Gladio in Toulouse?

Die größte Zahl französischer Juden erwies sich bislang als stur und widersetzte sich den "Lockrufen" zionistischer Führer

- von Reuven Jisroel Cabelman  -

F rankreich ist seit Jahren eines der herausragenden Ziele zionistischer Kampagnenpolitik, um die etwa 500.000 Juden des Landes zur Auswanderung ins zionistische “Paradies auf Erden” zu bewegen.

Ziel nationalzionistischer Ideologen war immer, die Kontinente und Länder dieser Welt soweit wie irgend möglich “judenrein” zu machen und die Juden auf einem Fleck der Erde unter ihrer Kontrolle zu konzentrieren.

Die Einwanderungsraten der letzten Jahre können – vor allem verglichen mit den Jahren russischer Zuwanderung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs – die Zionisten nicht wirklich zufrieden stellen.

Hinzu kommt die gerne von offizieller Seite verschwiegene Tatsache, dass Zehntausende jedes Jahr den Zionistenstaat auch wieder verlassen. Allein das drückt wegen des sogenannten demografischen Faktors empfindlich auf den Zionistennerv.

Um eine “jüdische Mehrheit” in Palästina bewahren bzw. auf lange Sicht sicherstellen zu können, benötigt der Zionismus seit jeher ständigen Nachschub an Menschenmaterial. Den bekommt man – nachdem arabische Länder und die des Sowjetblocks bereits stark leergeräumt wurden – in den großen jüdischen Zentren Europas und Amerikas, also in Frankreich, England, Kanada und den USA.

Gladio Puppenspieler

Entsprechend konzentrieren sich die Kampagnen von verschiedenen gut bestückten staatlichen, halbstaatlichen oder dem Geheimdienst unterstellten Propagandaorganisationen wie der Jewish Agency, Nefesh beNefesh oder Nativ vor allem auf diese Länder.

Vom Irak über den Jemen bis nach Frankreich

Der 2010 in New York verstorbene irakische Jude Naeim Giladi beschreibt in seinem Buch “Ben Gurion’s Scandals – How The Haganah And the Mossad Eliminated Jews” vor allem wie anhand zionistisch manipulierten Terrors und direkt von zionistischen Untergrundzellen inszenierten “false flag operations” Angst und Entsetzen unter der jüdischen Bevölkerung des Irak geschürt wurde, um diese Anfang der 50er Jahre zur Auswanderung Richtung Palästina zu animieren. Diese Strategie wurde schließlich nicht nur im Irak angewandt.

Die größte Zahl französischer Juden erwies sich allerdings bislang als stur und widersetzte sich den “Lockrufen” zionistischer Führer und dies trotz des Anstiegs antisemitischer Wellen und verschiedener Anschläge auf Schulen und Synagogen in Paris in früheren Jahren.

Die zionistischen Irren von Tel Aviv jedenfalls rufen wie immer nach derlei tragischen Ereignissen wie jetzt in Toulouse nach dem Verlassen des Landes und der Emigration nach Palästina.

“Rak b’dam tihje lanu haaretz”

Nur durch Blut bekommen (und behalten) wir das Land. Diese noch aus den Tagen vor dem 2. Weltkrieg stammende zionistische Parole wird in der Tat immer wieder tragische Gewissheit, denn wegen der Lächerlichkeit und des Widersinns eines “jüdischen Staates” und des damit einhergehenden unrechtmäßigen Besitzes eines Landes muss der Nationalzionismus kontinuierlich – ob direkt selbst verantwortlich oder nicht – neuen und nicht nur jüdischen Blutzoll entrichtet haben. Antisemitismus und Nationalzionismus bedürfen einander.

Gladio

Schon im Jahre 1947 gab der französische Innenminister Edouard Depreux öffentlich die Existenz einer geheimen “Stay behind”-Armee namens “Plan Bleu” zu.
Diese als “Gladio” bezeichneten geheimen paramilitärischen Spezialeinheiten in Frankreich, Griechenland, der Türkei, Italien, Belgien, Deutschland oder der Schweiz wurden alle Teil der NATO und auf ihr Konto gehen unzählige brutale Anschläge und Morde während der letzten 60 Jahre in ganz Europa.

In einem Interview mit der Zeitschrift “The Nation” erklärte Admiral Pierre Lacoste im Jahr 1992, dass Gladio-Netzwerke in terroristische Aktivitäten gegen General de Gaulle und seine Algerien-Politik verstrickt waren.

Sarkozy, der neue Napoleon, will demnächst wieder Präsident werden. Soll etwa der schreckliche Mordanschlag von Toulouse zum Erfolg verhelfen?
Soll etwa für ihn und die Irren von Tel Aviv jüdisches Blut vergossen worden sein?

Die neuesten, in den letzten Tagen von einem (angeblichen) Einzelschützen ausgeführten Terroranschläge in Frankreich hatten Schwarze nordafrikanischer Herkunft und Juden zum Ziel.

Assoziiert man da nicht automatisch auch Oslo oder NSU?

RF/Der Israelit

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