Kosovo-Referendum: Keine Unterstützung für NATO-Kollaborationsbehörden

Laut den vorläufigen Ergebnissen stimmten 99,5 Prozent gegen die NATO-Kosovo-Regierung

- von Presseticker  -

D as Ergebnis des jüngsten Referendums im Norden der durch die NATO annektierten serbischen Provinz Kosovo über das Vertrauen zu den albanischen NATO-Kollaborationsbehörden in Pristina hat ergeben, dass die serbische Bevölkerung nicht bereit ist, sich mit den selbsternannten Behörden abzufinden, heisst heute in einem Kommentar des Informations- und Presseamtes des russischen Aussenministeriums.

„Das Referendum selbst und seine Ergebnisse veranschaulichen, dass die serbische Bevölkerung der Provinz die einseitige Unabhängigkeitsverkündung durch die albanischen Behörden nicht hinzunehmen bereit ist.

Die Situation im Norden der Region sowie die Haltung ihrer Bevölkerung bestätigen unsere These, dass die Lösung des Kosovo-Problems ausschliesslich auf der Grundlage von direkten Verhandlungen zwischen den interessierten Seiten und unter strikter Einhaltung der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates möglich ist“, wird in dem Kommentar betont.

Referendum serbische Provinz Kosovo, 15.02.2012

Referendum serbische Provinz Kosovo, 15.02.2012

Das von den örtlichen Behörden initiierte Referendum der Kosovo-Serben über das Vertrauen gegenüber den albanischen Kosovo-Behörden hatte am 14. und 15. Februar in vier Gemeinden des Nord-Kosovo stattgefunden.

Die Frage des Referendums lautete: „Unterstützen Sie die Institutionen der so genannten Republik Kosovo?“

Laut den vorläufigen Ergebnissen stimmten 99,5 Prozent gegen die NATO-Kosovo-Regierung. Von den rund 35.500 Stimmberechtigten nahmen 75 Prozent an dem Referendum teil.

Die serbische Gemeinde macht – nach den ethischen Säuberungen und Vertreibungen durch die NATO und deren UCK-Mafia-Söldner während des Kososvo-Krieges – zurzeit fünf bis zehn Prozent der insgesamt zwei Millionen zählenden Bevölkerung der serbischen Provinz Kosovo aus.

Die Serben bewohnen vorwiegend den Norden Kosovos, der unmittelbar an Zentral-Serbien angrenzt, sowie weitere zahlreiche Enklaven in verschiedenen Teilen der Provinz Kosovo.
Die regionalen Behörden im Nord-Kosovo werden finanziell und politisch von Belgrad unterstützt.

„Die Ergebnisse des Referendums vom 14./15. Februar im Kosovo sind ein Signal für die Weltgemeinschaft und für alle Teilnehmer an der Kosovo-Regelung, ein Signal, über das man sich nicht hinwegsetzen darf, sagte der russische Aussenminister Sergej Lawrow in einer Pressekonferenz in Wien.
Das ist ein Signal, wie sich die Menschen ausgesprochen haben und es wäre meiner Meinung nach ein Fehler, dies zu ignorieren“.

Das Ergebnis der Abstimmung zeigte: Die überwältigende Mehrheit der Serben erkennt die sog. “Unabhängigkeit” (die Annektion durch die NATO) der Provinz nicht an und will eine Integration mit Serbien.

Die NATO-Kollaborationsbehörden im Kosovo, die am 17. Februar die “Unabhängigkeit” der Provinz von Serbien einseitig verkündet hatten, verurteilten die Durchführung des Referendums und machten die serbische Regierung für diesen Schritt verantwortlich, die ihrer Meinung nach somit ihre „Gebietsansprüche untermauert“.

RF/RIA Novosti

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