Gefährliche Produkte in der EU

In Krisenzeiten wird Kontrolle nicht ganz so ernst genommen

- von Presseticker  -

D ieses Kleidungstück sind wegen der langen Bändchen für Kinder gefährlich“, erläutert Jakub Kosinski von der EU-Kommission, „insbesondere Auf dem Spielplatz. Sie können sich um den Hals des Kindes winden und ihm die Luft nehmen, es strangulieren“.

Textilerzeugnisse, die strangulieren können, krebserregendes Spielzeug, elektrische Geräte, die nicht sicher sind und den Nutzern möglicherweise einen elektrischen Schlag versetzen – mehr als die Hälfte der Güter, die in Europa als gefährlich eingestuft werden, kommen aus China.

Brüssel (Bruxelles) will nun ein Kontrollsystem einführen, das vom Entwurf bis zur Herstellung geht. „Qualität bei der Herstellung – mit dieser Politik haben wir auf China eingewirkt“, so Verbraucherschutzkommissar John Dalli.
„Wir sorgen für die technische Betreuung, um sicherzugehen, dass die dort hergestellten Güter unseren Sicherheitsansprüchen genügen. Auch unsere Importeure legen Wert auf europäische Qualitätsansprüche, wenn sie Güter aus China beziehen“.

Gefährliche Produkte in der EU

Immerhin ging die Anzahl der als gefährlich eingestuften Produkte in diesem Jahr um 20 Prozent zurück. Dabei hilft vor allem das so genannte Rapex-Warnsystem.
Sylvia Maurer von der europäischen Verbraucherschutz-Organisation hat Zweifel: „Vielleicht liegt das nicht nur an dem Warnsystem, sondern hängt auch damit zusammen, dass es die Mitgliedsstaaten in Krisenzeiten mit der Kontrolle nicht mehr ganz so ernst nehmen“.

Ziel für die Produktsicherheit muss ein System der nahtlosen Überwachung sein.

RF/euronews

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