US-Aussenminister Powell muss Kriegslügen zugeben

Propaganda war absichtliche Desinformation zur Vorbereitung des Angriffskrieges

- von RF  -

W ashington – US Aussenminister Colin Powell hat jetzt Lügen des Geheimdienstes CIA und anderer Organe des US Regimes bei den Angaben über angebliche irakische Massenvernichtungswaffen im Vorfeld des Irak-Krieges zugegeben.

US-Aussenminister Colin Powell UNO Sicherheitsrat 05.02.2003

US-Aussenminister Colin Powell vor dem UNO-Sicherheitsrat 05.02.2003

Powell hatte mit den gezielten Desinformationen versucht die Weltöffentlichkeit und den UN Sicherheitsrat zu täuschen.
Angeblich erst jetzt habe sich herausgestellt, dass die Quellen

„ungenau und falsch und in einigen Fällen absichtlich irreführend“

gewesen seien, sagte Powell in einem Interview des US Fernsehsenders NBC am Montag. Er sei darüber „zutiefst enttäuscht“ und bedauere dies. Der Funktionär des US-Regimes versicherte, seine Darstellung vor dem UN Sicherheitsrat vor mehr als einem Jahr habe auf den „besten Informationen“ beruht, die ihm die CIA zur Verfügung gestellt habe.

Die Lüge über angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak hatte den USA als Kriegsgrund gedient.

Dass es beim Irak-Krieg in Wahrheit um Blut für Öl und imperiale Strategie geht, sollte so vor der Weltöffentlichkeit verschleiert werden.

Powell hatte im Februar 2003 eine Rede vor dem UN Sicherheitsrat gehalten und in einer Präsentation angebliche “Beweise” für irakische Massenvernichtungswaffen vorgelegt, um die Welt von der Notwendigkeit eines Krieges gegen Irak zu überzeugen. In dem Vortrag beschuldigte Powell die irakische Regierung unter anderem, über mobile Waffenlabors zu verfügen.

Obwohl die Kriegspropaganda des US Regimes mittlerweile international hinreichend entlarvt wurde, kann es sich das Imperium leisten, keine Konsequenzen zu ziehen.
Weder muss sich bislang die US-Führung vor einem internationalen Kriegsverbrechertribunal verantworten, noch werden in den USA selbst personelle Konsequenzen gezogen.
Derweil fährt das US-Regime im Irak mit Massenmord für Öl- und Rüstungsprofite fort.

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