Syrien: US-Armee bildet in Jordanien weitere 5.000 Terroristen aus

US-Regime stationiert Truppen in Jordanien

- von Presseticker  -

D ie US-Armee will in Jordanien weitere 5.000 Terroristen für ihre Söldnertruppe “Freie Syrische Armee” (FSA) ausbilden. Jordanische Militärs erklärten heute, das seit dem vergangenen Jahr laufende Ausbildungsprogramm sei zuletzt erheblich ausgeweitet worden.

Die US-Truppen kamen zu Manövern und bleiben jetzt im syrischen Nachbarland Jordanien. Dies gab US-Präsidentendarsteller Barack Obama bekannt. Laut der Zeitung Los Angeles Times bilden Spezialkräfte und Geheimdienstagenten schon jetzt dort Söldner-Terroristen aus, die grösstenteils nicht aus Syrien stammen, sondern aus dem Ausland.
Den Terror-Söldnern werde u.a. beigebracht, wie man Luftabwehrwaffen und panzerbrechende Raketen bediene.

Die NATO-Terror-Söldner sollen damit in die Lage versetzt werden, eine mögliche “Flugverbotszone” und “Pufferzonen” entlang der jordanisch-syrischen Grenze zu halten, sagte ein jordanischer Armeeangehöriger.
Seinen Angaben zufolge hat das US-Regime dafür in der vergangenen Woche rund 2.000 zusätzliche Spezialeinheiten, Berater und Ausbilder nach Jordanien geschickt.

US-Flagge Iwo Jima

US-Flagge Iwo Jima

Die US-Truppenpräsenz in Jordanien sei damit auf das Vierfache des bisherigen Bestands aufgestockt worden, sagte ein Sprecher des US-Kriegsministeriums am Freitag. Die US-Einheiten an der jordanischen Grenze zu Syrien verfügen unter anderem über Panzer- und Luftabwehrsysteme.

Das Weisse Haus hatte zu einem Bericht der Zeitung Los Angeles Times über die militärische Ausbildung von Söldnern durch das US-Militär in Jordanien am Freitag nur erklärt: „Wir haben unsere Unterstützung verstärkt.“

Der Sprecher des Weissen Hauses, Jay Carney, wollte sich vor Journalisten weder zu dem Bericht noch darüber äussern, welche Waffen die USA an die NATO-Terror-Söldner liefern wollen.
Obama hatte kürzlich erstmals die militärische Unterstützung für die Terroristen gestanden. „Ich kann Ihnen nicht alle Elemente dieser Unterstützung auflisten“, sagte Carney lediglich.
Die Söldner der FSA hatten am Freitag die Ankunft neuer moderner Waffen gemeldet. Diese würden derzeit an die Kämpfer an der Front verteilt.

Putin: Gegen Assad kämpfen Terroristen und nicht Syriens Volk

Gegen Syriens Präsident Baschar al-Assad kämpfen gut bewaffnete Warlords und nicht das Volk Syriens, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in St. Petersburg.

Es handle sich um Extremisten, die „gut ausgebildet sind und gut bewaffnet werden, u.a. aus dem Ausland und über Kanäle von Terrororganisationen“, betonte Putin.

Der Kern der bewaffneten Regimegegner sei von der internationalen Völkergemeinschaft als Terrororganisation anerkannt worden, fügte er hinzu. „Ich bin für eine objektive Berichterstattung“, so Putin.
„Die als terroristisch anerkannte bekannte Organisation an-Nusra ist eines der Zentren der bewaffneten Opposition. Sie ist auch vom US-Aussenamt als terroristisch anerkannt worden und als eine Organisation, die mit Al Kaida in Verbindung steht. An wen will man denn dann Waffen liefern?“

Wie Putin betonte, befürchtet er auch die Entstehung eines Machtvakuums in Syrien. „Wenn Assad heute geht, wird ein politisches Vakuum entstehen. Wer wird dieses ausfüllen? Sind es dann vielleicht solche Terrororganisationen?“
„Wie kann dies verhindert werden, wenn diese immerhin bewaffnet und aggressiv eingestellt sind?“ fragte er.

Nach seiner Ansicht gibt es keine Antwort auf diese Frage. „Es gibt nur eine vernünftige Idee, die wir beim G8-Gipfel unterstützt haben. Diese will ich auch jetzt laut sagen: Es gilt, alle rivalisierenden Seiten dazu zu bringen, nach Genf zu den ‚Genf-2’-Verhandlungen zu kommen, Verhandlungen aufzunehmen, die Gewalt einzustellen und eine akzeptable Form der künftigen Gestaltung des eigenen Staates und der Gewährleistung der Sicherheit für alle ethnischen und religiösen Gruppen zu finden“, betonte der russische Staatschef.

RF/APA/dpa/RIA Novosti

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