RIA-Novosti-Chefredakteurin: Soziale Netzwerke verändern Medienlandschaft

Die neueste Tendenz der neuen Medien besteht meines Erachtens in der Notwendigkeit, mit dem Auditorium dort zu arbeiten, wo es bereits präsent ist, nämlich in den sozialen Netzwerken

- von Presseticker  -

M oskau (RIA Novosti) – Bei ihrer zukünftigen Arbeit müssen die Medien nach Ansicht von RIA Novosti-Chefredakteurin Swetlana Mironjuk die stürmische Entwicklung der sozialen Netzwerke berücksichtigen und eine Konvergenz der verschiedenen Medienformate vorantreiben.

„Die neueste Tendenz der neuen Medien besteht meines Erachtens in der Notwendigkeit, mit dem Auditorium dort zu arbeiten, wo es bereits präsent ist, nämlich in den sozialen Netzwerken“,

sagte Mironjuk am Freitag bei der Eröffnung des internationalen Forums “Medien der Zukunft”, das von RIA Novosti anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Nachrichtenagentur veranstaltet wird.

RIA Novosti-Chefredakteurin Swetlana Mironjuk

RIA Novosti-Chefredakteurin Swetlana Mironjuk

Wie die Chefredakteurin mitteilte, untersuche eine bei RIA Novosti gebildete spezielle Gruppe seit geraumer Zeit die Entwicklung der sozialen Netzwerke und Internet-Gruppen.

Diese Analyse „hilft zu ermitteln, was unser Auditorium ist, was unsere Leser interessiert und was sie gerne sehen möchten“.

„Die Wünsche unseres Auditoriums bestimmen zumindest die kurz- und mittelfristige Entwicklung von Bereichen und Plattformen im Rahmen der Nachrichtenagentur RIA Novosti“, betonte sie. In den zurückliegenden sechs Monaten habe die Agentur 15 Twitter- und 20 Facebook-Kanäle sowie weitere zehn Kanäle auf YouTube, RuTube sowie im sozialen Netzwerk Vkontakte.ru gestartet.

„Wir haben vor, unser Angebot in europäischen und asiatischen Sprachen zu erweitern“, betonte Mironjuk. „Nach der Geschichte der arabischen Revolutionen sind wir uns der Notwendigkeit bewusst, mit einer aktiven Arbeit in den sozialen Netzwerken im Nahen Osten zu beginnen.“

„Die soziale Verantwortung der Medien in breitem Sinne dieses Wortes nimmt zu“, hiess es. „Die heutigen Medien bieten ihrem Auditorium mehr Möglichkeiten, ihre Meinung zu äussern. 
Der Monolog des Journalisten wird zu einem Gespräch, als Gesprächspartner agieren Blogger, freie Journalisten und User der sozialen Netzwerke.“

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