Kerry hat es eilig mit einem Termin für Genf 2

USA behaupten steif und fest, dass Assad „jede Legitimität verloren habe“ - von Jason Ditz

- von Presseticker  -

U S-Aussenminister John Kerry ruft die internationale Gemeinschaft auf, „dringend“ einen offiziellen Termin für die Genf 2-Konferenz über den syrischen Bürgerkrieg festzusetzen und sagte, es sei Zeit, eine neue “Übergangs”-regierung an die Macht zu bringen.

„Es muss eine Übergangsregierung geben, es muss eine neue Regierungsmannschaft in Syrien geben, um einen Frieden möglich zu machen“, behauptete Kerry steif und fest und fügte hinzu, dass Präsident Bashar al-Assad keine Rolle in der neuen von den USA eingesetzten Regierung spielen dürfe.

John Kerry, Aussenminister USA und Sergej Lawrow, Aussenminster Russland, Genf 14.09.2013

John Kerry, Aussenminister USA und Sergej Lawrow, Aussenminster Russland, Genf 14.09.2013

Das ist ein weiterer Vorstoss Kerrys, die Bühne für einen Einfall der Vereinigten Staaten von Amerika in Syrien vorzubereiten, wobei die Genf 2-Konferenz schon im Juni hätte stattfinden sollen, die USA jedoch nicht imstande waren, irgendwelche syrischen Rebellen zu bewegen, daran teilzunehmen.
Ein grosser Teil der sog. “Rebellion” hat gleichermaßen ausgeschlossen, jetzt an der Konferenz teilzunehmen.

Von dieser Situation ausgehend ist schwer vorstellbar, was Kerry eigentlich erreichen will, da eine Genfer Konferenz, an der nur Vertreter der Regierung Assad teilnehmen und keine sog. “Rebellen”, kaum der geeignete Ort für einen Versuch sein wird, eine neue Regierung ohne Assad zu installieren.

Nachdem die OPCW mit der Abrüstung der chemischen Waffen in Syrien bis zum nächsten Jahr beschäftigt sein wird, sieht es auch so aus, als wäre es für die USA zur Zeit besonders kompliziert, eine völlig neue Regierung zu installieren.

RF/antiwar.com – Übersetzung antikrieg.com

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