Russlands Generalstabschef: USA übertreiben Raketengefahr aus Nordkorea und Iran

Bedrohung durch Raketen wird durch NATO bewusst übertrieben

- von Presseticker  -

D ie These über die aus Nordkorea und dem Iran ausgehende Raketengefahr, mit der die USA den Bau des Raketenschildes erklären, ist dem russischen Generalstabschef Nikolaj Makarow zufolge erdacht.

Imperiale USA - NATO -Basen Iran

Russland habe ihm zufolge anerkannt, dass Nordkorea und der Iran an Kurz- und Mittelstreckraketen bauen.

„Wir sind jedoch zur Schlussfolgerung gekommen, dass eine Aufrüstung Pjöngjangs und Teherans mit interkontinentalen ballistischen Raketen eine äusserst schwer umsetzbare Aufgabe, wenn vor dem Hintergrund internationaler Sanktionen überhaupt umsetzbar ist“, sagte General Makarow am Donnerstag auf einer Pressekonferenz zur Raketenabwehr.

Geheimdienstchef: Iran und Nordkorea haben noch keine Langstreckenraketen

Nordkorea und der Iran verfügen nach Angaben des russischen Militärnachrichtendienstes GRU über keine ballistischen Langstreckenraketen.

Interkontinentalraketen mit einer Reichweite von mehr als 5.500 Kilometern seien nur bei den offiziell anerkannten Atomwaffenmächten vorhanden, sagte GRU-Chef Igor Sergun heute auf einer Raketenabwehr-Konferenz in Moskau.
An der Konferenz „Der Faktor Raketenabwehr bei der Herausbildung eines neuen Sicherheitsraums“, die vom russischen Verteidigungsministerium organisiert wurde, nehmen mehr als 200 Militärs und Experten aus 50 Staaten, darunter aus den 28 NATO-Ländern teil.

Israel, Indien, der Iran, Pakistan und Nordkorea würden über ballistische Mittelstreckenraketen verfügen, so Sergun weiter. Diese Staaten, die eine regionale Führungsposition anstreben, stünden aber nicht auf der offiziellen Liste der Atomwaffenstaaten.

In den vergangenen 25 Jahren sei die Gefahr eines Einsatzes von Raketenwaffen in der Welt deutlich zurückgegangen, sagte der GRU-Chef Der weltweite Vorrat an strategischen ballistischen Raketen sei in dieser Zeit um drei Viertel geschrumpft, der an Interkontinentalraketen um rund vier Fünftel.

Nordkorea hatte am 13. April einen Satelliten ins All gestartet. Der Satellit hatte aber seine vorgesehene Erdumlaufbahn nicht erreicht und stürzte samt Rakete ins Meer. Westliche Medien berichteten, dass der Satellit mit einer Langstreckenrakete gestartet worden sei.

RF/RIA Novosti

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