Syrien: Massenvernichtungswaffenfreie Zone für Nahost vorgeschlagen

Friedensinitiative des syrischen Präsidenten Assad

- von Presseticker  -

S yriens Präsident Baschar al-Assad hat vorgeschlagen, den Nahen Osten in eine von den Massenvernichtungswaffen freie Zone umwandeln.

„Kein einziges Land der Region, darunter auch Israel, darf solche Waffen besitzen“, erklärte der syrische Staatschef in einem heute im russischen TV-Sender Rossija24 ausgestrahlten Interview.

„Wenn wir auf Stabilität im Nahen Osten pochen, sollten alle Länder entsprechende Abkommen einhalten, auch Israel als ein Staat, der Atom-, Chemie- und Biologie sowie alle anderen Massenvernichtungswaffen besitzt.
Wir sollten weiter daran arbeiten, damit kein Land über solche Waffen verfügt. Das wird uns alle vor möglichen zerstörerischen und kostspieligen Kriegen bewahren.
Und zwar nicht nur im Nahen Osten, sondern in der ganzen Welt.“

Präsident Baschar al-Assad, Syrien

Präsident Baschar al-Assad, Syrien

Assad erinnerte daran, dass ein Projekt zur Abschaffung von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten bereits früher vorgeschlagen worden war. „Aber die USA standen dem Vorstoß im Wege. Einer der Gründe bestand darin, Israel den Besitz derartiger Waffen zu ermöglichen“, sagte der syrische Präsident.

RF/RIA Novosti

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Ein Kommentar zu

Syrien: Massenvernichtungswaffenfreie Zone für Nahost vorgeschlagen

  1. Regiert und Frei 16. September 2013 - 01:54 #

    Eine vollständige(?) Übersetzung des Gespräches mit Präsident Assad gab es auf diesem deutschsprachigen Blog:
    → Baschar al-Assad – Exklusivinterview für Rossija-24

    Assad sagte demnach auch, daß die Abrüstung der syrischen Chemiewaffen mit der Frage der Sicherheit Syriens verknüpft werden müsse; die US-Angriffsdrohungen und die Waffenlieferungen des Westens an die FSA-Banden müssten aufhören.

    Leider lassen die jüngsten Verhandlungsergebnisse von Kerry und Lawrow den Schluß zu, dass von ihnen gerade die Frage der Sicherheit Syriens nicht behandelt wird.

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