Ende des Spaceshuttle-Programms: Russland will sein Monopol nicht missbrauchen

Die Atlantis hat sich am Dienstag als letzte US-Raumfähre dieser Bauart zum letzten Mal von der Internationalen Raumstation ISS abgekoppelt

- von Presseticker  -

M oskau (RIA Novosti) – Die NASA stellt am Donnerstag ihr Space-Shuttle-Programm ein. Ab dann werden allein russische Raketen US-Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) bringen und die Station mit Nachschub versorgen.

Internationale Raumstation ISS (International Space Station)

Internationale Raumstation ISS (International Space Station)

Russland will dieses Monopol jedoch nicht missbrauchen und die Preise nicht nach oben schrauben. Dies versichert jedenfalls der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Wladimir Popowkin.
Am gestrigen Montag trat er Meldungen entgegen, dass Russland den Ticketpreis für US-Astronauten auf das Fünffache steigern wolle.

Russland habe bereits mit der NASA Verträge für die Astronautenstarts geschlossen, sagte Popowkin. Die Verträge seien bis 2016 angelegt.
Die darin festgehaltene Preise seien zwar höher als die bisherigen Tarife, doch diese Erhöhung sei lediglich auf die Inflation in Russland zurückzuführen, sagte Popowkin.
Trotz seiner Monopolstellung plane Russland „keine Spekulationen“.

Die Atlantis hat sich am Dienstag als letzte US-Raumfähre dieser Bauart zum letzten Mal von der Internationalen Raumstation ISS abgekoppelt. Mit ihrer Landung am kommenden Donnerstag wird das seit dreissig Jahren existierende Space-Shuttle-Programm zu Ende gehen.

Der Grund für die Einstellung des Programms ist der hohe Kostenaufwand für die Entwicklung, den Bau und die Instandhaltung der Weltraumkreuzer.

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