Washington und Tokio besprechen Verlegung von US-Soldaten von Okinawa auf Guam

2006 hatten die USA und Japan ein Abkommen geschlossen, laut dem 8.000 US-Marineinfanteristen auf die Insel Guam verlegt werden sollen

- von Presseticker  -

E ine Verlegung der auf Okinawa stationierten US-Marineinfanteristen auf die Insel Guam soll von den Aussen- und den Verteidigungsministern beider Länder separat vom Problem der Verlegung des US-Marineinfanterie-Luftwaffenstützpunkts Futenma diskutiert werden, heisst es in einer Erklärung der Regierungen beider Länder.

Guam

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Darüber hinaus sei die Verlegung des Stützpunkts Gutenma von der Stadt Ginowan in den Raum der Stadt Nago vereinbart worden.
Die Abstimmung aller Details solle in den nächsten Monaten abgeschlossen werden, hiess es.

2006 hatten die USA und Japan ein Abkommen geschlossen, laut dem 8.000 US-Marineinfanteristen und 9.000 Familienmitglieder auf die Insel Guam verlegt werden sollen, während der Stützpunkt Futenma bis 2014 in den Raum von Nago in der gleichen Präfektur umziehen soll.

Beide Fragen wurden bisher in einem Paket behandelt. Die entsprechenden Ausgaben wurden auf 10,27 Milliarden Dollar geschätzt, wobei der Anteil Japans 6,09 Milliarden Dollar betragen sollte.

Die Demokratische Partei Japans, die 2009 an die Macht kam, versprach, den Stützpunkt Futenma ausserhalb des Landes bzw. der Präfektur zu verlegen.
Die USA reagierten darauf negativ und verwiesen darauf, dass diese Entscheidung sich auf die Verlegung der US-Marineinfanteristen auf die Insel Guam auswirken könne.

Gemäß dem neuesten Plan sollen nun 4.700 Marineinfanteristen auf Guam und die restlichen 3.300 auf Hawaii, die Philippinnen und nach Australien verlegt werden, berichten japanische Medien.

Die Notwendigkeit, die Probleme der Verlegung des Stützpunktes und des Umzugs der Militärangehörigen voneinander zu trennen, ergibt sich aus der ausgesprochen negativen Reaktion der Einwohner von Okinawa und speziell der Stadt Nago auf die Rückkehr zu den ursprünglichen Plänen, den Stützpunkt in dieser Präfektur zu belassen.

2012-02-08 12:25:00 – RF/RIA Novosti

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