Angela Merkel bei Portugiesen nicht willkommen

Angebliche "Hilfe" fliesst in die Taschen der Banken und des international organisierten kapitalistischen Verbrechens

- von Presseticker  -

T ränengas und Nazi-Vergleiche wie in Athen blieben ihr in Lissabon erspart – doch die deutsche Bundeskanlerin Angela Merkel (CDU) war bei ihrem Besuch in Portugal dem Volk genauso wenig willkommen wie in Griechenland.

„Merkel raus¡ hiess es auch hier, und unter all den giftigen Kommentaren ragte wohl der heraus, der sie mit einem Frankenstein verglich, der Portugal in die Armut treibe. 15 Prozent der Erwerbsfähigen sind hier nach offiziellen Angaben arbeitslos.
Da konnte die Kanzlerin noch so sehr daran erinnern, dass nicht Deutschland, sondern die sog. Troika das Sparprogramm ausgearbeitet habe.

Merkel sieht Portugal auf einem “guten Weg”, lobte die Portugiesen für deren Anstrengungen. Ein zweites sog. “Hilfsprogramm” hält Merkel nicht für notwendig. Portugal hat ein sog. “Hilfspaket” von insgesamt 78 Milliarden Euro von EU und IWF zugesagt bekommen.

Angela Merkel bei Portugiesen nicht willkommen

Diese sog. “Hilfe” fliesst tatsächlich nicht in die Taschen der Bürger, sondern vielmehr in die Taschen der Banken und des international organisierten kapitalistischen Verbrechens.

Ihr portugiesischer Amtskollege Pedro Passos Coelho betonte seinerseits, es sei der “Mangel an Wettbewerbsfähigkeit” gewesen, der sein Land in eine solche “Verschuldung” und ein so grosses Aussenhandelsdefizit geführt habe. Die europäischen Partner und der Internationale Währungsfonds hätten angeblich den Portugiesen geholfen, sich von diesem Ungleichgewicht zu erholen.

RF/euronews

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