Syrien: NATO-Spezialeinheiten operieren bereits am Boden

In der letzten Phase soll ein sogenannter "humanitärer Korridor" errichtet werden, um eine eventuelle direkte militärische Einmischung zu begünstigen

- von Presseticker  -

M edienberichten zufolge seien Angehörige britischer NATO-Spezialeinheiten bereits heimlich – ein völkerrechtswidriger Kriegsakt – auf syrisches Territorium eingedrungen.

Hinter den Kämpfen in Syrien verbirgt sich das Ringen zwischen den Grossmächten. Da eine NATO-dienliche Resolution über die syrische Lage im UN-Sicherheitsrat aufgrund der Vetos von China und Russland abgelehnt wurde, führt das Imperium nun offenbar einen “Plan B” durch. Es handelt sich dabei um ein Vorgehen, die “Syrienfrage” ausserhalb des UNO-Rahmens zu lösen.

Flagge NATO

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Die Aktionen im “Plan B” sind in drei wichtige Phasen unterteilt: Erstens sollen allseitige Sanktionen und eine diplomatische Isolation Syriens durchgesetzt werden. Zweitens wird die Unterstützung für syrische Gruppen im Sold der NATO verstärkt.
Ferner liefert die imperiale NATO Waffen an ihre Kollaborateure.

In der letzten Phase soll ein sogenannter “humanitärer Korridor” errichtet werden, um eine eventuelle direkte militärische Einmischung zu begünstigen.

Eine israelische Nachrichtenwebseite hat darauf hingewiesen, dass Spezialeinheiten von Grossbritannien und Katar bereits in Homs angekommen seien, um die Rebellen zu schulen und um die folgenden Luftangriffe auf Ziele zu leiten.

Die russische Regierung verfolgt solche Nachrichten sehr genau. Ein Sprecher des russischen Aussenministeriums sagte am Wochenende, dass die Meldungen aus israelischen Medien „Besorgnis erregend“ seien.

Der iranische Aussenminister warnte unterdessen, dass jegliche militärische Einmischung eine Explosion der ganzen Region verursachen werde.

Einige US-amerikanische Beobachter haben neben der Meinungsdifferenz der internationalen Gemeinschaft noch weitere Hindernisse für eine direkte Militäraktion von westlichen Ländern ausfindig gemacht. Geografisch gesehen sind die syrischen Städte leicht zu verteidigen.
Darüber hinaus seien die Nachbarländer Syriens besorgt über eine militärische Einmischung westlicher Länder. Nicht zuletzt seien die sog. “Rebellen” in Syrien noch nicht stark genug, um die Regierung zu stürzen.

RF/china.org.cn

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