Kosovo-Albaner demonstrieren gegen eigene Polizei

Die EU-Polizei und die NATO waren nach eigenen Angaben an der Aktion nicht beteiligt

- von Presseticker  -

M ehrere hundert Menschen haben am Montag in Pristina gegen einen Polizeieinsatz protestiert, bei dem am Wochenende mehr als 100 Demonstranten festgenommen worden waren, darunter auch fünf Abgeordnete des kosovarischen Parlamentes.

Kosovo-Albaner demonstrieren gegen eigene Polizei

Rund 3.000 Demonstranten hatten am Samstag versucht, Serben daran zu hindern, den Grenzübergang Merdare zu überqueren.

Die kosovarischen Polizisten setzten Wasserwerfer, Tränengas und Pfefferspray ein, um die Transitroute freizuräumen. Die EU-Polizei und die NATO waren nach eigenen Angaben an der Aktion nicht beteiligt. Die Blockierer wollten darauf hinweisen, dass Serbien angeblich den Warenverkehr aus dem Kosovo behindert.

2012-01-17 04:33:12 – RF/euronews

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Rote Fahne bezahlen

24 Kommentare zu

Kosovo-Albaner demonstrieren gegen eigene Polizei

  1. his 17. Januar 2012 - 10:50 #

    Korrektur:
    Es wurden nicht Serben behindert, sondern serbische Waren, da Serbien auch nicht Kosovarische Waren akzeptiert.

  2. md 17. Januar 2012 - 11:01 #

    warum weht da einer mit einer Albanischen Fahne wenn es im Kosovo ist – die haben doch ihre eigene Flagge…oder sind dies die Träumer eines Grossalbaniens…

    • Abel 17. Januar 2012 - 11:43 #

      Die Fahne der Albaner. also des albanischen Volkes, ist die mit dem schwarzen Doppeladler auf rotem Hintergrund. Die Blaue Fahne mit den gelben Sternen ist die Fahne des kosovarischen Staates. Die Sterne stehen für die Albaner in Albanien,Kosovo,Mazedonien,Montenegro,Südserbien und Nordwestgriechenland.

      • oliver 17. Januar 2012 - 15:37 #

        … und ich dachte die sterne stehen für die unterschiedlichen Ethnien im Kosovo. Würde auch keinen Sinn machen Sterne für Ausländer in einer Landesflagge zu integrieren … oder ?

        • Doni 17. Januar 2012 - 18:00 #

          oliver du hast recht, die sterne sind für die Volksgruppen die in Kosovo leben, Kosovaren, s….., Türken, Bosnier, romas und Moslems(Torbesch).

  3. kosova 17. Januar 2012 - 12:20 #

    wieso kämpfen die gegen unsere leute. sie sollten lieber gegen die serben kämpfen. kosova ist jetzt albanisch und fertig.

    • oliver 17. Januar 2012 - 12:42 #

      weil sie das müssen, um den schein zu wahren

    • oliver 17. Januar 2012 - 15:36 #

      uuups … ich dachte multiethnisch

  4. oliver 17. Januar 2012 - 12:41 #

    Kein Albaner hätte je an eine andere als die hier gezeigte Fahne auch nur gedacht, wenn nicht die sogenannten Befreier die Bedingung gestellt hätten, für Ihre kriegerische und politische Unterstützung. Die volkerrechtliche Unrechtmässigkeit des Ansinnens der Albaner wäre auch für den Rest der Welt zu klar erkennbar gewesen.

    Schritt 1 ein “unabhängiger” Kosovo-Albaner-Staat und was will die Welt machen, wenn Albaner hüben und drüben der Grenze in Schritt 2 dann demokratisch ( sie sind ja eindeutig in der Mehrheit ) einen Zusammenschluss der beiden Albanerstaaten wollen.

    Dieses Muster wird sich wiederholen mit ethnisch dominierten Gebieten in Serbien und anderen Ländern, weil wir, die Natostaaten und EU in ihrer Mehrheit den Bruch des Völkerrechts zunächst kriegerisch begangen, alsdann politisch anerkannt haben.

    Man hätte die politische Waffe “EU-Beitritt” besser genutzt von allen Teilstaaten und Provinzen Kooperation, Annäherung und Zusammenhalt zu fordern. Gesamt Jugoslavien wäre heute ein stabilerer EU-Mitgliedsstaat als viele andere, vor allem als es die einzelnen Kleinstaaten je sein werden.

    Aber vielleicht ist es ja auch Kalkül der “Großen” in der EU, da Juggoslavien ein gewaltiges Wörtchen mitzureden gehabt hätte, obwohl es warscheinlich nie in die Nato eingetreten wäre. Auf jeden Fall wurde so ein Natoverweigerer und Europäischer Machtfaktor beseitigt bzw. zerschlagen, ob absichtlich oder nicht. In diesem Zusammenhang wäre es interessant zu wissen, ob die Blockade des serbischen Kandidatensatus stattgefunden hätte, wenn Serbien, wie andere Balkanstaaten kurz zuvor seinen NATO-Beitritt vollzogen hätte.

    • adrian 18. Januar 2012 - 18:39 #

      Ich frage mich wie jemand aus Deutschland so viel über Jugoslawien und dessen Stabilität wissen kann. Wenn die Nato nicht in Bosnien, Kroatien und Kosovo eingegriffen hätte gäbe es heute ein ethnisch homogänes Serbien in der Größe Jugoslawiens. Wenn sie so ein Völkerrechtsexperte sind wie sie sich hier geben. Was wiegt schwerer: “Das Recht auf Selbstbestimmung der Völker, oder das auf die unantastbarkeit der Grenzen”? Die UNO ist ein Wachkomapatient der nur so vor sich hinwegitiert. Das sogenannte Völkerrecht gehört unbedingt reformiert! Wie komme ich dazu das Russland und China darüber entscheiden dürfen ob mein Land ein Staat ist oder nicht? Mit ihrer Logik geht es mit dem Völkerrecht konform wenn man die eigenen Minderheiten im Land ausrottet solange nur die Grenzen unangetastet bleiben. Sie sollten mal ihren Kopf aus dem Sand ziehen und schauen wer an allen Kriegen in Jugoslawien beteiligt war. Zum Schluss, ich bin für einen Zusammenschluss von Kosovo und Albanien. Ich verstehe echt nicht was daran so schlimm sein soll. Das will ich ja nicht um irgendwen zu Schaden, sondern weil so nur etwas zusammenkommt was zusammengehört. Könnten Sie vielleicht so nett sein und erläutern was das “Böse” daran sein soll? Wenn sie jetzt etwas von mit zweierlei Maß sagen wollen. Serbien hat “seine” Gebiete durch ethnische Säuberungen gewinnen wollen. Wir sind schon da, und waren auch schon da weil das unser Land ist. Wir mussten kein Volk dafür vernichten.

  5. Daniel 17. Januar 2012 - 15:51 #

    @ Abel

    Falsch! Die Sterne auf der Kosovo-Flagge stehen für alle ethnischen Gruppen im Kosovo: Albaner, Bosniaken, Türken, Roma, Serben und einer davon für den Rest.

    Es wird die albanische Flagge gezeigt, weil auf dem Video Albaner zu sehen sind.
    Es riecht hier nach Unbildung..

    • oliver 17. Januar 2012 - 17:46 #

      da geb ich “Abel” völlig recht, aber ob das Unbildung ist oder gezielte Desinformation der großalbanischen Propaganda, ist eine andere Frage. Vielleicht wurde die Flagge ja auch so gewählt, um sie leicht uminterpretieren zu können, wenn alle angrenzenden albanisch dominierten Gebiete auch ihre Unabhängigkeit durchgesetzt und alle nichtalbanischen Ethnien aus dem neuen Großalbanien vertrieben sind ….

      Im übrigen müssen wir bei der Roten Flagge mit schwarzem Adler , wenn wir korrekt sind, davon ausgehen, dass sie nicht die Flagge der Albaner sondern die aller Staatsbürger des Staates Albanien ist, ob ethnische Albaner oder nicht. Im Umkehrschluss ist es nicht die Flagge der albanisch stämmigen Staatsbürger in Serbien incl. Kosovo ( so ists nunmal immernoch in den Augen der meissten Staaten der Welt und somit der Überwiegenden Zahl der Weltbürger ) Montenegro, Mazedonien, Griechenland usw.

  6. Albanese 18. Januar 2012 - 00:18 #

    Die albanische Flagge bzw. der Doppelkopf-Adler bleibt die Flagge aller Albaner egal woher für diese Flagge haben die Albaner im Kosovo viel Blut vergossen vielleicht könnt ihr Deutsche so leicht eure Identität abgeben wir Albaner können und werden das niemals seit dem Jahre 1444 ist sie die Flagge der Albaner.

    • oliver 18. Januar 2012 - 09:32 #

      Also doch großalbanische Träume !!! Warum werft Ihr bloss anderen immer vor, was ihr selbst macht ? ihr wollt alle albaner vereinigen in einem möglichst grossen Staat, werft es den serbischen Natinalisten aber vor. Du begründest den Anspruch auf den Kosovo mit dem vergossenen Blut , genauso wie die Serben …

      Mal eine andere Frage, wie ist eigentlich der albanische Name dieses “Landes” ? Ich kenn nur den serbischen, nämlich Kosovo ( dt. Amselfeld).

      Ach ja … Und noch eine Frage: Welche ist die Flagge der griechischstämmigen oder der wenigen verbliebenen serbischstämmigen Staatsbürger der Republik Albanien ?

      • adrian 18. Januar 2012 - 18:53 #

        Es könnte sich auch von Kos (alb. Joghurt) ableiten. Man sagt zwar immer wieder das sich der Name angeblich vom sebischen Ableitet. Weil man es ständig wiederholt wird das aber nicht wahrer deswegen. Amsel bedeutet auf serbisch “crni kos”. Sollte es dann nicht auf serbisch Crni Kos Polje heißen? (Polje-Feld) Vielleicht war der Kosovo ja früher für seine Viehzucht bekannt, und vielleicht haben dessen Einwohner ja Joghurt hergestellt. (Kos=albanisch=Joghurt) Das zu diesem immer wiederkehrenden Argument.

      • Albanese 18. Januar 2012 - 20:14 #

        Ich wette du bist Serbe Oliver, deine Art zu argumeniteren sehr auffällig…
        Was hat denn jetzt die Identität mit ein Großalbanien zu tun? Ja wir haben genug Blut vergossen nur damit wir als Albaner in unserem Land weiterhin leben können jeder Mensch der auch nur ein wenig Ehre besitzt lässt sich nicht seine Identität nehmen oder sich aus dem Land verjagen nur weil die Politik ein Problem mit seiner Ethnie hat.

        Wir haben unsere Republik die nicht zu Albanien gehört aber wir bleiben weiterhin Albaner die Serben aus Bosnien die in der Republika Srpska leben bleiben auch Serben.

    • Marc 18. Januar 2012 - 09:40 #
      Marc

      Kosovo gehört zu Serbien. Die Annexion durch die NATO ist gegen das Völkerrecht.
      Blut vergossen hat ja vor allen die albanische Mafia UCK als Söldner für die NATO.

  7. Albanese 18. Januar 2012 - 20:21 #

    Achja zu deiner Frage
    Kosova kommt aus dem türkischen
    “Kus” bedeutet Vogel
    “Ova” bedeutet Feld
    zusammengesetzt bedeutet es Vogelfeld

    die serbische Propaganda die besagt Kosovo würde sich von altslawisch “Kos” (zu deutsch Amsel) ableiten ist falsch
    im serbischen bedeutet Kosovo nicht Amselfeld da fehlt das Wort “Polje” (zu deutsch Feld) d.h. also im serbischen müsste man Kosovo Polje für Amselfeld sagen im türkischen reicht nur Kusova für Vogelfeld
    hinzu kommt auch dass die Serben Kosovo nie Kosovo genannt haben erst seit der osmanischen Eroberung wurde dieses Land Kosova bzw. Kusova genannt die Osmanen gaben dem Land diese Bezeichnung.

    • oliver 19. Januar 2012 - 15:57 #

      die Worterklärung ist zunächst mal eingängig … es gibt ja viele in die Sprachen der Balkanvölker integrierte Begriffe aus der Blütezeit der osamnischen Eroberungs- und Besatzungszeiten. Die Frage ist war die Region vor den Osmanen serbisch oder albanisch besiedelt oder beides … und in welchem Verhältnis. Und die Frage ist welchem Teritorium gehörte die Region bei Inkrafttreten des Völkerrechts an ? Damals wurden Grenzen so festgemacht, wie sie waren mit Zustimmung der Weltgemeinschaft und seitdem können sie nur noch einvernehmlich geändert werden um zukünftige Kriege zu verhindern.

      Im weiteren darf es keine ethnisch begründeten Staatsgrenzen mehr geben… Automien von Völkergruppen ja, warum nicht. Das Problem was zum Zerfall Jugoslaviens führte ist ja genau die Tatsache, dass alle anfingen in etnischen Kategorien zu denken , ja auch die Serben, statt etwas zu Wohl Jugoslaviens beitragen zu wollen … und genau das hätten wir… Westeuropa und USA.. nicht auch noch unterstützen dürfen, weder auf serbischer, noch kroatischer, albanischer oder welcher Seite auch immer … an einen Tisch setzen, reden, ausgleichen, vertragen und Jugoslavien stärken gegen den ethnischen Nationalismus von allen Seiten … das haben wir versaut und ihr alle da unten erst recht … und warum? Weil auf allen seiten irgendwelchen Profiteuren damit besser gedient war und gedient ist. Es ist wie immer .. die Völker lassen sich gegeneinander aufhetzen, statt zusammenzustehen. Sie fühlen sich toll und mehr Wert mit einem Feindbild im Kopf und lassen sich so von der eigenen besch… Situation ablenken.

      ach ja … und für alle, die mutmassen ich sei serbe : bin ich nicht

      • adrian 20. Januar 2012 - 15:15 #

        Die Albaner wurden während der gesamten Jugoslawischen Zeit benachteiligt, selbst während der Autonomie innerhalb der jugoslawischen, serbischen Republik. Bis Rankovic verhaftet wurde, wurden sie auch regelrecht verfolgt und terrorisiert! So hat mein Vater, damals noch ein Kind, seine Großeltern an den Füßen am Deckenbalken aufgehängt aufgefunden als er von der Schule heimgekehrt ist, da sie angeblich Waffen versteckt hatten! Solche Sachen ignorieren Sie einfach!

        Dannach war es zwar nicht mehr so schlimm doch, bevor ein Albaner in einem staatlichen Betrieb angestellt wurde musste sicher sein das es keine serbischen Arbeitslosen gab. Die Serben die damals den Kosovo verlassen haben, taten dies da sie für ihre Grundstücke im Kosovo viel Geld bekommen konnten da auch damals viele Albaner Geld hatten die im Ausland arbeiteten und der Kosovo nicht wirklich groß ist und daher das Land knapp. Ein multiethnischer Staat kann nur entstehen wenn sich Völker freiwillig zusammenschließen wie hoffentlich in der EU. Nur war dies am Balkan nicht der Fall.

        • Marc 20. Januar 2012 - 17:34 #
          Marc

          Auch solche persönlichen Schicksale – die es zu tausenden auch auf der Seite der von der NATO vertrieben Serben im Kosovo gibt – rechtfertigen nicht den NATO-Krieg und die Verbrechen der albanischen Mafia und die Annexion von Kosovo durch die NATO.

  8. Regiert und Frei 20. Januar 2012 - 13:52 #

    Der Nationalismus und Separatismus der albanischstämmigen Bevölkerungsmehrheit in der serbischen Provinz Kosovo ist vom Imperialismus angefeuert, politisch von USA und EU und militärisch mit der UCK besonders vom CIA unterstützt worden und ist nur über die Natointervention gegen Serbien 1999 (“Kosovokrieg”) praktisch erfolgreich geworden. Die völkerrechtliche Wirksamkeit der Unabhängigkeit des Kosovo darf man zu Recht bezweifeln, jedoch ist das Völkerrecht wie alle internationalen Regelwerke eine reine Auslegungssache, die noch stets zugunsten desjenigen ausfällt, der die militärische Macht dazu besitzt und skrupellos die Fakten schafft.
    Auch heute könnte der kosovarische Staat sich ohne die politische Parteilichkeit der führenden westlichen Staaten und die sog. KFOR-Schutztruppe nicht sicher halten.
    Das Ziel des Imperialismus war die Zerschlagung Jugoslawiens, die gewaltsam erzwungene Abtrennung des Kosovo von Serbien nur der letzte noch fehlende Baustein. (Ex-)Jugoslawien stand der politischen und wirtschaftlichen Vereinheitlichung des imperialistischen EU-Blocks im Wege, die territoriale Aufgliederung Jugoslawiens in mehrere kleinere und in jeder Weise schwächere Nachfolgestaaten schaltet künftige Gefahren von vornherein aus oder macht sie kontrollierbarer. Zum Beispiel fällt nunmehr ein selbstbewusster jugoslawischer Nationalstaat mit etwaiger Anbindung an die globalen Konkurrenten des Imperialismus Russland und China weg.
    Die erpresserische Politik von EU und USA gegen Serbien zeigt sich heute in den EU-”Beitrittsverhandlungen”, wo Serbien zur nationalen Selbstaufgabe seiner ehemaligen Provinz veranlasst werden soll, bevor es endlich “nach Europa” darf.
    Die Kosovo-Albaner sind nur wie die Bauern auf einem Schachbrett, der Imperialismus würde sie bei geänderter strategischer Zielsetzung morgen genauso wieder fallen lassen, wie er heute seine schützenden Hände über sie hält.

    Zur Vorgeschichte:
    “Kosovo-/Jugoslawienkrieg – Die Wahrheit muß ans Licht!”
    http://www.contraviento.de/kosovo/auswertung_clemens.html

    • oliver 20. Januar 2012 - 21:48 #

      danke für diesen beitrag. Ich stimme nicht in allem zu , insbesondere den Begriffen Imperialismus und ähnlichen Überspitzungen, die Gott sei dank in frühere Jahrhunderte gehören, aber im Grundsatz denke ich auch so … hätte man mit den selben Anstrengungen ein Zusammenhalten, die Verständigung und den Ausgleich zwischen den Völkern des Balkans gefördert, wäre den Menschen viel Leid erspart worden. Aber dann hätte sich der blockfreie Vielvölkerstaat “Jugoslavien” vielleicht gar auf Bulgarien und Rumänien ausgedehnt . Und mit diesem Staat hätte man nicht so umspringen können wie den Kleinstaaten

      • Regiert und Frei 25. Januar 2012 - 16:48 #

        Mit “Imperialismus” ist der hochentwickelte internationale Kapitalismus gemeint, der ökonomisch, politisch und kulturell global wirkt und die Weltherrschaft in allen Bereichen anstrebt. Der Begriff geht hier zurück auf W.I. Lenin, “Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus”, von dem ich (ohne selbst Marxist-Leninist zu sein) insoweit denke, dass er aus heutiger Schau Recht behalten hat.
        http://www.marxists.org/deutsch/archiv/lenin/1917/imp/

        Die mächtigsten Banken und Konzerne der Welt haben auch die Politik der westlichen Staatenwelt fest im Griff und bestimmen wo es langgehen soll. Alle regierenden Politiker befinden sich mit ihnen anscheinend in einer Art Symbiose. Um ihre Ziele zu erreichen setzen sie auch aggressive politische Massnahmen und militärische Interventionen ein.
        Verkürzt: die alten Imperialisten des 19. Jahrhunderts laut bürgerlicher Geschichtsschreibung waren schon damals die Kapitalisten schlechthin, und sie sind es heute erst recht – Imperialismus = globale Kapitalinteressen. Wenn einem der Imperialismus-Begriff zu missverständlich, “verdächtig” oder abgedroschen ist kann man natürlich auch Finanzoligarchie o.ä. dazu sagen, ich würde mich deswegen nicht streiten mögen.
        MfG

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