Saubere Textilproduktion: Thema bei der Fashion Week

Rund 30 Labels waren in diesem Jahr bei der grünen Modewoche in Berlin vertreten

- von Presseticker  -

F ashion Week und Ethical Fashion Show in Berlin sind vorbei – das Thema Mode und deren saubere Produktion bleiben aktuell. Greenpeace hat im Rahmen der Detox-Kampagne schon einen grossen Erfolg eingefahren. Puma, Nike, Adidas und H&M haben sich verpflichtet, bis 2020 auf Chemikalien in der Produktion zu verzichten.
Jetzt müssen auch andere Unternehmen aktiv werden.

China Textilproduktion

Textilproduktion in China

Rund 30 Labels waren in diesem Jahr bei der grünen Modewoche in Berlin vertreten. Auch Greenpeace war vor Ort: In der Knowledge Lounge konnten sich Fachpublikum und Verbraucher bei Greenpeace-Experten am Detox-Stand informieren. Die gleichnamige Kampagne kritisiert den Einsatz von Chemikalien in der Textilproduktion und die damit verbundenen Folgen für die Umwelt.

Greenpeace zieht eine positive Bilanz der Fashion Week, genauer gesagt der Knowledge Lounge. Die Resonanz war sehr gut und das Interesse an grüner Mode steigt – sowohl beim Fachpublikum als auch bei den Verbauchern.
Dass Ökomode qualitativ hochwertig und auch schön anzusehen ist, haben zahlreiche Designer schon lange bewiesen.

Schwerwiegende Wasserverschmutzung in China

Im Rahmen der Detox-Kampagne konnte Greenpeace Verbindungen zwischen bekannten Kleidermarken und Textilfabriken in China nachweisen, die gefährliche Chemikalien in die Flüsse ableiten.
Die Stoffe stellen eine ernsthafte Bedrohung für Mensch und Umwelt dar.

Dirty Laundry – Detox campaign background

Vielen Menschen in China dienen die Flüsse als Quelle für Trinkwasser. Ausserdem wird das Flusswasser auch zum Bewässern von Feldern eingesetzt und gelangt damit direkt in die Nahrung der dort lebenden Menschen.

Nach massivem Protest von Greenpeace-Aktivisten und Verbrauchern willigten namhafte Hersteller ein, die Bedingungen ihrer grösstenteils in China angesiedelten Produktion zu verbessern. Bis jetzt haben die ganz grossen Namen zugesagt.
Weitere Unternehmen aus der Branche müssen diesem Beispiel folgen, denn das Problem ist keineswegs nur ein lokales.

Die Branche muss dem Vorbild der grossen Hersteller folgen

Um weitere Unternehmen zum Umdenken und zum Handeln zu bewegen, können über die → Mitmach-Aktion von Greenpeace weiterhin Protestmails an verschiedene Hersteller geschickt werden.

Heute Abend greift auch die ARD die problematischen Produktionsbedingungen von Mode auf. In hart aber fair diskutieren Die Gäste darüber, ob Kleidung billig und fair sein kann. Unter ihnen ist auch Textilexpertin Kirsten Brodde, die das Blog Grüne Mode betreibt. Die Sendung beginnt um 21 Uhr.

2012-01-23 16:00 – RF/Greenpeace

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