China will zehn Prozent grösseres Wachstum im Aussenhandel erreichen

China hat das Ziel, 2012 seinen Außenhandel um rund zehn Prozent im Jahresvergleich 2012 auszuweiten

- von Presseticker  -

D as ist ein deutlich langsameres Wachstumsziel als im Jahr 2011, da das Land vor düsteren Aussichten in Sachen Ausweitung der Exporte steht, wie ein Beamter des höchsten Wirtschaftsplanungsorgans des Landes am Samstag erklärte. “Wir erwarten mehr Schwierigkeiten im Außenhandel, und die Exportsituation wird 2012 düster sein, insbesondere in der ersten Hälfte des Jahres”, so Zhang Xiaoqiang, der stellvertretende Direktor der Nationalen Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC), auf einem Forum in Beijing.

China, Yuan

China, Yuan

Die weltgrößten Exporteure werden unter schwacher externer Nachfrage, wachsendem Handelswettbewerb und Handelsstreitigkeiten, der Aufwertung des Yuan und steigenden Kosten für chinesische Unternehmen leiden, so Zhang auf einer jährlichen Sitzung über Chinesische Wirtschaft 2011-2012 organisiert vom Chinesischen Zentrum für Internationalen Wirtschaftsaustausch.

Der chinesische Handel stieg 2011 um 22,5 Prozent im Jahresvergleich und erreichte 3,64 Billionen US-Dollar, wie Zahlen vom Zoll belegen. Zhang erklärte, der Handel habe sich in den vergangenen paar Monaten verlangsamt. Im Vergleich zu Januar 2011 verringerte sich das Exportwachstum im Dezember im Jahresvergleich um 24,2 Prozentpunkte auf 13,4 Prozent und das Importwachstum um 39,8 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent.

Zhang schlug vor, das Exportwachstum zu stabilisieren, indem Steuernachlässe und Versicherungspolicen verbessert werden und kleinen Handelsunternehmen mehr finanzielle Unterstützung gewährt wird. Finanzprodukte sollten entwickelt werden, um Exporteuren zu helfen, sich gegen Devisenratenfluktuation abzusichern, während der Wert des Yuan stabil gehalten werden sollte, so Zhang. Der Gebrauch des Yuan beim Außenhandel sollte weiter motiviert werden, so er.

Unterdessen sollte die Regierung die Importzölle auf einige Energieprodukte, Rohmaterialien, fortschrittliche Technologien und Schlüsselkomponenten reduzieren, um die Importe zu fördern, so Zhang. Er warnte, China könne mehr Handelsbarrieren in Form von strikteren Standards für Technologie, Gehälter, Umweltschutz und Urheberrechte entgegensehen.

Ausländische Staaten führten 2011 insgesamt 67 Handelsmaßnahmen gegen chinesische Exporte ein, von denen 41 von Entwicklungsländern kamen, so er. “Wenn wir durch schwere Zeiten gehen, sollten wir stärker gegen Handelsprotektionismus vorgehen”, so Zhang auf dem Forum. Er schlug die weitere Förderung der Doha-Gespräche und fortgeschrittene Gespräche über die Vereinbarung von Freihandelszonen mit mehr Ländern vor.

2012-01-13 19:00 – RF/Xinhua

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