachhochschulefraktion für Sozialpädagogik. Also eine Staatslinke die es real nicht gibt.

  3. Fx 25. April 2014 - 14:28 #

    Ich wurde erst durch den aktuellen Artikel
    http://rotefahne.eu/2014/04/ukraine-nato-faschisten-schiessen-auf-volk/
    auf diesen Text “Warum gibt es in Deutschland keine Antifa?” aufmerksam.

    Endlich mal jemand, der das Thema auf den Punkt bringt. Der Antifa-Wächterrat ist fast nur noch damit beschäftigt Fatwa’s auszusprechen.
    Von Jutta Ditfurth ist z.B. neben dem aktuellem Montagsdemo-Bashing nichts über die wirklich gefährlichen Neonazis in Kiew zu hören! Wem sie mit dieser selektiven Antifa-Empörung dient, ist ja eindeutig.
    Noch so ein aktuellen Beispiel: der Nazi-Vorwurf gegen Heino. Meine Güte, da fällt mir nicht mehr ein… haben die nichts besseres zu tun?

  4. Fx 11. November 2014 - 21:21 #

    Kurz nachdem dieser Artikel erschien kam ein Buch zu dem Thema heraus: “Antifa heißt Luftangriff!”.

    Hier ist eine Rezension dazu – lesenswert!
    “Killing Antifaschismus softly”
    http://www.kritisch-lesen.de/rezension/killing-antifaschismus-softly

  5. spacemarine 20. November 2014 - 21:24 #

    Lustig ist nur, wo sie dieses pöbelnde Krüppzeug herholen..Dumm wie Brot..Reden von Antikapitalismus, wenn die überhaupt wissen, wie das überhaupt buchstabiert werden soll..Nachdem sie einige Polizisten mit Steinen und Böllern beworfen haben, geht dann nach Mcdonalds, um sich den Müll reinzustopfen..Ab und zu eine Junkfood Party vor dem PC ist ja ganz nett, aber die stopfen sich den Fraß jeden Tag rein….
    Hohle Schläger, nichts weiter und wahrscheinlich beim Abitur durchgefallen, da zu blöd und zu faul..

  6. Willhelm Heisenberg 3. April 2015 - 01:46 #

    Ich meine, dass der größte Teil der Antifaschisten in Deutschland mit guten Absichten in den Kampf zieht.
    Allerdings wissen zu wenige von ihnen, wofür sie kämpfen. Sie wissen nur gegen welchen Feind sie kämpfen und dieser Feind besteht aus ein paar erbärmlichen Hohlköpfen, die mittlerweile keine ernsthafte Bedrohung mehr darstellen.

    Das die Antifa in Deutschland absolut infiltriert und fehlgeleitet ist, sah man im letzten Jahr, als ihre Anhänger während der Bombardierung von Gaza mit Israel-Flaggen und US-Flaggen herumschwenkten.

    “Was gegen Dummheit hilft ist Bildung.” Dritte Wahl

  7. kantai 3. April 2015 - 22:35 #

    Diese Fixierung NUR auf tatsächliche oder angebliche Nazis gilt ja nicht nur für die Antifa, sondern auch für weite Teile des linken Mainstreams.
    Boaah sind wir engagiert!!
    Aber Kriegspolitik, Neo-Imperialismus, Sozialabbau, Totalüberwachung …? Geht Alles seinen Gang.

  8. Michel 2. Mai 2016 - 19:52 #

    Danke, Danke, tausend Dank!
    Ich hatte, trotz großer Sympathie mit der Antifa in meiner Jugend, schon fast einen HASS auf diese Verblendeten entwickelt. Für mich waren “die” schon wirklich schlimmer als Rechte, weil ich diesen Selbsthass und die Dummheit einfach nicht nachvollziehen konnte, diese Entwicklung hatte sich dann ab 2014 auch schon fast zementiert.
    Also nochmals vielen Dank, dass ihr meinen Glauben an die Antifaschistische Aktion zumindest in Teilen hier wiederherstellen konntet. Weil sie für mich genau für das steht, was in diesem Artikel zum Ausdruck kommt.

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