I n Tokio demonstrierten heute über 5.000 Menschen für eine atomfreie Gesellschaft und die Schliessung der letzten Nuklearanlage Japans: „Kein Nagasaki, kein Fukushima mehr!“ schreien sie lauthals und trommeln durch die Strassen der östlichen Hauptstadt.

Es handelt sich dabei um den letzten von den 54 Atomreaktoren der Insel, der heruntergefahren wird, wie japanische Medien berichten.

Alle 13 Monate werden die Atomreaktoren für eine Wartung heruntergefahren und werden erst wieder aktiviert, wenn die lokalen Regierung ihr Einverständnis erklären.

Japan: „Kein Nagasaki, kein Fukushima mehr!“

Seit der Atomkatastrophe in Fukushima ist dies allerdings nicht geschehen. Die Bevölkerung fürchtet sich hier zu sehr, die Regierung muss zusehen, wie sie die 30% Prozent des abgedeckten Strombedarfs durch eine Alternative ersetzt.

RF/euronews

Schlagwörter # , , ,

Rote Fahne bezahlen

Ein Kommentar zu

Japan: „Kein Nagasaki, kein Fukushima mehr!“

  1. Michael Mao Schulz 6. Mai 2012 - 17:37 #

    Tatsache ist : In Japan werden die Atommeiler nach und nach komplett abgeschaltet, auch wenn Medien anderes berichten, dieses geht leider nicht so schnell, wie es zu wünschen wäre, da sich die Menschheit allgemein mit den Reaktoren eine Laus in den Pelz gesetzt hat, die auch millionen Jahre nach der Abschaltung der Meiler noch durch die Gesellschaften geistern wird, aber es geht wenigstens langsam voran und es ist ein Ende des Atomstoms in Japan absehbar in greifbare Nähe gerückt. Warum dieses bei uns in Europa nicht möglich ist, verstehe noch jemand, denn wir haben mehr als genug alternative Energieträger verfügbar, jedoch haben wir es uns in Europa angewöhnt, halt gegen alles uns jedes zu demonstrieren. Fakt ist, es geht auch ohne AKWs, Fakt ist aber auch : Es bedarf dann alternativer Energien.

    Und so lange die Regierung im Reichstag von der Industrie geschmiert wird, so lange “glaubwürdige” Grüne gegen alles demonstrieren, ohne vorher nachzudenken (z.B. muss Strom auch transportiert werden; jeder will Strom für seine diversen oft nutzlosen Geräte zu Hause, aber niemand will Überland-Leitungen oder Windräder), so lange wir nicht bereit sind, AUCH einzusparen, zum Beispiel durch eine optimierte Technik im Haushalt (z.B. gibt es heute Mikrowellengeräte und PCs, die mit einem Bruchteil des Stroms früherer Geräte arbeiten, ohne dabei an Leistung verloren zu haben, auch bei der Technik für TV und Aufzeichnung ist dies so), so lange wie verschwenden, hat die Atomindustrie ein Argument gegen die Abschaltung der AKWs.

    Und wenn wir sparen, sollten wir nicht hemmungslos und ohne uns vorher Gedanken zu machen gegen alles und jedes auf die Strasse gehen, denn ich werde unglaubwürdig, wenn ich im Handeln widersprüchlich bin.

    Fazit : Energie sparen, nicht immer nur meckern, auch mal eine Überlandleitung akzeptieren, wo es nicht anders geht, auch wenn sie nicht so sehr schön sind, und nicht mehr gegen die alternativen Energieträger anwettern, wie Windräder, denn diese müssen irgendwo stehen, warum also nicht in der Nähe meines Wohnhauses, wenn es allen nützt und wenn auch ich daraus mindest einen Teil des von mir benötigten Stroms erhalte ???

Kommentieren

Anmelden  (optional)

NUTZUNGSBEDINGUNGEN
Benutzerprofile, Artikel, Beiträge und Kommentare mit zionistischem, faschistischem, stalinistischem Inhalt oder die gegen gesittete Umgangsformen verstoßen, und/oder nicht den Inhalt des kommentierten Artikels zum Gegenstand haben, und/oder einen Standpunkt nicht sachlich begründen, werden gelöscht.
Benutzerprofile ohne Beiträge werden in regelmäßigen Abständen gelöscht.
Wir behalten uns vor, Kommentare ohne Angabe von Klarnamen und/oder reale eMail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) zu löschen.
Kontakt Moderation: Moderation |at| RoteFahne.eu

twitter facebook google+