BRICS-Staaten definieren Totalüberwachung als Terrorismus

Bereits 2009 Telephone und Computer von G20-Teilnehmern abgehört

- von Presseticker  -

D ie Staats- und Regierungschefs der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) haben bei einem Treffen am Donnerstag die elektronische Bespitzelung hoher Politiker scharf verurteilt und mit Terrorismus verglichen.

Dies teilte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, mit. Die BRICS-Staats- und Regierungschefs trafen sich am Rande des Gipfels der führenden Industrie- und Schwellennationen (G20) in Sankt Petersburg. Sie betonten, dass die Freiheit im Internet die Sicherheit von Staaten nicht gefährden dürfe.

Die Staats- und Regierungschefs der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika), Sankt Petersburg, Russland 05.09.2013

Die Staats- und Regierungschefs der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika),
Sankt Petersburg, Russland 05.09.2013

Die britische Zeitung The Guardian hatte im Juni berichtet, dass der britische Geheimdienstes GCHQ (Government Communications Headquarters) gemeinsam mit US-Agenten im Jahr 2009 die Telephone und Computer von G20-Teilnehmern, darunter auch des damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew, ausspioniert hatte.

Laut Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden, hat der US-Militärgeheimdienst NSA (National Security Agency) zudem auch die Telephonate und Internetkommunikation der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff sowie des mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto abgehört.

RF/RIA Novosti

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